Für Sie degustiert: Südtirol (4/4) Achtung, Explosionsgefahr! Stahlbomben im Keller!

Mit Südtirols ältester Genossenschafts-Kellerei, der Cantina Terlan, beenden wir unseren Südtirol-Vierteiler mit Schwerpunkt Weissburgunder. Im vielleicht besten Weingut der Region lagern die grossen Weine in Stahlbomben!

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Weltweit sind 18'000 Hektaren mit der Weisswein-Traube Weissburgunder bepflanzt. Davon entfallen 5000 auf Italien (Südtirol und Friaul) und 4000 auf Deutschland. Dass wir diese hoch interessante und aromatische Traube mit Stories aus dem Südtirol gewürdigt haben, ist also auch statistisch absolut gerechtfertigt. Zudem, das haben wir eindeutig festgestellt, kommen mit die weltweit besten Pinot Bianchi aus dem Alto Adige.

So auch beim Besuch der Kellerei Terlan. 1893 gegründet, zusammen mit der Kellerei Andrian, ist sie die älteste des Südtirols. 2008 haben sich die beiden Genossenschaften zusammengetan. Der Name Andrian verschwand. Terlan ist schlicht zu gross. Da werden 1,3 Millionen Flaschen jährlich produziert. Bei Andrian 400 000. Diese werden allerdings immer noch unter eigenem Namen verkauft. Vor allem deshalb, weil die Terroirs völlig andere sind.

«Eine Literflasche alleine trinken»

Im Spargel-Mekka Terlan ist Weissburgunder seit über 100 Jahren heimisch. «Die grosse Renaissance erfolgte Mitte der 90er-Jahre», erzählt Kellermeister Rudi Kofler. Er charakterisiert die Eigenheiten wie folgt: «Das Problem ist, dass die Traube gross, schwer und kompakt ist, wodurch sie hohe Erträge erbringt. Weshalb früher ein einfacher Trinkwein daraus gekeltert wurde. Da konnte einer durchaus mal eine Literflasche alleine trinken.»

Der heutige, qualitativ gute Weissburgunder sei nichtsdestotrotz unkompliziert, bekömmlich, zugänglich, so Kofler. «Anders als der wegen der höheren Säure kompliziertere  Riesling kann man ihn jeden Tag trinken.» Aber, es brauche wegen seiner Eigenschaften viel Arbeit im Weinberg. «Da muss man richtig gut arbeiten», so Kofler. «Dann macht die Traube enorme Freude.»

Die ältesten, 40 Jährigen Weissburgunder-Stöcke sind in Terlan nach wie vor im Pergel-System erzogen. Das sind die Riserva-Weine, bei denen die (klassischen Spargel-Begleiter) Weissburgunder und Sauvignon Blanc Terlans Leitsorten sind.

Der teuerste Weisswein Italiens

Was bei Terlan speziell ist: Im Keller lagern Weine, die sozusagen auf der Feinhefe gealtert werden. Zehn Jahre liegen diese Raritätenweine in den sogenannten Stahlbomben. Danach noch ein Jahr in einem grossen Fass. Vom Weissburgunder Jahrgang 2002 wurden so 3300 Flaschen aus der ältesten Parzelle produziert. 2000 und 2003 hat man das mit dem Chardonnay gemacht. Das wechselt jedes Jahr – und die Kellerei macht immer ein grosses Geheimnis darum, auf welchen Wein jeweils die Raritätenwahl fällt.

Die Wand mit den Stahlbomben, in welchen diese Preziosen lagern, sieht unglaublich bedrohlich aus! Kofler: «Jede hat ein Fassungsvermögen von 2500 Litern. Wir haben sie 1967 angeschafft. Sie sind Spezialanfertigungen aus Schweinfurt.»

Noch spezieller ist die Cuvée Terlaner I (Primo), die ihre Taufe mit dem Jahrgang 2011 erlebte. 2850 Flaschen gibt es von der Cuvée aus überwiegend Weissburgunder (85%), Chardonnay und Sauvignon Blanc. Kofler: «Das ist eine echte Grande Cuvée, die Essenz Terlans, in welcher das innerste Wesen der Kellerei Ausdruck findet. Sie soll unsere hundertjährige Tradition verkörpern mit den besten Reben aus den besten Lagen. Ich denke, wir haben dieses Ziel erreicht.» Schmunzelnd fügt Kofler hinzu: «Und es ist mit 140 Euro der teuerste Weisswein Italiens.» In der Schweiz kostet er übrigens 169 Franken…

