Für Sie degustiert Frankreich-Werkrundschau: Soso-lala - und auch top

Erstmals hat Mövenpick in einer Weinmesse eine grosse Werkschau abgehalten. Ein eher ernüchternder Spaziergang durch La France – mit südafrikanisch-spanischer Erlösung!

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Die Säle sind wunderbar. Papiersaal und Folium gleich neben dem Sihlcity in Zürich, im Gebäude der ehemaligen Sihlpapierfabrik. Auch der Lausanner Weinhändler und Bordeaux-Spezialist Daniel Gazzar nutzt die stylischen Säle für sein grosses Stelldichein der Winzer aus dem Médoc und Konsorten. Also hinein – und vive la France!

1. Halt: Burgund – Roux Père et Fils

Sieben Weine gibts zu degustieren. Ein Familienbetrieb aus St-Aubin. Xavier Badinand, Direktor für Asien-Ozeanien und Oseuropa, sagt: «Wir sind Teile eines Burgunds, das man sich noch leisten kann.» 800 000 Flaschen produziert die Familie. Seit bald zwei Jahren sind sie Mitglied der Mövenpick-Familie.

Die Weissen zuerst. Der Chardonnay Bourgogne 2012 ist wohl frisch, aber auch spröd und metallisch-hart im Finish (15,5/20, CHF 19.50). Der Champagne de Savigny Beaune 2011 hat von allen Barrique-Komponenten ein bisschen, wird dann recht bitter und vegetal. Das reicht für 16 Punkte (CHF 33.--). Dem St-Aubin Combes au Sud 2012 merkt man den Holzeinsatz auch deutlich an, immerhin hat er Schmelz, ist dennoch filigran und recht frisch (16,5/20. CHF 39.50).

Okay, einer war ganz gut. Mehr nicht. Ab zu den Roten. Wir starten mit dem Mercurey 2012, der ziemlich teerig daherkommt, nach Muskatnüssen und kleinen roten Beeren schmeckt und recht grün und kurz ist. Dafür gibts 15,5/20 (CHF 25.--). Der Santenay Les Prarons 2011 wirkt wohl warm, aber recht dünn und herbal-spröd (15,5/20. CHF 28.--). Der Beaune Montée Rouge 2012 besticht durch seine expressive Nase mit Kirschenaromatik, ist aber im Gaumen spitz, Bittermandel-Töne melden sich etwas zu laut – immerhin ist er Pinot-Noir-typisch. Das reicht für 16 Punkte (CHF 29.50). Zum Schluss der Topwein der Auswahl der Familie Roux, der Gevrey-Chambertin 2012. In der Nase ist er verschlossen, Kirschen und Haselnüsse bestimmen die Aromatik im Gaumen, die Tannine sind nicht ohne. Ganz okay, er ist auch recht frisch, die Länge stimmt. Mehr nicht (16/20. CHF 48.--).

Das wars dann mit dem Burgund. Das Fazit: Warum ins Burgund gehen, wenn es bessere Blauburgunder in der Schweiz gibt? Auch bei Mövenpick erhält man zum selben Preis mehr Wein, wenn man einheimische Gewächse berücksichtigt. So von Adank, Schloss Salenegg, Sprecher von Bernegg, Boner, Cicero oder Marugg. Also weiter, ab in den Süden.

2. Halt: Languedoc-Roussilon - Château de Nages

Wir sind in der Appellation Costières de Nîmes, der südlichsten des Côte-du-Rhône. «Wir wollen Handwerkerweine machen, die vom Respekt gegenüber der Umwelt und dem Terroir geprägt sind», sagt Nicole Trolet. Gerade mal 300 000 Flaschen produziert das Familienunternehmen.

Wir starten mit dem Viognier Gourmand, einem einfachen Süsswein, der ohne Jahrgang daherkommt und 13.50 Franken kostet. Weiter gehts mit dem Château de Nages Blanc 2012, der viel Mineralität aufweist, Zitronenaromen, und leicht und süffig ist. Das ergibt 16 Punkte bei einem Preis von 16.50 Franken. Gut. Als nächstes ist der weisse Gutswein dran, der JT Blanc 2012, der wohl Schmelz hat, aber zu holzgeprägt und mittellang ist. Auch 16 Punkte (CHF 21.50). Der Rosé 2013 ist wohl spielerisch und fruchtig, aber auch vegetal (15,5/20. CHF 16.50).

