Latrinen-Studie So tricksen wir, um Peinlichkeiten zu vermeiden

Weil es tönt und stinkt: Der Gang zur Toilette ist für viele mit Scham verbunden. Eine neue US-Studie zeigt, welche Strategien Menschen anwenden, um weniger in Verlegenheit zu geraten.

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Verdauung hat man. Aber man redet im Normalfall nicht darüber. Und man möchte auch nicht, dass andere Leute etwas davon mitkriegen. Doch wenn man mal muss, dann muss man. Ob im Büro, beim Zusammensein mit Freunden oder bei einem Date.

Soziologen der Universität von Indiana haben nun am Beispiel von 172 Studenten untersucht, wer den grössten WC-Stress hat und welche Tricks angewendet werden, um peinliche Momente abzudämpfen.

Fazit: Am schlimmsten ist es für die meisten, wenn ein Schwarm etwas von ihren Abort-Aktivitäten mitbekommt. Am entspanntesten, wenn es «bloss» die Gattin oder der Gatte ist.

Die meisten Sorgen machen sich bezüglich des Themas heterosexuelle Frauen und Schwule. Am entspanntesten gehen Lesben zu WC-Werk. Sie sind sogar noch lockerer drauf als heterosexuelle Männer.

Geht es ums Furzen in der Öffentlichkeit, sind die Männer generell sorgloser als Frauen.

Um Geräusche auf dem Klo abzudämpfen, werfen viele erstmal eine Tonne WC-Papier in die Schüssel, bevor sie loslegen. Oder sie lassen das Wasser oder den Ventilator laufen.

Manche drillen ihren Darm auch so, dass sie bei der Arbeit bloss in Randzeiten müssen. Und sie suchen nach Möglichkeit Toiletten auf, die in entlegenen Winkeln des Unternehmens liegen.

Manche vermeiden es auch ganz und gar, öffentlich auf die Toilette zu gehen und verkneifen es sich, bis sie zu Hause sind.

Die Studie wurde im Fachmagazin «Social Problems» veröffentlicht. (gsc)

Publiziert am 18.03.2015 | Aktualisiert am 18.03.2015
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6 Kommentare
  • Gil-Dominique  Matthey , via Facebook 19.03.2015
    Wenn ich muss dann muss ich, und wenn es dabei laut ist weil ich winden muss, dann ist es halt so. Sorry, aber ich bin immer noch ein Mensch und keine Maschine die auf Knopfdruck funktioniert.
  • Rolf  Dolder 18.03.2015
    Manche drillen ihren Darm auch so, dass sie bei der Arbeit bloss in Randzeiten müssen. Und sie suchen nach Möglichkeit Toiletten auf, die in entlegenen Winkeln des Unternehmens liegen.
    Manche vermeiden es auch ganz und gar, öffentlich auf die Toilette zu gehen und verkneifen es sich, bis sie zu Hause sind.

    Die Folgen können eine Divertikulitis auslösen! Ist nicht gerade spassig! Wer dies interessiert; bitte googeln!
  • Giovanni  Boccacchio aus Zürich
    18.03.2015
    Tja, meine Familie schämt sich meiner, weil ich das Vuvuzela-Sydrom habe. Ich hatte auch schon Lärmklagen, weil ich bei ffenem Fenster die Umwelt furzbeschallt habe.
  • Bernd  Matzgen 18.03.2015
    Diese Studie hat uns gerade noch gefehlt. Wäre vielleicht noch ein Thema für die nächste Diplomarbeit eines Geisteswissenschaflters.
    • Dominik  Vogel 19.03.2015
      Herr Matzgen…
      Schön, dass Sie es lesen auch wenn es Sie nicht interessiert…

      Im Übrigen sind es viele kleine Studien, die uns und unsere Wissenschaft weiterbringen…

      Mötzli-Kommentare nur damit gemotzt wird gehen auf den Sack….

      Sorry fürs motzen...
  • gerber  hanspeter 18.03.2015
    Ist hoffentlich alles wissenschaftlich beweisen.