Publiziert am 01.04.2015 | Aktualisiert am 20.12.2016
 

WEITERE WEINE VON TERLAN

Terlaner 2013 (60% Weissburgunder, 30% Chardonnay, 10% Sauvignon): Dezente Nase, im Gaumen wunderschöne Frucht von Aprikose und Pfirsich, Power, viel Schmelz, Mineralität, Schieferstein, leicht vegetal, süsses Finale, gute Länge. Sehr schön. Ein Preis-/Leistungshammer! Score: 17/20 (CHF 15.90)

Nova Domus 2011 (Traditionelle Cuvée aus 60% Weissburgunder, 30% Chardonnay, 10% Sauvignon): Ausladende Nase, Melonen, exotische Noten, im Gaumen schöner Schmelz, sehr rund, dezente Power, Bittermandeln, crèmig, Süsse, mittellanges Finish. Score: 17,5/20 (CHF 42.--)

Sauvignon Quarz 2012 (Foto): Nasses Gras, Äpfel, ausladende in der Nase, im Gaumen Schmelz, schöne Süsse, wenig Säure, die ausschliesslich stützt, Mineralität, salzig, Feuerstein – sensationeller Sauvignon Blanc! Score: 18/20 (CHF 42.--, Bewertung für Jahrgang 2013: 16,5/20)

Pinot Noir Riserva Montigl 2011: Wunderschöne kirschige Nase mit hohem Wiedererkennungsfaktor, florale Aromen, leichte Vanille, ausdrucksstarke Nase, im Gaumen schöner Schmelz, natürliche Süsse, stützende Säure, harmonisch, Wärme, schönes, minim bitteres Finish. Score: 17/20 (CHF 22.50. www.ch.weinclub.com)

Lagrein Riserva Porphyr 2011 (aus über 60-jähriges Rebstöcken, 18 Monate Barrique): Extrem dicht, hoch aromatisch, null Wasserrand, leicht parfümiert, nussig, würzig, im Gaumen viel Power, Eleganz, super frisch und super lang. Score: 17,5/20 (CHF 43.50)

Lagrein Riserva Porphyr 2010: Extrem konzentriert, sehr dunkel, tolle, ausladende  Nase, rote Kirschen, viel Frucht im Gaumen ein Mix zwischen Würze und Frucht, wirkt jugendlich, weil sehr frisch, starke Tannine, super Länge. Score: 17,5/20 (CHF 43.50)

(Die Weine der Cantina Terlan gibts bei www.zanini.ch)

  Alain Kunz

WEITERE GUTE SÜDTIROLER WEISSBURGUNDER

* Klosterkellerei Muris-Gries, Terlaner 2013: Score 16,5/20 (CHF 17.10. www.weinvogel.ch)

* Kellerei St. Michael Eppan, Sanct Valentin 2011: Score 16,5/20

* Rottensteiner, Carnol 2013: Score 16,5/20 (CHF 14.20. www.weinvogel.ch)

* Tiefenbrunner, Turmhof Anna 2012: Score 16,5/20 (CHF 19.10 für Jahrgang 2013. www.weinvogel.ch)

* Kellerei St. Pauls Eppan, Plötzner 2013: Score 16/20 (CHF 16.20. www.weinvogel.ch)

* Castelfeder, Tecum 2012 (Foto, nur als Magnum erhältlich): Score 16/20 (CHF 95.—für Jahrgang 2010. www.bona-aestimare.ch)

* Castelfeder, Vom Stein 2013: Score 16/20 (CHF 9.40. www.vinello.ch)

* Kellerei Kaltern, Vial 2013: Score 15,5/20 (CHF 15.70. www.weinvogel.ch)

* Ignaz Niedrist, Terlaner 2012: Score 15/20 (in der Schweiz nicht erhältlich)

  Alain Kunz

WEISSBURGUNDER AUS ALLER WELT

Pinot Blanc 2012, Andrea und Anita Lauber, Malans (GR, Schweiz): Wunderschöne Nase, Aprikosen, Flieder, Rosenblüten, schöne Mineralität, Schmelz im Gaumen, kräftig, wieder viel Frucht, Kreidenoten, stützende Säure, frisches, langes Finale. Score: 17,5/20 (CHF 20.--. www.lauber-weine.ch)

Pinot Blanc 2012, Weingut Burkhart, Weinfelden (TG, Schweiz): Recht aschig, mineralisch in der Nase, im Gaumen fruchtig, Power, dezente Säure,  Äpfel, exotische Noten, mittleres Finish. Score: 17/20 (CHF 19.50. www.weingut-burkhart.ch)