Zu den Roten. Der JT Rouge 2011 besticht durch eine schöne Fruchtnase, hat erstaunliche Power, leichte Peperoni-Aromen und ein kräuteriges Finish. Ganz schön. Dafür gibts 16,5 Punkte (CHF 21.50). Der Château de Nages Rouge 2011 zum Schluss ist in der Nase recht dunkel, aber auch beerig, hat feinkörnige Tannine, riecht nach Veilchen und Pfeffer, hat Ecken und Kanten und eine schöne Länge. Der beste der bislang 13 degustierten Weine – immerhin. 17 Punkte sind in Anbetracht des Preises von 17.50 Franken eine hohe Wertung.

3. Halt: Bordeaux

Okay. Aber die absolute Topklasse haben wir noch nicht gefunden. Geben wir also dem Bordeaux eine Chance und da den Weinen von Jean-Pierre Moueix. Das ist eines der grössten Wein-Handelshäuser (Négociants) in Bordeaux, das sich auf die Weine von St-Emilion und Pomerol konzentriert und rund ein Dutzend Châteaux sein eigen nennt.

Beginnen wir mit der Mövenpick-Cuvée Duchesse Aurelie 2010. Zuerst ist der Wein dunkel-teerig und fruchtig, um eher harzig und adstringierend zu enden (16/20, CHF 35.--). La Grave à Pomerol 2011 hat Schmelz, Nuss-Anleihen, viel Frucht und endet vegetal (16,5/20. CHF 48.--). Latour à Pomerol 2011 hat eine wunderschöne Nase und Schmelz, ist würzig und elegant (17/20, CHF 79.50). Und jetzt kommen doch noch drei Highlights: Bélair Monange 2011 ist olfaktorisch wohl zurückhaltend, im Gaumen dank der feinen Tannine, den Cassis-Aromen, den Parfümschwaden aber elegant und lang (17,5/20, CHF 135.--). Château Plince 2010 hat ein harmonisches Nasenbild, dezente Kaffeenoten, ist im Gaumen rotbeerig, hat noch rechte Tannine und ist lang. Die Potenzialwertung ergibt 17,5/20 Punkte (CHF 46.--). Und Château La Serre 2010 zum Schluss ist wunderbar fruchtig in der Nase, im Gaumen rund und elegant, Chriesi-Noten, Lakritze, Kräuter, das Finale ist schön (17,5/20, CHF 65.--).

Angetan von den letzten drei Weinen versuchen wir es an einem Gemischtwaren-Bordeaux-Stand. Zuerst Domaine Andron 2010, der von dunklen Früchten wie Brombeeren dominiert wird, aber nicht zu fett und präzise vinifiziert ist (17/20, CHF 32.--). Château Pontac Monplaisir 2010 weist leichte Lederaromen auf, viel reife Frucht, hat Power, rechte Tannine und eine gute Länge. Auch da gibts 17 Punkte (CHF 28.—).

Publiziert am 30.01.2015 | Aktualisiert am 14.11.2016

VIVA ESPAÑA!

Letzter Spaziergang. Jener durch eine Baustelle. In Zug wird umgebaut. Ende März soll das neue Mövenpick-Kellerjuwel erstrahlen. Bis dann wird fleissig abverkauft. Viele Weine gibts mit 30 Prozent Rabatt. Reinschauen! Uns hat aber vielmehr Spanien interessiert, das in den Weinkellern derzeit und bis 14. Februar das Thema ist. Alle hier vorgestellten Weine können Sie bis dann tasten.

Über allen anderen – und das Niveau war sehr hoch! – stehen zwei Weine. Zum einen der El Seque, der Top-Monastrell von Artadi, die vielleicht zusammen mit Vega Sicilia beste Bodega Iberiens. Der Wein aus Alicante ist ein Fruchtmonster. Dafür gibts 18,5 Punkte (CHF 32.—statt 36.--). Ebenso viele Punkte erhält der Macan 2010, ein Rioja, der das Ergebnis der Zusammenarbeit von Benjamin de Rothschild mit besagter Bodega Vega Sicilia ist.

