Kalorien sparen an Weihnachten So kommen Sie schlanker durch die Festtage

Die Weihnachtszeit muss keine Fettfalle sein. Wer das Richtig isst, nimmt nicht gross zu und muss sich nicht mal kasteien.

Weihnachten feiern und trotzdem die Figur im Griff haben? Das geht. Und zwar ohne zu darben. play

Weihnachten feiern und trotzdem die Figur im Griff haben? Das geht. Und zwar ohne zu darben.

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Bei den meisten schlagen die Feiertage gar nicht so dramatisch zu Buche. Ein interessantes Experiment machte das deutsche Magazin «Stern». Es liess eine Familie aus Vater und Mutter (beide 40) sowie die 20 und 12 Jahre alten Töchter und den achtjährigen Sohn eine Woche lang ihre geplanten Festtagsmenüs jetzt schon testessen: Gans mit Rotkohl und Knödeln, Glace mit Birnen und Schokosauce, Raclette sowie Christstollen und sonstiges Naschwerk. Das Ergebnis: Vater und Töchter legten 500 bis 600 Gramm zu. Der Bub hielt sein Gewicht, und die Mutter wog sogar 600 Gramm weniger.

Ein ähnliches Experiment in den USA kam zu einem ähnlichen Resultat: Im Zeitraum zwischen Thanksgiving und Neujahr nahmen die Testpersonen im Schnitt nur 370 Gramm zu, einige allerdings ein ganzes Kilo. Das heisst, man kann die Gewichtszunahme durchaus steuern. So ist zu bedenken, dass 100 Gramm Gans mit Haut 238 Kalorien haben, die gleiche Menge Rindsfilet aber nur 111 Kalorien.

Sparen Sie bei den Saucen!

100 Gramm Lachs enthalten 208 Kalorien, die gleiche Menge Zander nur 84. Bomben sind allgemein die Saucen. 100 Gramm Rahm haben 204 Kalorien, Naturjoghurt hat nur 62. Man kann also sparen, sofern man diese Gerichte im eigenen Saft und statt Sahne mit Gewürzen verfeinert serviert. Als Beilage sind Kartoffeln oder Reis kalorienärmer als Pommes oder Kroketten. Als Dessert empfiehlt sich Früchtequark statt Mousse au Chocolat. Tipp: Das Sättigungsgefühl setzt erst 15 bis 20 Minuten nach Beginn des Essens ein. Wer sich Zeit lässt, isst weniger.

Alkohol ist nicht gleich Alkohol

Eine Kalorienfalle ist auch der Alkohol – zumal die Leber als Erstes den Alkohol abbaut (der für sie ein Gift ist) und erst danach das Fett. Alkohol, vor allem hochprozentiger, macht also doppelt fett. Ein Glas Glühwein schlägt mit 210 Kalorien zu Buche, genauso wie ein Verdauungsschnaps. Das Einerli Weiss- oder Rotwein beziehungsweise ein Cüpli enthalten weniger als die Hälfte.

Vanillekipferl schlimmer als Lebkuchen

Selbst beim Naschen kann man was für die Linie tun. Im halbwegs grünen Bereich sind zum Beispiel heissi Marroni (100 Gramm – 190 Kalorien, ein Stück 19). Lebkuchenherzen sind mit 355 Kalorien pro 100 Gramm (1 Stück 40 Kalorien) ebenfalls im Rahmen. Ein grösserer Schoggi-Lebkuchen hat dann schon 190 Kalorien.

Gehaltvoller sind Christstollen (100 Gramm  411 Kalorien, ein Stück 205)  oder Weihnachtsmuffins (pro 100 Gramm 440 Kalorien, pro Stück 420 Kalorien). Echte Figurkiller sind wiederum Vanillekipferl (500 Kalorien, pro Stück 65). Im Vergleich dazu sind Mandarinen eine Diätsüssigkeit: 100 Gramm enthalten nur 54 Kalorien.

Spazieren gleicht aus

Eine weitere Chance, schlank über die Runden zu kommen, eröffnen Spaziergänge. Eine Stunde flottes Gehen verbraucht bis zu 250 Kalorien – vier Vanillekipferl beziehungsweise ein Glas Glühwein.

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Publiziert am 13.12.2016 | Aktualisiert am 13.12.2016
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3 Kommentare
  • Madame  Piano, Börn 13.12.2016
    Herr Weber: Ich Google die Verfasserinnen jeweils und wenn ich die dann so anschaue frage ich mich, ob nun das Essen daran schuld ist oder der Spaziergang. Wenn ich so aussehen würde, würde ich täglich 4 Stunden Spazieren müssen und auch wollen.
  • Madame  Piano, Börn 13.12.2016
    Nicht aufregen Herr Weber. Das ist einfach nur die nächste, die täglich ihren Spaziergang macht und dies der Welt mitteilen will. Ausbildung brauchst dafür keine. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
  • Marco  Weber 13.12.2016
    Ich bin wieder mal heilfroh über diese Schlanktipps! Vielen Dank!
    Ich werde natürlich Zuschlagen wie ich will an Weihnachten und auch Gift und alles mögliche Konsumieren! Wer sich vernünftig bewegt kann das auch, dazu braucht es nicht nach jedem essen einen "Spaziergang" Muss man für solche Tipps eigentlich eine Ausbildung machen oder reimt sich die Blick redaktion das einfach zusammen?