Für Sie degustiert: Südtirol-Serie (1/4) Der Riesling des Reinhold Messner

Winzer ist der auch noch? Ja, ist Reinhold Messner! Der Südtiroler Bergsteiger-Legende gehört das Gut Unterortl gleich unterhalb seines Schlosses Juval. Dort wächst auf 500 Metern ein fantastischer Riesling.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Entkorkt – Der Weintipp: Châteauneuf-du-Pape «Cuvee Anonyme» Dieser...
2 Beliebter Lifestyle-Käse Ziger – unser ältestes Markenprodukt
3 Parker und die Schweiz Nischenprodukte für Wiederholungs-Täter

Essen & Trinken

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
19 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

Es ist neblig. Es regnet. Es ist kühl. Und doch: Bock auf den Shuttle haben wir nicht. Wir nehmen die paar Höhenmeter bis zum Weingut Unterortl unter die Füsse. Die Natur hier im Vinschgau ist atemberaubend. Der kleine Aufstieg wunderschön. Zu Messner geht man doch nicht mit dem Auto…

Okay, der Schlossherr ist ohnehin nicht da. Weder auf seinem Weingut, noch beim Schlosswirt und auch nicht zuhause, in seinem Schloss Castel Juval. Uns interessieren ohnehin weniger Stories über Yetis als solche über in Glas abgefüllte Flüssigkeiten. Und da ist der Chef nicht Messner, sondern Martin Aurich. Der Deutsche führt das Weingut zusammen mit seiner Frau Gisela. In akkurater Handarbeit werden jährlich gut 30'000 Flaschen abgefüllt. Aurich ist es zu verdanken, dass da überhaupt Reben stehen. Dass diese Steillagen, die so sehr jenen im Wallis ähneln, ihrer richtigen Bestimmung zugeführt wurden.

Obst raus, Reben rein!

In den 50er- und 60er-Jahren blüht das Geschäft mit Obst. Von oben nach unten, vom Schloss bis ins Tal rund um das Flüsschen Adige, stehen Apfelplantagen. Golden Delicious bescheren den Bauern Goldene Tage. Der Obstanbau ist lukrativ. Wein ist Billigware im Südtirol. Wir Schweizer kaufen das Zeugs grossmehrheitlich auf. Der Ruf ist miserabel.

Messner kauft das Gut Mitte der 80er-Jahre. Viel ändern will er nicht. Bis er Aurich kennenlernt. Der gebürtige Berliner leitet die Versuchsanstalt Laimburg. Sein Ding sind neue Rebsorten, Klone, Pflanzenschutz, kellertechnische Fragen. Doch Aurich will sein eigener Herr werden, selber Wein machen. Als er die Lagen rund um das Schloss entdeckt, kickt er Messner an. Und die Südtirol-Legende teilt die Begeisterung für die Idee. «1992 haben wir die ersten Reben gepflanzt. Bis 850 Meter hinauf, wo Weissburgunder und Müller-Thurgau wachsen. 1995 konnten wir den ersten Jahrgang keltern», erzählt Aurich.

Der Rest ist eine Erfolgsgeschichte, die wir mit den Aurichs erkunden. An der Spitze: ein fantastischer Lagen-Riesling. Ebenfalls vom Stuhl gehauen hat uns der gereifte Weissburgunder 2008. Diese beiden Weine sind es auch, mit denen Aurich ein Abonnement auf drei Gläser im Vini d’Italia gelöst hat. Applaus, Applaus!

Messner: «Die Luft streicht übers Eis»

Dass derart gute Weine im eher kühleren Apfeltal Vinschgau möglich sind, hat zwei Gründe: Zum einen regnet es hier nur halb so viel wie zum Beispiel im viel wärmeren Bozen. «Zum anderen ist es eine rechte Fönlage. Vergleichbar mit der Bündner Herrschaft bei Euch», sagt Aurich.

In diesem Mikroklima also wächst ein toller Weissburgunder. Die Traube, die sich als Roter Faden durch unsere vier Südtirol-Besuche ziehen wird. Was macht einen guten Weissburgunder aus, Herr Aurich? «Der Wein muss Lagencharakter haben, also einen Wiedererkennungseffekt, der auf die Lage zurückzuführen ist. Bei uns auf Juval ist es der sandige, gesteinsreiche Gletschergeschiebe-Untergrund und die Nachtabkühlung, die den Wein unverkennbar machen.»