18 Punkte erhält der Pesquera Ribera del Duero Reserva 2011 (Foto) von Alejandro Fernandez. Er weist die Fernandez-typischen animalisch-stalligen Aromen auf, Rosinen, die Tannine sind zart, der Wein filigran und doch mächtig, das lange Finale ist frisch und würzig. Den gibts zum Superpreis von CHF 33.60 (statt 44.--).

17,5 Punkte stehen zu Buche für den Goru 38 Barrels der Bodegas Ego aus Jumilla. Die Weine von Jungwinzer Santos Ortiz sind schon fast Kult. Dieses Ding auch, ein lakritziger Beeren-Oger (CHF 25.--). Für ganz wenig Geld (CHF 16.50 statt 22.--) erhält man derzeit den Rioja Baigorri Crianza 2010. In der Nase ist er etwas rustikal und tabakig, im Gaumen dominieren Kirschen, die Tannine sind weich, die Frucht bestimmt auch den recht langen Abgang. Super, 17,5 Punkte zu diesem Preis. Super auch zum Normalpreis!

Für den neuen Wein des Jahres von Mövenpick, den Esperanza Ribera del Duero 2011 von den Bodegas Condada de Haza der Grupo Pesquera, also von Ribera-Guru  Alejandro Fernandez, gibts 17 verdiente Punkte. Trotz der Fernandez-typischen Tertiäraromen und Schwefelnoten in der Nase, Ecken und Kanten und viel Erdnoten ist er süffig, voluminös, fruchtig - vor allem im Finish. Ein typischer Fernandez. Für jeden Tag (CHF 18.90).

DER WEIN DES MINISTERPRÄSIDENTEN

Von 1998 bis 2000 war der Linkspolitiker Massimo d’Alema Ministerpräsident Italiens, stand der Regierung Romano Prodi vor. Was hat das mit Wein zu tun? Nun, D’Alema ist Weinproduzent. Sein Gut heisst La Madeleine und steht in Umbrien. 2008 hat der gebürtige Römer das alte, verwilderte Gut in Orvieto erworben und umgebaut-modernisiert, um es seinen Kindern dereinst als Erbe zu hinterlassen. D’Alema hat eben einen neuen Rotwein lanciert, der in der Schweiz auch erhältlich ist. Wir haben einen Spumante-Rosé und besagten NarnOt degustiert. Dieser hat vollumfänglich überzeugt.

Nerosé La Madeleine, Metodo Classico Tradizionale (100% Pinot Noir)

Hellbraun-beige bis lachsfarben, die Nase ist hefig mit floralen Anleihen, die Perlage ist zart, der Wein wird aber sehr schnell von einer heftigen Säure eingeholt, wird herb, endet immerhin frisch in leichten Erdbeernoten. Unter dem Strich: sehr herb! Score: 15/20 (ca. CHF 37.--)

NarnOt La Madeleine 2011 (Foto, 100% Cabernet Franc)

Kräftige - einerseits würzig-grüne, andrerseits kirschige - Nase, die bisweilen an Sangiovese erinnert, im Gaumen viel Frische, Frucht, Harmonie, hat seine Ecken und Kanten, ist kräftig ohne kompottig zu sein, trinkiges Finale mit noch rechten Tanninen, der Abgang ist minzig und recht lang. Score: 17,5/20 (ca. CHF 50.--)

WO GIBTS WAS ZU DEGUSTIEREN?