Pinot Blanc Cirrus 2013, Dominique Passaquay, Choët (VS, Schweiz): Wunderschöne Nase, viel Frucht, Pfirsich, Äpfel im Gaumen nervige Struktur, viel Frische, Würze, dezente Mineralität, auf den Punkt gebracht, frisches, recht langes Finale. Schön! Score: 16.5/20  (CHF 18.--. www.vinspassaquay.ch)

Pinot Blanc Gasthaus & Weingut Bad Osterfingen 2013 (SH, Schweiz, Foto): Schöne florale Nase mit Pfirsich-Aromen, im Gaumen Schmelz, knackige Säure, dennoch trinkig, dezente Mineralität, mittleres Finish. Sehr schön. Score: 16,5/20 (CHF 21.--. www.vinothek-brancaia.ch)

Pinot Blanc Gasthaus & Weingut Bad Osterfingen 2011 (SH, Schweiz): Dezente Nase, leichte Pfirsich-Aromen, Tee, floral, im Gaumen rund, Säure, Äpfel, elegant, etwas flache, mineralisch, mittlere Länge. Score: 16/20 (Score für Jahrgang 2010: 15/20)

Weissburgunder 2012, Weinbau und Brennerei zur Krone, Malans (GR, Schweiz): Tolle Pfirsich-Nase, viel Frucht zeigend, im Gaumen Schmelz, aber schnell recht bitter, crèmig, Spargelnoten, mittleres Finish. Score: 16/20 (CHF 19.--. www.boner-wein.ch)

Pinot Blanc 2012, Rulandske Biele, Bott Frigyes (Slowakei): Schöne florale und fruchtige Nase, viel Mineralität, nasser Schieferstein, im Gaumen zart, leichtfüssig, dezente Säure, Fenchel, mittleres, recht herbes Finish. Score: 16/20

Pinot Bianco 2013, Doro Princic, Collio (Friaul, Italien): Dezente Nase, mineralische Noten, im Gaumen sortentypische Früchte, eher leicht, sauber und präzis. Score: 15,5/20 (CHF 29.--. www.gerstl.ch)

Weisser Burgunder 2013, Edition A. Schuhbeck, Weingut Wittmann, Rheinhessen (Deutschland): Recht kräftige Nase, floral, Pfirsich, Aprikose, Melonen, im Gaumen Schmelz, rechte Säure, weniger Frucht, am Ende gar vegetal-Bitter, frisch, okay. Score: 15,5/20

  Alain Kunz

CHERVET: TRADITIONALISTEN UNTER JUNGEN VULLY-WILDEN

Jean-Daniel & Franziska Chervet aus Praz stammen aus einer alteingesessenen Winzerfamilie. Seit fünf Generationen wird am Südhang des Mont-Vully am Murtensee auf 14 Hektaren Wein gemacht. Knapp mehr Weisse als Rote. Seit Jean-Daniel das von seinem Vater Louis 1990 erworbene Gut Domaine du Moulinas im südfranzösischen Languedoc 2011 verkauft hat, widmet er sich ausschliesslich seinen eigenen Fribourger Tropfen. Resultat des Verkaufs war ein Qualitätssprung, der die Chervets – mindestens - auf dieselbe Stufe hievte wie die jungen wilden Winzer, welche die kleine Region aufmischen.

Knapp die Hälfte der 26 Winzer dort macht nämlich aussergewöhnliche Weine, seit die beiden Weinbaugebiete in den Kantonen Waadt und Fribourg vor drei Jahren zu einer einzigen AOC verschmolzen. Zwei davon – Cru de l’hôpital, das Weingut der Burgergemeinde Murten und eben die Chervets - haben Aufnahme gefunden in der VINUM-Liste der 100 besten Schweizer Winzer.

Mit seiner Sélection du Domaine 2013 siegte Chervet am Mondial du Chasselas. Welch ein Erfolg, sich gegen 641 Widersacher durchzusetzen! Im Moment präsentiert sich der Gewinnerwein allerdings in einer recht bitteren Phase. Warten wir mal die Entwicklung ab, ist doch ein Chasselas dieser Qualitätsgüte durchaus zehn Jahre haltbar. Fünf Weine der Fribourger Domaine haben wir degustiert. Am besten gefallen hat der Traminer.