Und was ist mit der Lagerfähigkeit? «Er ist schon jung schön. Aber ein guter Weissburgunder ist lagerfähig. Ich trinke ihn am liebsten, wenn er vier, fünf Jahre auf dem Buckel hat. Deshalb ist der Jahrgang 2008 jetzt perfekt!»

Nehmen wir also diese erste Erkenntnis mit auf unseren weiteren Weg: Weissburgunder ist erstaunlich lagerfähig. Das Schlusswort soll aber Messner gehören, der im Vinum beschreibt, was die Eigenheit seiner Weine ausmache: «Wenn ich von unseren Reben bei Juval aus den Gletscher in der Sonne glitzern sehe, stelle ich mir vor, wie die Luft übers Eis streicht und diese Frische in unseren Rebberg trägt.» Schön – nicht?

Publiziert am 11.02.2015 | Aktualisiert am 20.12.2016

DIE ROTEN VON UNTERORTL

Juval Gneis 2012 (Gemischter Satz von je 20% Blauburgunder, Zweigelt. St. Laurent, Gamaret und Garanoir): Wunderschön fruchtige Nase, viel Blumenaromatik, Erd- und Johannisbeeren, im Gaumen fruchtig-spielerisch, trinkig, nicht sehr lange, perfekt z.B. zu Pasta. Score: 15/20

Blauburgunder Castel Juval

2013: Recht verschlossene Nase, Kräuteraromatik, wenig Frucht, elegant und feingliedrig im Gaumen, rechte Mineralität, würziges dezent fruchtiges Finish, elegant, aber ausdrucksarm. Score: 15,5/20

2012: Extrem helles Rot, hohe Mineralität, kleine rote Beeren, elegant, leichtfüssig, maximal mittleres Finish, nicht besonders ausdruckskräftig. Score: 15,5/20 (CHF 26.30. www.weinvogel.ch)

 

KEINE PERLEN VOR DIE SÄUE

Das Weinangebot von Top CC lässt kaum Wünsche offen. Mittelständische Familienunternehmen prägen das Portfolio der Cash- und Carry-Abholmärkte im Besitz von Spar. Letzthin wurden diese Winzer in Zürich vorgestellt. Fast ausnahmslos waren sie anwesend. Spannend: Die 36 in der neuen TopCC-Broschüre „Weinperlen“ vertretenen Kellereien überliessen einer Fachjury ihren besten Wein für einen kleinen internen Wettbewerb. Es siegte der Côte Rôte Maison Rouge 2010 der Domaine Duclaux.

Einige spannende Namen stechen einen beim Durchblättern der Broschüre ins Auge. Einige Beispiele: Der Walliser Topproduzent Jean-René Germanier. Die hochklassige Südtiroler Genossenschaft Nals Margreid, die mit dem Sirmian einen der besten Weissburgunder der Welt macht, den wir an dieser Stelle demnächst im Detail vorstellen werden. Die grossen Baroli von Silvio Grasso und der herausragende Moscato von Giulio Morando aus dem Piemont. Die Super-Bolline aus der Franciacorta von Bellavista, die auch im Detail in Bälde Thema sein werden hier. Und das sind jetzt nur die Beispiele aus der Schweiz und Österreich. Ebenso finden sich unter den Weinperlen Winzer aus Frankreich, Spanien und Österreich.

