Fit mit BLICK – Energiebedarf und Kalorienbilanz Das fällt täglich ins Gewicht

Energiebedarf, Kalorienverbrauch und Energiebilanz – diese Aspekte sollten Sie im Auge behalten, wenn Sie gesund abnehmen möchten. Wenn Sie bei diesen Begriffen nur Bahnhof verstehen, hilft BLICK eBalance weiter.

Die Rechnung ist eigentlich einfach: Isst man mehr Kalorien, als man verbraucht, schlägt die Waage nach oben aus. play

Die Rechnung ist eigentlich einfach: Isst man mehr Kalorien, als man verbraucht, schlägt die Waage nach oben aus.

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Energiebilanz als Ausgangspunkt
Entscheidend für das Gewichtsmanagement ist die sogenannte Energiebilanz. Wenn man sich weniger Energie zuführt, als man verbraucht, ist diese negativ. Sprich: Man verliert an Gewicht. Führt man sich mehr Energie zu, als man verbraucht, ist die Energiebilanz positiv. Will heissen: Man nimmt zu. Stabil halten können Sie Ihr Gewicht, wenn die Energiebilanz möglichst ausgeglichen ist.

Energiebedarf: Grundumsatz und Bewegungsumsatz
Entscheidend für die Energiebilanz ist der Energiebedarf. Er setzt sich aus dem Grundumsatz und dem Bewegungsumsatz zusammen. Der Grundumsatz beinhaltet den Energieverbrauch in Ruhe, also jene Energie, die verbrannt wird, wenn Sie 24 Stunden bei normaler Raumtemperatur nur liegen. Diese Energie wird benötigt, um die verschiedenen Körperfunktionen und Stoffwechselprozesse aufrechtzuerhalten. Der Bewegungsumsatz umfasst jene Energie, die bei körperlichen Aktivitäten verbrannt wird. Beide Umsätze sind individuell und abhängig von Grösse, Gewicht, Alter und Geschlecht. Je grösser, schwerer und jünger eine Person ist, desto mehr Kalorien verbrennt sie. Männer haben zudem einen grösseren Muskelanteil als Frauen, wodurch sie auch einen höheren Energieverbrauch aufweisen. Muskeln verbrauchen mehr Energie als Fett, selbst wenn sie nicht arbeiten.

Ermittlung des Energiebedarfs
Eine häufige Methode, um den Energiebedarf zu ermitteln, ist die Berechnung anhand bestimmter Formeln. Dafür bestehen diverse Vorlagen, was bereits zeigt, dass eine Berechnung nie zu 100 Prozent zutreffen kann. Allerdings reicht es, um einen der Wahrheit sehr naheliegenden Wert zu ermitteln, an dem man sich orientieren kann. Die Kennzeichnung der Kalorien auf den Verpackungen von Lebensmitteln ist für viele Konsumenten sehr abstrakt und schwierig einzuordnen. Dies wird einfacher, wenn Sie Ihren ungefähren Energiebedarf kennen.

Energiebedarf bei Gewichtsreduktion
Um ein Kilogramm Körperfett zu reduzieren, müssen 7000 kcal eingespart werden. Um einen langfristigen Erfolg zu verzeichnen, sollte eine langsame Gewichtsabnahme von 1 bis maximal 2 Kilogramm pro Monat angestrebt werden. Dafür müssen Sie pro Tag 250 bis 500 Kalorien einsparen. BLICK eBalance errechnet aus Ihrer persönlichen Zieldefinition (Anzahl Kilo pro Anzahl Wochen) den entsprechenden täglichen Bedarf.

Minimaler Kalorienbedarf beim Abnehmen
Laut den Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) sollte die regelmässige Energiezufuhr nicht unter 1500 kcal liegen. Erst ab dieser Zufuhr und unter Voraussetzung einer ausgewogenen Zusammensetzung kann die bedarfsdeckende Versorgung von Vitaminen und Mineralstoffen gewährleistet werden.

Wenn man bedenkt, dass durch gesteigerte Alltagsaktivität rund 250 Kalorien und mehr verbraucht werden, kann man diese Zufuhr-Untergrenze von 1500 Kalorien gut erreichen. Plant man zusätzlich regelmässige Sporteinheiten ein, schneidet man in punkto Energiebilanz auf jeden Fall gut ab.