Chasselas Vully, Sélection du Domaine 2013: Schöne Pfirsichnase, leichte Teenoten, im Gaumen schlank, recht bitter und vegetal, wird gegen Ende aber mundfüllend, Abgang okay. Score: 15/20 (CHF 9.50)

Chasselas Vieille Vigne 2013: Der Wein lag acht Monate auf der Hefe und ist recht verschlossen in der Nase, im Gaumen hat er Schmelz, dezente Säure, Frucht, Pfirsich, Melonen im Mittelteil, leicht vegetal gegen Ende, mittleres Finish. Score: 16/20 (CHF 11.50)

Traminer 2013: Sortentypische Nase, viel Kräuteraromen, Süsse, Lychees, florale Noten, im Gaumen dann trocken, würzig, Säure, schöne Länge. Score: 16,5/20 (CHF 18.--)

Pinot Noir 2013: Himbeeren, generell rote Beeren in der Nase, kräuterig, im Gaumen sauber, leicht teerig, wieder rote Früchte, mittleres Finish. Score: 15,5/20 (CHF 14.--)

Cuvée de l’Arzille rouge 2012 (60% Gamaret, 35% Pinot Noir, 5% Syrah, 14 Monate in Barrique. Foto: Franziska Chervet mit besagter Flasche): Ausladende Nase, Teenoten, Chriesi, im Gaumen recht dunkel, grünes Holz, rechte Säure, dezente Tannine, frisches, recht langes Finale.  Score: 16,5/20 (CHF 19.--)

(Die Weine sind erhältlich im Shop des Weinguts: www.domainechervet.ch)

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  Alain Kunz

WEISSBURGUNDER VON TERLAN

Classico 2013: Dezente Hefenoten, Frucht, starke Mineralität, nasses Gestein, im Gaumen leichter Schmelz, grüne Frucht, Birne, leicht vegetal gegen Ende, sehr frisch, mittlere Länge. Score: 16/20 (CHF 15.90)

Riserva Vorberg 2011 (Foto): Honig- und Melonennoten, expressive Nase, Birne, Pfirsich, Aprikosen, Power, leicht mineralisch, sauber, schönes Süsse-/Säurespiel. Macht von A bis Z Spass und hat eine gute Länge. Score: 17/20 (CHF 26.50)

Riserva Vorberg 2010: Wieder: Honig und Melonen, Pfirsich, rechte Mineralität im Gaumen, knackige Säure, geradlinig, harmonisch, grüne Äpfel gegen Ende, sehr frisches Finish. Score: 17/20

Riserva Vorberg 2006: Bernstein-Gelb, leichte Tertiäraromen, Hefe, Melonen, Honig, im Gaumen reife Äpfel, Thymian, Brotkruste, lebendige Säure, frisches, mittellanges Finish. Score: 17/20

Riserva Vorberg 2005 (Magnumflasche): Expressive Nase von Melonen, Honig, leichte Würze, Kräuteraromen – sensationell! Im Gaumen Schmelz, Frische, Eleganz, dezente Säure, leichtes Prickeln, wieder Frucht, schöne Länge. Score: 17,5/20

Riserva Vorberg 2002 (Ein Jahr im grossen Holzfass, zehn Jahre in der Stahlbombe): Massive Honig- und melonenaromatik, kräuterig, wirkt extrem frisch, Hefenoten im Gaumen, Power, Äpfel, kernige Säure, wieder Frucht, leichte Bittermandeln, tolle Länge, hallt lange nach. Score: 18/20 (CHF 110.--)

  Alain Kunz

WEITERE TOLLE SÜDTIROLER WEISSBURGUNDER

Cantina Meran Burggräfler, Vinschgau Sonnenberg 2012: Wunderschöne kräftige, süsse Nase von Pfirsich, Lindenblüten, Lavendel, Thymian – toll! Im Gaumen viel Schmelz, Mineralität, Schiefer, knackige, runde Säure, sehr frisch, wunderbare Länge. Super! Score: 17,5/20 (CHF 18.30 für Jahrgang 2013. www.weinvogel.ch)

Kellerei St. Michael Eppan, Sanct Valentin 2009: Nase nach Pfirsich und weissen Blüten, mineralisch, ausladend, im Gaumen viel Schmelz, knackige Säure, sehr frisch nach wie vor, leichte Butternoten, viel Power, tolle Struktur, mittleres Finish. Wunderschön! Score: 17/20 (CHF 28.50 für Jahrgang 2012. www.boucherville.ch)