Drei Weine aus dem TopCC-Sortiment haben wir verkostet:

Fendant Grand Cru Balavaud 2013, Jean-René Germanier, Vétroz: Expressive Nase, Hagebutten, Pfirsich, Tee, florale Noten, im Gaumen recht mineralisch, CO2, herb-vegetal, etwas sehr leicht und recht kurz. Nicht der beste Jahrgang dieses Weins. Score: 15,5/20

Der Sauvignon Blanc 2009, Ried Deutsche Weingärten, Domäne Müller Gut am Ottenberg, Südsteiermark (Foto): Aschige, mineralische Aromen, dezente Agrumen, im Gaumen leichtes Holz, Schiefer, etwas Frucht, Power, mittleres Finish. Trotz 94 Falstaff-Punkten – Sauvignon und Barrique ist eine kritische Ehe. Score: 16/20

Côte Rôtie La Germine 2008, Banjamin & David Duclaux (95% Syrah, 5% Viognier): Rechte Tertiäraromen nach Stall, Leder, Pilzen, erstaunlich für einen erst sechsjährigen Syrah, dazu Würze; im Gaumen recht spröd, Moos, säurebetonte Frucht, spürbare Tannine, erst gegen Ende Frische, mittleres Finish. Ein Essensbegleiter. Score: 15,5/20

(Alle Weine gibts in den elf TopCC-Abholmärkten. www.topcc.ch)

WO GIBTS WAS ZU DEGUSTIEREN?

  • 12. Februar. 17-19.30 Uhr. Das Rhonetal. Côtes-du-Rhône und Châteauneuf-du-pape. After Work Tasting. Gratis. Baur au Lac Vins, Filiale Regensdorf. www.bauraulacvins.ch.
  • 13. Februar. 16-20 Uhr. Italien und Wein des Jahres 2015. Sechs neue Winzer im Gerstl-Angebot! Gratis. Anmeldung an events@gerstl.ch. Ziegelhüsli, Bernstrasse 7, Deisswil/Stettlen bei Bern. www.gerstl.ch.
  • 16. Februar. 17-20 Uhr. Dia del Vino. 52 Schweizer Importeure präsentieren über 1000 spanische Weine. Eintritt: CHF 10.--. Gartensaal des Kongresshauses Zürich. www.winesfromspain.ch.
  • 18. Februar. 17-20 Uhr. Unbekannte Rebsorten. Versuchen Sie Weine aus Rebsorten, von denen Sie noch nie etwas gehört haben. Gratis. After Work Tasting. Baur au Lac Vins, Filiale ShopVille Zürich HB. www.bauraulacvins.ch.
  • 20.-23. Februar. Freitag 16-20 Uhr, Samstag 14-16 Uhr, Montag 17-21 Uhr. Neuenburger Non-filtré. Der erste Schweizer Wein des Jahrgangs 2014 kann die unfiltrierte Spezialität aus Chasselas degustiert werden. Gratis. Weinkeller zur Post, Tschingel. www.weinkeller-zur-post.ch.
  • 26. Februar bis 1. März. Donnerstag/Freitag 16-21 Uhr, Samstag 14-16 Uhr, Sonntag 11-18 Uhr. Wyschiff Rapperswil. Schweizer Produzenten präsentieren über 300 Weine. Dazu gibts eine Tessiner Alpen-Käse-Verkostung. Eintritt CHF 10.-- inkl. Wyschiff-Glas. Hotel Schwanen an der Uferpromenade, Rapperswil. www.wyschiff-rapperswil.ch.
  • 26. Februar und 5. März. 17-21 Uhr. Österreichische, deutsche und Schweizer Weine. Über 50 Weine. Viele Winzer anwesend. Mit passenden Häppchen. Am 26.2. Paul Ullrich AG Zürich. Am 5.3. Paul Ullrich AG Basel. Eintritt CHF 10.--. Wird bei einem Einkauf ab CHF 100.-- angerechnet. www.ullrich.ch.
  • 2. März. 17.30-20 Uhr. Le Rendez-vous des Vins de France. Grosse Degustation mit der Vielfalt aus Frankreich. 13.30, 15.15 und 17h Seminare. Neben den Weinen gibts französische Käse zu verkosten. Kongresshaus Zürich. Eintritt Tageskasse CHF 10.--. Mit Voranmeldung gratis, bis 27. Februar unter www.vinum.ch/frankreich.
  • 5. März. 17-19.30 Uhr. New in Town. Bisher kaum bekannte Rebsorten wie Mencia, Chenin Blanc, Durif, Torrontés und Godello warten auf ihre Entdeckung. After Work Tasting. Gratis. Baur au Lac Vins, Filiale Hotel, Zürich. www.bauraulacvins.ch.
  • 5 März. 16-20 Uhr. Schweiz und Österreich. Die meisten Winzer sind persönlich vor Ort. Enorme Dichte an Spitzengütern. Restaurant Metropol, Zürich. Eintritt CHF 30.-- (CHF 20.-- werden bei einem Einkauf ab CHF 100.-- angerechnet). Anmeldung unter www.gerstl.ch.
  • 5. und 7. März. Donnerstag, 16-20 Uhr, Samstag 10-16 Uhr. En-primeur-Degustation von gesuchten südafrikanischen Weinen. U.a. Sadie Family, Boekenhoutskloof, Mullineux, Porseleinberg. Gratis. Showroom Kapweine, Rütibüelstrasse 17, Wädenswil. www.kapweine.ch.
  • 10. März. 17-20 Uhr. California Wine Festival. 51 Aussteller und über 500 Weine. Ein Highlight für Profis und Liebhaber. Weinseminare um 14 Uhr und 17 Uhr. Kongresshaus Zürich. Gratis bei Voranmeldung. Tageskasse CHF 10.--. www.vinum.ch/california.
  • 12. März 17-19.30 Uhr. Süssweine, Käse und Dessert. Mythos Süssweine - Must-tastes und No-gos. After Work Tasting. Gratis. Baur au Lac Vins, Filiale Regensdorf. www.bauraulacvins.ch.
  • 13. und 14. März. Freitag 10-19.30 Uhr. Samstag 9-17 Uhr. Grosse Frühlingsdegustation. Mit rund 40 Weinen aus dem aktuellen Sortiment und dem Weingut des Jahres Quinta de la Rosa. Gratis. Baur au Lac Vins. Filiale Regensdorf. www.bauraulacvins.ch.
teilen
teilen
19 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden
 

