Fit mit BLICK Was bedeuten die Nährwerte auf der Verpackung?

Bei den Nährwertangaben auf den Lebensmittelverpackungen versteht mancher nur Bahnhof. Claudia Müller, diplomierte Ernährungsberaterin von BLICK eBalance, bringt Licht ins Dunkle.

Wer abnehmen will, sollte beim Einkaufen auf die Nährwert-Angaben achten. play

Wer abnehmen will, sollte beim Einkaufen auf die Nährwert-Angaben achten.

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Die meisten Lebensmittelproduzenten bieten heute eine Nährwertkennzeichnung auf der Verpackung an. So können Sie praktisch jeder Verpackung entnehmen, wie viel Energie im entsprechenden Produkt enthalten ist und von welchem Nährstoff wie viel zugeführt wird. Diese Kennzeichnung ist in der Schweiz zwar (noch) nicht obligatorisch, trotzdem wird sie auf den meisten Verpackungen ausgewiesen. Doch für die Konsumenten ist das Verstehen der Angaben nicht immer einfach.

Haben Sie den Wunsch, etwas Gewicht zu verlieren, legen Sie am besten besonders energiearme Produkte in den Einkaufswagen. Sollten Sie sich aber ganzheitlich gesund ernähren wollen, kommen auch andere wichtige Faktoren ins Spiel: die einzelnen Nährstoffe und somit die Zusammensetzung der Nahrungsmittel.

Nährwerttabelle lesen und verstehen

Auf den meisten Verpackungen werden die «Big Seven» angegeben, also die sieben wichtigsten Angaben wie Energiegehalt in Kilojoule (kJ) oder Kilokalorien (kcal), Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiss und Salz. Doch auch weitere Nährstoffe wie Nahrungsfasern, Mineralstoffe, Vitamine oder sekundäre Pflanzenstoffe können ihren Platz in der Auflistung haben.

Die Anzeige bezieht sich zum einen auf 100 g beziehungsweise 100 ml und zum anderen auf die angegebene Portionsgrösse. Zusätzlich wird jeweils die Prozentangabe des Anteils am durchschnittlichen Tagesbedarf vermerkt, was eine schnelle Überprüfung des Nahrungsmittels zulässt. Dabei wird allerdings immer von einer normalgewichtigen, gesunden erwachsenen Person ausgegangen, was bei der Beurteilung der angegebenen Zahlen berücksichtigt werden muss. Will man das Produkt daraufhin prüfen, ob es sich auch für den Einsatz bei einer Gewichtsreduktion eignet, kann man sich nur begrenzt an dieser Angabe orientieren.

Fett, Kohlenhydrate und Eiweisse: So deuten Sie die Hauptnährstoffe

Wichtig in Bezug auf eine Gewichtsabnahme sind vor allem die Angaben zu den Hauptnährstoffen. Hier finden Sie ein paar Tipps zur Deutung der Zahlen.

  • Fett: Egal um welches Produkt es sich handelt, es lässt sich nach der folgenden Einstufung beurteilen. Wenn Sie Ihr Gewicht reduzieren wollen, ist es sinnvoll, hauptsächlich Produkte mit einem Fettgehalt von 0 bis maximal 15 Gramm pro 100 Gramm zu verwenden.
Fettgehalt pro 100 g LebensmittelBeurteilung
0 – 5 Grammfettarm
6 – 15 Grammmittelmässig fettreich
16 – 25 Grammfettreich
Über 25 Grammsehr fettreich

 

  • Kohlenhydrate: Sie sind wichtige Energielieferanten für unseren Körper und sollten regelmässig, aber nicht in rauen Mengen zugeführt werden. Im Sinne einer Gewichtsreduktion gehören kohlenhydratreiche Produkte zu einem Viertel auf den Teller. Es lohnt sich, die Menge im Auge zu behalten. Zudem legen Sie Produkte mit einem hohen Zuckergehalt am besten wieder ins Regal zurück.

 

  • Eiweiss: Für eine Gewichtsreduktion ist es wichtig, genügend Eiweiss zu konsumieren. Eiweiss sättigt und wird für den Erhalt der Muskulatur benötigt. Eiweissreiche Lebensmittel sind somit willkommen, allerdings sollten Sie auf eine fettarme Zubereitung achten.
Publiziert am 04.05.2015 | Aktualisiert am 04.05.2015
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Claudia Müller ist diplomierte Ernährungsexpertin von BLICK eBalance . Jede Woche erfahren Sie von Ihr mehrmals Wichtiges zum Thema richtige Ernährung und Abnehmen. play
Claudia Müller ist diplomierte Ernährungsexpertin von BLICK eBalance. Jede Woche erfahren Sie von Ihr mehrmals Wichtiges zum Thema richtige Ernährung und Abnehmen.

Leichter abnehmen

So funktionierts: Surfen Sie auf BLICK eBalance, wo Sie den Link zum Portal finden. Nach der Anmeldung bestimmen Sie Ihr Wunschgewicht und erhalten sofort ein persönliches Programm. Im Online-Tagebuch etwa tragen Sie alle Mahlzeiten und sportlichen Betätigungen ein. Praktisch: Die Kalorienangaben für Esswaren und fertige Menüs sind schon programmiert. Zudem finden Sie auf der Site Tipps zu Fitness und Ernährung, können Experten Fragen stellen oder im Forum mit anderen Abspeck-Willigen diskutieren.

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1 Kommentare
  • Dario  Pozzi aus Oberwil-Lieli
    04.05.2015
    Also keine Öle, keine Nüsse, keine Avocado, keine tierischen Fette? 25 Prozent Kohlenhydrate, was durchaus sinnvoll sein kann, macht bei einem 1600 kcal Ernährungsplan erst 400 kcal = 100g Carbs aus. Den Rest wollen Sie in Proteine verfüttern - 300g? Kommen Sie, Frau Müller, die Low Fat-Lüge ist doch seit Jahren wissenschaftlich als Humbug entlarvt worden!!