Kellerei St. Michael Eppan, Sanct Valentin 2010: Wunderschöne Nase von Lindenblüten und Pfirsich, Traubenaromen, im Gaumen viel Schmelz, Power, Stoff, perfekte Säure, kräuteriges Finish mit schöner Länge. Score: 17/20

Stroblhof, Strahler 2012 (Foto):  Relativ zurückhaltende Nase, mineralisch, fruchtig, Pfirsich und Ananas, im Gaumen dezenter Schmelz, nötige Säure, Struktur, mittellanges Finish, das frisch und leicht vegetal ist. Score 17/20 (CHF 17.50. www.vinidamato.ch)

Kellerei St. Pauls Eppan, Riserva Passion 2011: Schöne Nase nach Lindenblüten und Pfirsich, angenehme Süsse, Mineralität, im Gaumen viel Schmelz, Feuerstein, Kraft, wenig Säure, mundfüllend, frische, langes Finish. Toll! Score: 17/20 (CHF 23.10. www.weinvogel.ch)

Kellerei St. Michael Eppan, Schulthauser 2013: Wunderbare Süsse, fruchtige Pfirsichnase, auch Melonen, im Gaumen viel Schmelz, dezente Säure, Ananas, dicht, Power, leichte Vegetalität nach Fenchel, salzig, frisch und mittellang. Score: 17/20 (CHF 19.70. www.rutishauser.com)

WO GIBTS WAS ZU DEGUSTIEREN ?

  • 9. April. 16-21 Uhr. Walliser Winzer begrüssen Sie... Die Winzer der Charte Saint-Théodule präsentieren seltene Spezialitäten und ausgewählte Crus aus dem grössten Weinbau-Kanton. Bellevue Palace, Salon Royal, Kochergasse 3-5, Bern. www.uvev.ch.
  • 9. April. 17-19.30 Uhr. After Work Tasting: Das Piemont. Barbaresco, Dolcetto und Barolo. Gratis. Baur au Lac Vins, Filiale Regensdorf. www.bauraulacvins.ch.
  • 9. April. 17-19.30 Uhr. After Work Tasting: Das Loire-Tal. Heimat von Sauvignon und Chenin Blanc... sowie Ziegenkäse. Gratis. Baur au Lac Vins, Filiale Hotel, Zürich. www.bauraulacvins.ch.
  • 9. bis 11. April. Do und Fr 16-21 Uhr. Sa 15-21 Uhr. Basler Wymärt. 35 Händler und Selbstkelterer präsentieren die besten Weine aus ihrem Sortiment. Inklusive die ersten weissen 2014er. Eintritt: CHF 10.--. Stadtcasino am Barfüsserplatz, Basel.  www.basler-wymaert.ch.
  • 9. bis 12. April. Do und Fr 16-21 Uhr. Sa 14-21 Uhr. So 11-18 Uhr. Wyschiff Thun. An Bord der MS Oberland stellen Schweizer Selbstkelterer und die Weinfreunde Thunersee ihre Weine vor. Eintritt: CHF 10.--. Schiffstation Thun an der Seestrasse. www.wyschiff.ch.
  • 10. und 11. April. Grosses Gerstl-Wein-Weekend! Freitag, 16-20 Uhr Arrivage Bordeaux 2012. Kosten: CHF 50.-- (CHF 30.-- werden bei einem Einkauf ab CHF 100.--angerechnet). Ab 20 Uhr Weinschlacht Gerstl vs Gabriel.  Kosten: CHF 150.--. Samstag ab 10 Uhr Auktion der Weinbörse. Infos unter www.weinboerse.ch. Anmeldung für Arrivage und Schlacht bis 8. April an events@gerstl.ch. Seedamm Plaza, Pfäffikon SZ. www.gerstl.ch.
  • 20. April. 17.30-20 Uhr. Degustazione die Brunello di Montalcino. Das hiesige Konsortium präsentiert in Zusammenarbeit mit der Italienischen Handelskammer für die Schweiz 14 Brunello-Produzenten. Gratis. Anmeldung erforderlich an: bindelicato@ccis.ch. Zunfthaus zur Saffran, Limmatquai 54, Zürich. www.ccisweb.com.

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1 Kommentare
  • Rüedu  Hegu 01.04.2015
    Sieht gut aus, aber mit so altem Wein habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht, habe diverse als wertvole Geschenke erhalten, beim öffnen entpuppten sie sich aber als Putzessig. Zukünftig verkaufe ich die lieber an jemandem der nur die Flache sieht und der Inhalt nicht interessiert.