DIE WEISSEN VON UNTERORTL

Juval Glimmer 2013 (Gemischter Satz der alten Südtiroler Rebsorte Fraueler sowie Müller Thurgau): Aromatische Fruchtnase, vor allem Agrumen, nasses Gras, im Gaumen Schmelz, Mineralität, leicht vegetal gegen Ende, trinkiger Spasswein! Score: 16,5/20 (CHF 17.60. www.weinvogel.ch)

Weissburgunder Castel Juval:

2013: Schöne fruchtige Nase, Mineralität, Pfirsich, Limette, knackige Säure, fadengerade, zitroniges frisches Finish, erinnert an einen Sauvignon Blanc. Score: 16/20 (CHF 22.--. www.jeggliweine.ch)

2012: Ausladende Nase, Schiefer, leicht rauchig, Birnen, im Gaumen filigran, vegetal, dämmert ein bisschen vor sich hin, wird aber wieder aufwachen, das starke Finale belegt das. Score: 16,5/20

2008 (Foto): Tolle Nase mit imposanter Frucht, Birnen, mineralische Noten, im Gaumen dezente Säure, floral, Schmelz, alle Komponenten sind im Einklang. Frisches, langes Finish. Ein Wort, vier Buchstaben: Toll! Score: 17,5/20

Riesling Sonnenberg 2013: Frische Nase mit mineralischer Betonung, Pfirsich, Honig, rechte Säure und Zitrusaromen, geradlinig, frisch, hohe Typizität, schnörkellos, frisches Ende. Score: 16/20

Riesling Castel Juval 2013 (Fassprobe): In der Nase schlummert ein gewaltiges Potenzial, Honig- und Pfirsichnoten, im Gaumen stark mineralisch, Säure, aber auch Volumen, Agrumen, warmer Riesling mit toller Länge. Super! Score: 17,5/20 (CHF 29.--. www.jeggliweine.ch)

Riesling Windbichel 2012: Tolle mineralische Aromatik von Schiefer, Honignoten, Feuerstein, Kalk, hoch aromatisch im Gaumen, aristokratische Eleganz, Schmelz, unglaublicher Trinkspass, tolles Finale. Fantastisch und deshalb gibts eine Note, die ich für einen Weisswein keine 10-mal im Jahr zücke: Score: 18/20 (CHF 29.40. www.weinvogel.ch)

 

