Fit mit BLICK Wie gesund sind Zwischenmahlzeiten?

Die einen machen beim Abnehmen einen grossen Bogen um Snacks und Zwischenmahlzeiten, andere würden es ohne nicht lange aushalten. Doch wie gesund ist Snacken? BLICK eBalance stellt Znüni und Zvieri auf den Prüfstand.

Wenn naschen, dann etwas Klügeres als Weissbrot. play

Wenn naschen, dann etwas Klügeres als Weissbrot.

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Naschen zwischen den Mahlzeiten hat einen schlechten Ruf. Und das nicht ganz zu unrecht: Werden zwischen den Hauptessenszeiten zucker- beziehungsweise kohlenhydratreiche Snacks konsumiert, führt dies zu einer Ausschüttung des Hormons Insulin, was wiederum den Fettabbau stoppt. Ausserdem können Znüni und Zvieri den Appetit noch stärker anregen. Bei einer Gewichtsreduktion wird deshalb häufig empfohlen, nur zwei bis drei grössere Mahlzeiten pro Tag einzunehmen.

Diese Empfehlung ist jedoch nur sinnvoll, wenn Sie in den Nüchternphasen nicht plötzlich von Heisshunger geplagt werden und diesen später durch übermässigen Konsum ausgleichen. In diesem Fall ist es sogar gesünder, die tägliche Kalorienration auf mehrere kleinere Mahlzeiten aufzuteilen, um einem Leistungstief vorzubeugen. Achten Sie darauf, nicht mehr als fünf oder sechs solcher Mahlzeiten einzuplanen, damit der Körper genug Zeit hat, seine Reserven abzubauen. Noch wichtiger als gutes Zeitmanagement ist ausserdem die Wahl gesunder Snacks:

  • Proteinreiche Zwischenmahlzeiten Wenn Sie oft unter Heisshunger und Gluscht leiden, können proteinreiche Snacks wie Magerquark, Früchtequark light oder Hüttenkäse helfen. Wenn Sie lieber etwas Salziges zwischen den Zähnen haben, sind magerer Schinken oder Trockenfleisch, fettarmer Käse oder ein gekochtes Ei gute Alternativen.
     
  • Magerjoghurts Quark mit frischen Früchten und magere Joghurts sind besonders kalorienarme Snacks, die sowohl Kohlenhydrate als auch sättigende Proteine enthalten. So wird dem absinkenden Blutzuckerspiegel entgegengewirkt.
     
  • Früchte Optimal ist es, Früchte mit Milchprodukten wie Joghurt oder Quark zu kombinieren, denn so kommen weder Eiweisse noch Kohlenhydrate zu kurz. Wer nur eine Frucht isst, läuft Gefahr, durch den Fruchtzucker eine Insulinreaktion mit Absenkung des Blutzuckerspiegels auszulösen. Falls dies bei Ihnen der Fall ist, eignen sich Früchte besser als Dessert nach den Hauptmahlzeiten. Ansonsten ist eine Frucht als Znüni oder Zvieri aber sicherlich eine gute Wahl!
     
  • Gemüse Eine perfekte Lösung in Bezug auf die schlanke Linie sind Cherry-Tomaten, Gemüsestängeli oder ein Stück Gurke. Dadurch wird der Magen mit Wasser und Nahrungsfasern anstelle von Kalorien gefüllt. Wenn Ihnen das Gemüse alleine zu langweilig ist, helfen ein Quarkdip oder Vollkornbrot.
     
  • Vollkornbrot und Getreideprodukte Da fettarme Getreideprodukte (max. 5g Fett pro 100g Lebensmittel) ohne zusätzlichen Zucker und Vollkornbrot besonders viele Nahrungsfasern enthalten, sättigen sie für eine lange Zeit. Besonders empfehlenswert sind sie, wenn Sie bei der Arbeit oder in der Freizeit körperlich aktiv sind.
     
  • Seien Sie bereit! Wenn der Gluscht einen packt, muss es schnell gehen. Damit Ihnen süsse Verlockungen keinen Strich durch die Abnehmrechnung machen, sollten Sie gut vorbereitet sein. Achten Sie darauf, jederzeit verzehrsbereite Snacks im Kühlschrank bereitzuhalten. Waschen Sie Früchte, schneiden Sie das Gemüse und portionieren Sie Quarkdip und Käse. Ein fixer Znüni oder Zvieri kann Sie vor zusätzlichen Naschattacken schützen. Wenn Sie normalerweise keine Zwischenmahlzeiten einnehmen, reicht eine kleine Notration in der Schublade, beispielsweise eine Packung Knäckebrot.
Publiziert am 26.10.2015 | Aktualisiert am 26.10.2015
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Claudia Müller ist diplomierte Ernährungsexpertin von BLICK eBalance . Jede Woche erfahren Sie von Ihr mehrmals Wichtiges zum Thema richtige Ernährung und Abnehmen. play
Claudia Müller ist diplomierte Ernährungsexpertin von BLICK eBalance. Jede Woche erfahren Sie von Ihr mehrmals Wichtiges zum Thema richtige Ernährung und Abnehmen.

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2 Kommentare
  • Gil-Dominique  Matthey , via Facebook 26.10.2015
    Wer seine 3 Mahlzeiten dementsprechend verringert um diese auf 5 am Tag aufteilt läuft eh nicht in Gefahr heisshungerattacken zu bekommen. So einfach ist das. Ich habe mir angewöhnt, beim Frühstück auf ein Obst zu verzichten, dieses esse ich dann mit Genuss als Znüni, und ein Gemüse was für den Znacht vorgesehen ist, kommt bei mir dann halt zum Zvieri dran. Funktioniert seit über 20 Jahren bestens bei mir. Bin 187 cm groß, schlank, unsportlich und wiege 85 kg.
  • Alex  Schrutt aus Seewen
    26.10.2015
    Zitat :Naschen zwischen den Mahlzeiten hat einen schlechten Ruf. ....Wer hat das gesagt ? Sie wohl selbst und sonst niemand.