Jetzt kommt «Mila» Swisscom lagert Support an freundliche «Nachbarn» aus

BERN - Wer künftig technische Probleme mit Swisscom hat, muss nicht mehr den teuren Installateur aufbieten. Die Swisscom setzt auf die günstigen «Friends» aus der Nachbarschaft. Das Internet machts möglich.

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Andreas schliesst für 40 Franken Ihre Gamekonsole an. Sonja hilft für 55 Franken bei der Umprogrammierung von Sendern. Und Nadja erklärt für 30 Franken das Handy.

Mit «Mila» will Swisscom als erste Grossfirma den technischen Support für ihre über fünf Millionen Schweizer Kunden revolutionieren.

Statt einen hochqualifizierten und teuren Fachmann zu konsultieren, kann der Kunde auf das Nachbarschaftshilfe-Netzwerk Mila zurückgreifen und einen geprüften Serviceanbieter buchen, der das Problem behebt. Im Mila-Jargon wird solch ein Helfer als «Swisscom Friend» bezeichnet.

«Wir machen keine Profis arbeitslos.»

«Es geht nicht darum, Handwerks-Buden arbeitslos zu machen», sagt Mila-Erfinder Manuel Grenacher zu Blick.ch. «Es geht hier um Kleinaufträge zwischen 30 und 100 Franken, die für die Profis sowieso nicht interessant sind.»

Angst um die Qualität müsse man nicht haben. «Jeder Friend ist von Swisscom zertifiziert.» Momentan startet Mila als Pilotversuch in Zürich. Anfang 2014 folgt dann Bern. Später weitere Regionen.

Auch die Swisscom sieht in der Kooperation nur Vorteile: «Unsere Kunden brauchen schnellen Support zu einem Zeitpunkt, der ihnen passt. Dank unserer Partnerschaft mit Mila können wir unseren Kunden einen zusätzlichen Support-Kanal für kleinere Probleme bieten, für deren Lösung keine hochtechnischen Fähigkeiten nötig sind», sagt Marc Werner, der bei Swisscom den Bereich Privatkunden leitet.

«Mila macht sich die Vorteile der Shareconomy zunutze», sagt Grenacher. Wie bei Ebay & Co. können Kunden anschliessend im Netz die Leistung der «Friends» bewerten.

Unter http://mila.ch/swisscom findet man einen Überblick über die Dienstleistungen.

Publiziert am 27.11.2013 | Aktualisiert am 27.11.2013
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  • Andrea  Löpfe 27.11.2013
    Dann hoffen wir mal, dass die Qualität des Angebots auch stimmt.
  • Bruno  Meier aus Urdorf
    27.11.2013
    Was heisst "friend"? Können die Swisscom HSG-Schnösel keine Landessprache? Oder sind sie schon derart NSA-devot, dass sie mit ihren Kunden gleich in der USA-Sprache kommunizieren?
  • Daniel  Gerber aus Zürich
    27.11.2013
    Im Prinzip macht die Swisscom rein gar nichts. Naja, sie hat ihr Logo auf die Seite gestellt, mehr auch nicht. Ich werde mich aber hüten, mein Smartphone von einem fremden Benutzer einrichten zu lassen. Spyware Installationen sind heutzutage ein Kinderspiel und dauern keine 20 Sekunden. Verdient Mila immer noch 8 Prozent des Preises? Bei mir kommt der Swisscom Monteuer immer noch persönlich verbei und installiert mir ein neues Modem, und das jedes Jahr - auf Garantie...
  • jürg  frey aus teufen
    27.11.2013
    Solange der Supporter des Deutschen besser noch des Schweizerdeutschen mächtig ist, warum nicht?
  • Anton  Keller aus Zürich
    27.11.2013
    So werden zukünftig Mindestlöhne, Steuern und AHV-Beiträge legal umgangen werden.