Für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion ist es allerdings unter Umständen notwendig, dass die Bedarfsempfehlung vorübergehend auf maximal 1300 kcal reduziert wird. Ausschlaggebend sind radikale Diäten in der Vergangenheit, ein durch Bewegungsarmut stark eingeschränkter Energieverbrauch oder ein sehr ambitioniertes Ziel. Diese Unterschreitung sollte aber keinesfalls regelmässig stattfinden, da dadurch der Stoffwechsel negativ beeinflusst werden kann. Zudem benötigt eine langsame Gewichtsreduktion zwar viel Geduld, doch dafür ist sie gesünder und nachhaltiger.

Einfluss von sportlicher Aktivität auf den Energiebedarf
Sportliche Aktivität hat in vielschichtiger Weise einen entscheidenden Einfluss auf den Energiebedarf und eine erfolgreiche Gewichtsreduktion.

  • Jede Aktivität, ob im Alltag oder als Sport, verbraucht zusätzlich Energie.
  • Regelmässige Aktivitäten und gezieltes Krafttraining steigern die Muskelmasse, wodurch der Energieverbrauch in Ruhe steigt.
  • Durch sportliche Aktivitäten kann man sich zusätzliche «Goodies» verdienen, was einen positiven Einfluss auf die Motivation hat.
  • Regelmässige sportliche Aktivität hat viele positive Eigenschaften. Eine davon ist ein besseres Wohlbefinden. Auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung beeinflusst das Wohlbefinden positiv. Kombinieren Sie beides, werden Sie einen enormen persönlichen Nutzen daraus ziehen!
  • Sportliche Aktivität baut Stress ab und sorgt für Entspannung. Dies hat gleichzeitig Einfluss auf stress- oder anspannungsbedingtes Essen. Staut sich weniger Stress oder Anspannung in Ihnen an, werden Sie seltener von Essgelüsten geplagt.

Leichter abnehmen

So funktionierts: Surfen Sie auf BLICK eBalance, wo Sie den Link zum Portal finden. Nach der Anmeldung bestimmen Sie Ihr Wunschgewicht und erhalten sofort ein persönliches Programm. Im Online-Tagebuch etwa tragen Sie alle Mahlzeiten und sportlichen Betätigungen ein. Praktisch: Die Kalorienangaben für Esswaren und fertige Menüs sind schon programmiert. Zudem finden Sie auf der Site Tipps zu Fitness und Ernährung, können Experten Fragen stellen oder im Forum mit anderen Abspeck-Willigen diskutieren.

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Publiziert am 22.02.2016 | Aktualisiert am 10.03.2016
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4 Kommentare
  • Walter  Engelskind aus Bergdietikon
    22.02.2016
    Ich frage mich, warum man jeden Tag irgendwas anderes hört, wenn es ja so einfach und es keine grosse Sache ist. Zudem wird jede Erkenntnis so präsentiert, als wäre es der Weisheit letzter Schluss und die anderen man getrost vergessen kann, da die sowieso keinen Plan haben. Alles riesengrosses Profilierungs-Blabla...
  • William  Quispe aus Bellinzona
    22.02.2016
    Nicht jeder Mensch "verarbeitet" die Lebensmittel gleich gut zu Energie. Und wer in einer soliden Partnerschaft lebt, verbrennt auch zwischendurch liegend noch ein paar Kalorien. Ist zwar nicht viel, aber die Konstanz bringt auch ein gewisses Volumen an Kalorienverlust ;-)
  • Marlen  Volderbergen 22.02.2016
    Schade, hat die Autorin Folgendes vergessen: Der Energiebedarf kann sich deutlich verändern, wenn sich der Stoffwechsel verändert, zum Beispiel also, wenn man beginnt, Medikamente einzunehmen. Es sind dann nicht "die Tabletten, die einen dick machen", sondern das Zuviel an Energie, weil eben, siehe oben, der Energiebedarf nun anders ist. Veränderung der Lebensumstände sollten also bei der Berechnung des Energiebedarfs immer berücksichtigt werden.
    • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
      23.02.2016
      In der weißen Bevölkerung hat sich ein Gendefekt verbreitet. Jeder Körper hat 3 Arten von Fettzellen, zum Einlagern und zum Aufspalten von Fett und einer dritten Zellart die beides kann. Der Gendefekt schaltet bei der dritten Zellart die Fähigkeit zur Aufspaltung ab. Dieser Defekt kann mit einem medizinischen Test der die Atemluft analysiert identifiziert werden. Hat man diesen Defekt sollte man seine Ernährung darauf abstellen.