Machen nicht nur dick Welche Öle und Fette passen zu welchen Essen?

Auch wenn ein Fett aus gesundheitlicher Sicht empfehlenswert ist – kalorienmässig schneidet es genau gleich ab, wie weniger empfehlenswerte Öle und Fette. Nun also möglichst auf Fett verzichten? Oder wenn doch gebraucht, auf welche Fette soll beim Braten, Kochen und Backen zurückgegriffen werden? BLICK eBalance zeigt auf, woran es beim Fett ankommt.

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Welches Öl für welche Speise? praktische Übersicht zu Ölen und Fetten play

Zu Salaten passt zum Beispiel Olivenöl.

Thinkstock

 

Trotz dessen, dass Fett der energiereichste Nährstoff ist und mehr als doppelt so viel Energie (Kalorien) wie Kohlenhydrate oder Proteine liefert, sollte nicht auf Fett verzichtet werden. Denn Fett liefert lebensnotwendige Fettsäuren und fettlösliche Vitamine (z.B. Vitamin E).

Dennoch unterscheiden sich Pflanzenöle, Streichfette, Fette zum Backen und Frittieren, Rahm, Mayonnaise etc. deutlich in ihrer Zusammensetzung. Und ihr Gehalt an verschiedenen Fettsäuren, Vitaminen und anderen Inhaltsstoffen - also die Qualität, aber auch die Quantität beeinflusst den gesundheitlichen Wert, die Haltbarkeit und die Verwendungsmöglichkeiten in der Küche.

Fette und Öle tragen also nicht zwingend zum Hüftspeck bei, denn mit Mass verwendet, klug gewählt und für den richtigen Zweck verwendet tragen sie mehr zu unserer Gesundheit bei als vermutlich angenommen.

Übersicht: Welches Öl für welche Speise?

Für die kalte Küche

(z.B. für Salatsaucen, zum Verfeinern von Gemüse oder Teigwaren)

  • Rapsöl (kaltgepresst oder raffiniert)
  • Olivenöl (nativ oder raffiniert)
  • Baumnussöl
  • Leinöl
  • Weizenkeimöl
  • Sojaöl

Für die Zubereitung bei niedrigen Temperaturen

(z.B. Dünsten, Dämpfen, Schmoren)

  • Rapsöl (raffiniert)
  • Olivenöl (raffiniert)
  • HO-Sonnenblumenöl*
  • HOLL-Rapsöl**

Für die Zubereitung bei hohen Temperaturen

(z.B. Braten, Frittieren)

  • HOLL-Rapsöl
  • HO-Sonnenblumenöl

Zum Backen

(z.B. für Kuchen, Wähe, Pizza)

  • Butter
  • Margarine
  • Rapsöl (raffiniert)
  • Olivenöl (raffiniert)
  • HOLL-Rapsöl
  • HO-Sonnenblumenöl

Als Streichfett

  • Butter
  • Margarine

 

*HO-Sonnenblumenöl steht für High Oleic, d.h. einen hohen Gehalt an Ölsäure (eine einfach ungesättigte Fettsäure). Dieses Öl wird aus den Kernen speziell gezüchteter Sonnenblumen (nicht gentechnisch verändert) gewonnen und eignet sich zum Hocherhitzen.

**HOLL-Rapsöl steht für High Oleic / Low Linolenic. Dieses Öl wird aus den Samen einer speziell gezüchteten Rapssorte (nicht gentechnisch verändert) gewonnen. Es weist einen höheren Gehalt an Ölsäure und einen geringeren Gehalt an alpha-Linolensäure (eine mehrfach ungesättigte Fettsäure) auf als herkömmliches Rapsöl. Dadurch ist dieses Öl sehr hitzestabil.

Leichter abnehmen

So funktionierts: Surfen Sie auf BLICK eBalance, wo Sie den Link zum Portal finden. Nach der Anmeldung bestimmen Sie Ihr Wunschgewicht und erhalten sofort ein persönliches Programm. Im Online-Tagebuch etwa tragen Sie alle Mahlzeiten und sportlichen Betätigungen ein. Praktisch: Die Kalorienangaben für Esswaren und fertige Menüs sind schon programmiert. Zudem finden Sie auf der Site Tipps zu Fitness und Ernährung, können Experten Fragen stellen oder im Forum mit anderen Abspeck-Willigen diskutieren.

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Publiziert am 11.11.2016 | Aktualisiert am 11.11.2016
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2 Kommentare
  • Ewald  Rindlisbacher aus Grayland
    12.11.2016
    Olivenoel kalt gepresst kann man als kalt oder auch zum erhitzen gebrauchen. Ist das beste Oel ueberhaupt. Butter ist natuerlich und kann im Mass gegessen werden. Margarine ist nicht mehr wert als Schuhfett und sollte NIE gegessen werden. Es gibt keine Gesunde Margarine !!!!
  •   , via Facebook 11.11.2016
    Fast alle Pflanzenöle (und besonders Rapsöl) erfahren eine starke Behandlung, um überhaupt genießbar zu sein ( Erhitzung und anschliessend dient das höchst schädliche Hexan als Lösungsmittel, um das Öl zu separieren. Kaltgepresstes Oliven- oder Sesam-Öl sind frei von solchen Behandlungen; ebenso Kokosfett oder Ghee (bzw. Butterschmalz/ Bratbutter). Die beiden letztgenannten Fette lassen sich zudem ohne Entstehung von künstlichen Transfetten hoch erhitzen. Butter ist gesund; Rapsöl, etc. nicht.