Schock-Studie: Zucker ist so schlimm wie ein Kindheitstrauma

Übermässiger Zuckerkonsum kann Veränderungen im Hirn verursachen – genau gleich wie extremer Stress in jungen Jahren!

Süssgetränke.jpg play
Süssgetränke enthalten oft viel Zucker. Dieser ist laut jüngsten Studien schädlich fürs Gehirn. Keystone

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Handwerker suchen verzweifelt nach Lehrlingen «Kein Bock auf dreckige Hände»
2 Tarn-Taxen So tricksen Uber-Fahrer
3 Grossaktionär kritisiert CS-Boss Tidjane Thiam muss netter werden!

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
47 shares
16 Kommentare
Fehler
Melden

Zucker macht nicht nur dick und schädigt die Zähne. Jetzt haben Forscher Veränderungen im Hirn beobachtet, die auf den Konsum von Zucker zurückzuführen sind.

Das Australische und indische Forscherteam stellte Veränderungen im Hippocampus fest. Dieser Bereich des Hirns ist für das emotionale Verhalten zuständig. Brisant: Genau dieselben Veränderungen im Hirn entstehen nach extremem Stress in der Kindheit.

Missbrauch, Unfälle, Gewalt und andere Traumata in junge Jahren führen zur erhöhten Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Das Hormon hat denselben Einfluss auf das Hirn wie der Zuckerkonsum. Die Folgen: Eine angeschlagene Psyche im späteren Verlauf des Lebens.

Test mit Ratten

Das Forscherteam der australischen Universität New South Wales und des indischen Instituts für Ernährung machten Tests an weiblichen Ratten.

Sie setzten Tiere aus einer Gruppe in jungen Jahren unter Stress. Ratten aus einer zweiten Gruppe erhielten dafür nach der Stillphase Zuckerlösung als Nahrung. Die beobachteten Veränderungen in den Hirnen waren bei beiden Gruppen dieselben.

Publiziert am 16.02.2016 | Aktualisiert am 16.02.2016
teilen
teilen
47 shares
16 Kommentare
Fehler
Melden

16 Kommentare
  • Artur  Nuttli , via Facebook 17.02.2016
    Zucker ist ein Toxin. Nennen sie mir ein Toxin, das keine Nervenbahnen belastet und somit auch das Hirn in mitleidenschaft nimmt. Zudem führt Zuckerkonsum zu einer Imunschwäche: Nennen sie mir eine Krankheit die nicht durch Imunschäche auftaucht. Herr Keller: Zucker ist keine neue Designerdroge, es ist ein Toxin und ist somit nur eine Droge.
  • Marga  Koch , via Facebook 17.02.2016
    Antwort an So Cha: Die EFSA-Behörde widerspricht mit ihrem Gutachten bezüglich Glyphosat auch der unabhängigen Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC). Glyphosat und der mittels Gentechnik hergestellte Süssstoff Aspartam sind Milliardengeschäfte; dies auf Kosten der Gesundheit an Mensch und Tier.
  • Peter  Vojtila aus Luzern
    17.02.2016
    Also meine Damen und Herren, es ist doch einfach so, dass wir von den Wissenschaftlern dauernd nur belügt werden. Ich erinnere an die 1950er Jahre, wo Ärzte das Rauchen als gesund eingestuft haben oder in 1990ern, wo jeder Dermatologe Sonnenhungrigen das Solarium empfahl, um sich gesund vorzubräunen. Heute schütteln alle nur den Kopf. Seit Jahren wird von WHO und dem Land, wo Aspartam herkommt, der natürliche Zucker schlechtgeredet. Aber künstliche Zucker können wohl nicht die Alternative sein.
  • Bruno  Köppel aus St.Gallen
    17.02.2016
    Im Interesse der Volksgesundheit wäre eine saftige Zuckersteuer angezeigt. Man sollte nicht immer nur einseitig die Interessen der Bauern vertreten.
  • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
    17.02.2016
    Zucker wird nicht nur als Süßungsmittel verwendet sondern als Geschmacksverstärker. So wird allein beim Verzehr vieler industriell hergestellter Lebensmittel der normale Zuckerbedarf bei weitem überschritten ohne das man den Zucker an sich schmecken kann. Da die Zuckerproduktion in vielen Ländern stark subventioniert wird ist er für die Lebensmittelindustrie einer der preiswertesten Zusatzstoffe. Hier ist das Problem und nicht beim Zucker im Kaffee.