Krokus auf den Spuren der Beatles. Sie nahmen ihr Album in den legendären Abbey Road Studios auf.
Es kracht endlich wieder. Die Schweizer Überrocker Krokus melden sich drei Jahre nach ihrem Hit-Album «Hoodoo» zurück. Mit mächtig Zündstoff. «Dirty Dynamite» heisst die erste Single aus dem gleichnamigen Album, das am 22. Februar erscheint.
«Ein echt bluesiger, groovender Partyrocker», sagt Krokus-Gründer Chris von Rohr (61). Entstanden ist der Track in den legendären Abbey Road Studios in London. «Ein unglaubliches Erlebnis, in diesen heiligen Hallen des Rocks spielen zu können. In der Nähe des Hammersmith Odeon, wo für Krokus die internationale Karriere zündete», so Sänger Marc Storace (60). Die Beatles nahmen hier Hits wie «Come Together» oder «Hey Jude» auf, auch die Rolling Stones, Oasis und Pink Floyd schrieben hier Musikgeschichte. Und nun sorgten die Solothurner mit «Dirty Dynamite» für «Meh Dräck» in den Abbey Road Studios. «Es war der letzte Song, um fünf Uhr morgens nahmen wir ihn auf», erinnert sich Storace. «Neben den lodernden Gitarren haute Chris ein paar Honky-Tonk-Akkorde auf dem Original-‹Lady Madonna›-Piano rein – und fertig war der Knaller.»
Jetzt blicken Krokus nach vorne: Die Band probt seit einer Woche in Karlsruhe (D), wird am Samstag vor 6000 Leuten am legendären Knockout-Festival in der Europahalle ihren «Dirty Dynamite»-Einstand mit dem zurückgekehrten Gitarristen Mandy Meyer (52) geben. «Wir brennen darauf, endlich wieder live loszurocken», freut sich Gitarrist Fernando von Arb (59).
Bald kommen auch die Schweizer Fans in den Genuss des «Bretts mit drei Gitarristen auf der Bühne», so Bassist Chris von Rohr. Krokus spielen am 2. Mai im Volkshaus Zürich, am 9. Mai folgt das intime Heimspiel im Solothurner Kofmehl, bevor die Tournee quer durch Europa und Asien losgeht.
Beliebteste Kommentare
Alle Kommentare (3)