MARCHESI ALFIERI: BARBERA-KLASSE

Es gibt vielleicht zehn Piemonteser Weingüter, die sich mit letzter Konsequenz dem Barbera verschrieben haben. Dieser säurebetonten Traubensorte, die lange einen miserablen Ruf genoss und immer hinter dem Nebbiolo nachstand. Sind wir froh drum, gibt es Braida, Coppo und Konsorten, denn ein in Barriques gezähmter Barbera-Wein ist ein tolles Erlebnis. Zu diesen Konsorten gehört auch Marchesi Alfieri in San Martino Alfieri mit seinem sportbegeisterten Önologen Mario Olivero – ein grosser Fan von Pulverschnee-Skifahrten. Mario war einer von vielen persönlich in Zürich anwesenden Winzern an der Neujahrs-Degu von Baur au Lac Vins. Das Gut haben wir an dieser Stelle bereits näher vorgestellt. Hier die neuen Jahrgänge.

Sostegno 2013 (Barbera und Pinot Noir): Dezente Nase, leicht beerig, trinkig im Gaumen, einfach, rund, sauber, mittleres Finish. Score: 15,5/20 (CHF 20.50. www.bauraulacvins.ch)

La Tota 2012: Kirschige Nase, viel Frucht und Frische, fast eukalyptisch, im Gaumen hohe Typizität,  etwas Säure, extreme Frische, elegant, feingliedrig, im langen Finale dennoch mundfüllend. Score: 17/20 (CHF 25.50. www.bauraulacvins.ch)

Alfiera 2011: Kräftige, tiefe, fruchtige Nase, Brombeeren und Kirschen, im Gaumen Power, aristokratisch, dezente Säure, Fülle, enorm frisch, tolles Finish. Score: 17,5/20 (CHF 49.50. www.bauraulacvins.ch

 

DER ERSTE 2014ER

In Südafrika ist der Jahrgang 2014 längst in aller Munde, wird doch am anderen Ende der Weltkugel anfangs Jahr geerntet. Doch auch bei uns sind die ersten 14er abgefüllt und auf dem Markt. An der Vernissage zur Ausstellung der wunderbaren Fotografien von Gérard-Philippe Mabillard im Walliser Reb- und Weinmuseum in Sierre (das befindet sich gleich neben dem Château de Villa), wurde ein solcher   ausgeschenkt. „Inspirations“ heisst die Ausstellung, die bis 12. April andauert und unter anderem Quentin Tarantino mit einem Glas Walliser Wein zeigt. Inspiriert wurden die Macher der Ritterweine um Inhaber und Mount-Everest-Bezwinger Patrick Z’Brun bei ihrem Johannisberg ganz bestimmt, vielleicht sogar von der Weinmuse persönlich, denn dieser erste Geschmack des 14ers, der auf der Hefe im Stahltank ausgebaut wurde, macht Lust auf mehr. Auf viel mehr!

Johannisberg 2014, Vins des Chevaliers, Salgesch: Extrem mineralische Nase, viele Feuerstein, dahinter Lychees, Schmelz im Gaumen, schöne Säure, wunderbarer Fluss, Power, leichte Salznoten, mittellang. Score: 17/20 (CHF 16.20. www.schuewo.ch)

TOP-VIDEOS

5 Kommentare
  • R.  Egli 12.02.2015
    Extremer Bergsteiger aber auch extremer Selbstdarsteller.
    Arroganter Narzist eben.
  • Rolf  Merz 12.02.2015
    Abartiger Typ. Seine Bruder liegen gelassen. Und dann noch immer eine grosse Naz- Schnauze.
  • hans  schwenki 12.02.2015
    Reinhold Messner ist auf die hohen Berge gestiegen im seine SENSORIK zu verfeinern!!! :=
  • Anja  Berla 12.02.2015
    Beeindruckend, was dieser Mann geschafft hat und immer noch leistet.
  • urs  beer aus Triesen FL
    11.02.2015
    Messner, ist so eingebildet dass man meinen könnte die Berge gehören nur ihm. Er mag ja ein guter Berggänger sein,
    Aber nie würde ich für Wein von ihm Geld ausgeben.