  • 4. und 5. Februar. 17-20 Uhr. Grands Crus Classés de Saint-Emilion.  Die Spitzenweine der Güter rund um das mittelalterliche Städtchen. Seminare um 14.30 und 17 Uhr. Am 4. Februar im Papiersaal Sihlcity Zürich, am 5. Februar im Hotel Beau Rivage in Genf. Eintritt Tageskasse CHF 10.--. Mit Voranmeldung gratis, bis 27. Februar unter www.vinum.ch/stemilionzuerich.
  • 5. Februar. 15-20 Uhr. Italien und Wein des Jahres 2015. Sechs neue Winzer im Gerstl-Angebot! Gratis. Anmeldung an events@gerstl.ch. Wine & Design, Rheinsprung 1, Basel. www.gerstl.ch.
  • 5. Februar 17-19.30 Uhr. The New World Order. Weine aus der Neuen Welt. After Work Tasting. Gratis. Baur au Lac Vins, Filiale Hotel. www.bauraulacvins.ch/events.
  • 6. bis 8. Februar. Freitag 14-20 Uhr, Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 13-18 Uhr. Grosse Winter-Degustation. Am Freitag sind Die Aufschneider mit spanischen Spezialitäten zu Gast. Gratis. Baur au Lac Vins, Filiale Männedorf. www.bauraulacvins.ch.
  • 12. Februar. 17-19.30 Uhr. Das Rhonetal. Côtes-du-Rhône und Châteauneuf-du-pape. After Work Tasting. Gratis. Baur au Lac Vins, Filiale Regensdorf. www.bauraulacvins.ch.
  • 13. Februar. 16-20 Uhr. Italien und Wein des Jahres 2015. Sechs neue Winzer im Gerstl-Angebot! Gratis. Anmeldung an events@gerstl.ch. Ziegelhüsli, Bernstrasse 7, Deisswil/Stettlen bei Bern. www.gerstl.ch.
  • 16. Februar. 17-20 Uhr. Dia del Vino. 52 Schweizer Importeure präsentieren über 1000 spanische Weine. Eintritt: 10 Franken. Gartensaal des Kongresshauses Zürich. www.winesfromspain.ch.
  • 20.-23. Februar. Freitag 16-20 Uhr, Samstag 14-16 Uhr, Montag 17-21 Uhr. Neuenburger Non-filtré. Der erste Schweizer Wein des Jahrgangs 2014 kann die unfiltrierte SPezialität aus Chasselas degustiert werden. Gratis. Weinkeller zur Post, Tschingel. www.weinkeller-zur-post.ch.
  • 26. Februar bis 1. März. Donnerstag/Freitag 16-21 Uhr, Samstag 14-16 Uhr, Sonntag 11-18 Uhr. Wyschiff Rapperswil. Schweizer Produzenten präsentieren über 300 Weine. Dazu gibts eine Tessiner Alpen-Käse-Verkostung. Eintritt CHF 10.-- inkl. Wyschiff-Glas. Hotel Schwanen an der Uferpromenade, Rapperswil. www.wyschiff-rapperswil.ch.
  • 26. Februar und 5. März. 17-21 Uhr. Österreichische, deutsche und Schweizer Weine. Über 50 Weine. Viele Winzer anwesend. Mit passenden Häppchen. Am 26.2. Paul Ullrich AG Zürich. Am 5.3. Paul Ullrich AG Basel. Eintritt CHF 10.--. Wird bei einem Einkauf ab CHF 100.-- angerechnet. www.ullrich.ch.
  • 2. März. 17.30-20 Uhr. Le Rendez-vous des Vins de France. Grosse Degustation mit der Vielfalt aus Frankreich. 13.30, 15.15 und 17h Seminare. Neben den Weinen gibts französische Käse zu verkosten. Kongresshaus Zürich. Eintritt Tageskasse CHF 10.--. Mit Voranmeldung gratis, bis 27. Februar unter www.vinum.ch/frankreich.
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VIVE LA FRANCE TEIL 2

Versuchen wirs nochmals mit dem Weinland Nummer eins. Diesmal in einem Mövenpick-Keller anlässlich der Degustation von Frankreichs Klassikern. Im Gegensatz zur leisen Enttäuschung an der Weinmesse machen wir hier einige wunderbare Entdeckungen.

