Fit mit BLICK -Nahrungs-Mythen unter der Lupe Machen Proteinshakes wirklich Muckis?

Zum Thema Ernährung kursieren viele Gerüchte und Behauptungen. Claudia Müller, diplomierte Ernährungsberaterin von BLICK eBalance, weiss, welche stimmen – und welche nicht.

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Gerade Sportler greifen gerne auf Proteinshakes zurück.

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1. Behauptung: Proteinshakes machen Muckis

Proteinpulver, Shakes und Co. versprechen einen besonders schnellen Muskelaufbau und eine damit einhergehende Leistungssteigerung. Wer Eiweiss zu sich nimmt und genug intensiv trainiert, kommt schnell zu den gewünschten Bodybuilder-Muskeln. Oder?

Es stimmt, dass Muskeln durch gezieltes Training wachsen, Unmengen von Protein müssen Sie dafür aber nicht konsumieren. Der Mensch benötigt durchschnittlich 0.8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht, was auch für Hobbysportler mit bis zu fünf Stunden Training pro Woche gilt. Erst bei längeren Trainingseinheiten wird eine Menge von 1.2 bis 2 Gramm Eiweiss empfohlen. Wer oft trainiert, isst allerdings auch mehr und nimmt die Eiweissmenge über eine ausgewogene Ernährung auch ohne Zusatzpräparate zu sich.

Die Dosierungsangaben von Proteinpulvern werden oft überschritten. Eine Gesundheitsgefährdung ist zwar selten, trotzdem können die entstehenden Stoffwechselprodukte die Niere belasten – vor allem, wenn Sie zu wenig Wasser trinken. Behalten Sie ausserdem im Kopf, dass Eiweisspräparate bis zu 400 Kalorien enthalten können!

2. Behauptung: Ein warmes Essen pro Tag ist Pflicht

Wenn es am Mittag oder Abend schnell gehen soll, machen wir uns lieber einen einfachen Salat oder kaufen ein Sandwich als aufwendig zu kochen. Tun wir unserem Organismus damit etwas Schlechtes?

Kurz und knapp: Nein. Für den Organismus spielt es keine Rolle, ob wir kalt oder warm essen. Trotzdem hat eine warme Mahlzeit einige Vorteile. So kann sie Speisen hygienischer machen, beispielsweise im Fall von Fleisch, wenn Keime durch das Erwärmen abgetötet werden. Einige Lebensmittel (Reis, Kartoffeln, u.a.) werden erst durch das Kochen geniessbar, ausserdem kann eine warme Zubereitung Abwechslung bieten. Schliesslich können viele Lebensmittel gekocht, gedünstet, gebraten oder gebacken werden. Manchmal entfaltet sich dadurch sogar ein ganz anderer Geschmack!

Aber Achtung: Durch das Erwärmen von Mahlzeiten können Vitamine und Enzyme verloren gehen oder zerstört werden. Knabbern Sie deshalb auch öfter mal Rohkost!

Publiziert am 15.06.2015 | Aktualisiert am 15.06.2015
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Claudia Müller ist diplomierte Ernährungsexpertin von BLICK eBalance . Jede Woche erfahren Sie von Ihr mehrmals Wichtiges zum Thema richtige Ernährung und Abnehmen. play
Claudia Müller ist diplomierte Ernährungsexpertin von BLICK eBalance. Jede Woche erfahren Sie von Ihr mehrmals Wichtiges zum Thema richtige Ernährung und Abnehmen.

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So funktionierts: Surfen Sie auf BLICK eBalance, wo Sie den Link zum Portal finden. Nach der Anmeldung bestimmen Sie Ihr Wunschgewicht und erhalten sofort ein persönliches Programm. Im Online-Tagebuch etwa tragen Sie alle Mahlzeiten und sportlichen Betätigungen ein. Praktisch: Die Kalorienangaben für Esswaren und fertige Menüs sind schon programmiert. Zudem finden Sie auf der Site Tipps zu Fitness und Ernährung, können Experten Fragen stellen oder im Forum mit anderen Abspeck-Willigen diskutieren.

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1 Kommentare
  • Bruno  Marley , via Facebook 15.06.2015
    Proteinshakes sind eine Nahrungsergänzung und kein Ersatz. Es bietet jedoch die Möglichkeit, viele Proteine zu sich zu nehmen mit geringem Aufwand. Vor allem in der Zeit kurz nach dem Training, wo der Körper die Proteine braucht, ist ein Proteinshake praktischer als ein Rinds- oder Lachsfilet. Aber wie gesagt, es ist eine Ergänzung und kein Ersatz.