18/20 Punkte

Zuerst zweimal Bordeaux: Château Certan de May de Certan 2008 ist komplex, homogen, mineralisch, elegant und lang (CHF 109.--). Château Brown 2009 hat Schmelz, reife Tannine, Power und ist dennoch hoch elegant (CHF 48.--). Und einmal Burgund. Der Chambolle-Musigny Vieilles Vignes der Domaine Pierre Naigeon 2009 besticht durch eine rotbeerige Nase, Hagebutten-Noten, rote Chrisi, ist elegant, leicht medizinal, hat feinkörnige Tannine. Leichte Vegetalität gegen Ende und eine tolle Länge. Die Flasche kostet 72 Franken. Dazu gibts die übliche Gratis-Anmerkung: Gleich viel Wein findet man in der Schweiz zu moderateren Preisen… Und ja, eine zweite Anmerkung: Wir haben auch alle günstigeren Burgunder probiert – und stülpen den Mantel des Schweigens drüber. Das Burgund-Leben beginnt eben bei 72 Franken. So ist das!

17,5/20 Punkte

Die grosse Überraschung ist der Beaujolais Croix des Vérillats Moulin-à-Vent 2011 (Foto) des gleichnamigen Châteaus. Die Nase ist fruchtbetont, im Gaumen ist das Ding elegant, hat eine gute Struktur, schöne Tannine, wirkt fast aristokratisch. Wunderbar. Vive le Gamay! (CHF 32.50). Dank seiner komplexen Nase, viel Eleganz und schöner Länge gehört auch Château St-Georges 2009 von der Côte Pavie, ein St-Emilion Grand Cru, in die 17,5er-Kategorie (CHF 58.--). Auch der weisse Bordeaux von Malartic-Lagravière Grand Cru Classé de Graves Blanc 2011 ist toll: Rauchige Nase, Zitrus, Schmelz, Mineralität, gute Länge (CHF 78.--). Und zum Schluss der Châteauneuf-du-Pape der Domaine la Consonnière 2011, der in der Nase fruchtig-süss ist, Schmelz, Power, Pfeffer und Frische und ein langes Finale hat (CHF 39.--).

17/20 Punkte

  • Château Guillot, Pomerol 2006 (CHF 62.--)
  • L’Inclassable, Cru Bourgeois Médoc 2011 (CHF 21.80)
  • Château de Malleret, Haut-Médoc 2009 (den gibts aktuell für 22 statt 34 Franken – ein Schnäppchen!)

16,5/20 Punkte

  • Château de Lussac, Lussac St-Emilion 2009 (CHF 28.--)
  • Château Batailley, 5ème Grand Cru Classé, Pauillac 2011 (CHF 48.--)
  • Château d’Escurac, Cru Bourgeois, Médoc 2009 (CHF 22.--)

RUSTENBERG: TOLLER SYRAH

Zum Abschluss verlustiere ich mich am Stand von Rustenberg. Das ist ein alteingesessenes Stellenbosch-Weingut, dessen Anfänge aufs Jahr 1682 zurückgehen. Seit 1941 ist es im Besitz der Barlow-Familie, die den Qualitäts-Weinbau am Kap mitrevolutioniert hat. Vater und Sohn, Simon und Murray, der als Önologe in die grossen Fussstapfen des Papas getreten ist, sind beide anwesend. Und noch wichtiger: ihre Weine. Glanzstücke. Für den Sauvignon Blanc Stellenbosch 2013 (CHF 18.90) zücken wir 16,5 Punkte. Je 17,5 gibts für die weisse Assemblage Five Soldiers 2011 (CHF 45.--), den John X Merriman 2011 (CHF 26.--) und den Gutswein Peter Barlow 2007 (CHF 66.--). Gar die Tages-Höchstnote von 18 für den wunderbaren Syrah Buzzard Kloof 2010 (Foto). Und er kostet gerade mal 27 Franken! Zwei Erkenntnisse, die nicht sehr neu sind. Erstens: Auf südafrikanische Topgüter ist hundertprozentig Verlass. Und zweitens: Die Kap-Syrahs werden immer besser!

Von Chardonnay bis Grave à Pomerol: unsere Eindrücke von Weinmesse play

Von 1998 bis 2000 war Massimo D'Alema Ministerpräsident der Regierung Romano Prodi. Jetzt konzentriert er sich nur noch auf seine umbrischen Weine. Hier begutachtet er seinen Schaumwein Nerosé.

ZVG

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