«iPhone 7 nicht ans Ohr halten!» Apple warnt vor hoher Strahlung

Facebook, Snapchat, WhatsApp. Das Handy wird sowieso immer weniger zum Telefonieren gebraucht. Und jetzt gibt Apple auch noch eine Warnung raus.

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Schöner. Schneller. Stärker. Bei der Vorstellung des iPhones 7 konnte Tim Cook das Gerät gar nicht genug loben. Das war im September. Inzwischen wurde noch ein weiterer Superlativ bekannt. Das iPhone 7 strahlt stärker als seine Vorgänger.

Apple empfiehlt selber, das iPhone 7 nicht direkt ans Ohr zu halten –  wegen der hochfrequenten Strahlung: «Das iPhone sollte mindestens 5 mm vom Körper getragen werden», heisst es auf «apple.com».

iPhone 7 Gefahr: Apple warnt vor hoher Strahlung: Nicht ans Ohr halten play
Extraseite aufgeschaltet: Apple informiert über Strahlenbelastung. www.apple.com

Grund ist der höhere SAR-Wert (spezifische Absorptionsrate). Die liegt beim iPhone 7 mit einem Wert von 1,384 massiv höher als beim Vorgänger iPhone 6S (0,87). Und auch weit über dem ersten iPhone (0,62).

Beim SAR-Wert geht es um die Erwärmung von Körpermasse durch die Strahlung. Ob dies gesundheitschädigend ist, ist unklar. Wieso das 7er-Modell so stark strahlt, ist noch nicht genau bekannt. Schuld könnte ein neues Antennendesign oder das neue Intel-Modem sein. 

Zwar liegt auch das iPhone 7 immer noch unter dem Grenzwert von zwei Watt pro Kilogramm Körpergewicht, aber sicher ist sicher. Apple empfiehlt die Freisprechfunktion zu verwenden – und rennt damit offene Türen ein.

Telefon wie ein Butterbrot vor den Mund halten

Viele Teenager halten sich das Telefon sowieso nicht mehr ans Ohr – sondern vor den Mund. Wie eine Scheibe Toast. «Ich halte das Telefon so, weil ich meistens Kopfhörer trage und die kein Mik haben», sagt etwa unser Praktikant Lukas.

Andere telefonieren gar nicht mehr «richtig», sondern tauschen Sprachnachrichten via WhatsApp & Co. aus.

Nach dem zeitversetzten Fernsehen kommt nun auch zeitversetzte Telefonie. (bö)

Hinweis: Die grösste Strahlungsspitze tritt beim Aufbau der Telefonverbindung auf.

Diverse Handys im SAR-Vergleich:

  • iPhone 7: 1,384
  • iPhone 7 Plus: 1,238
  • iPhone 6S: 0,87
  • iPhone 1. Gen.: 0,62
  • LG G5: 0,596
  • Google Nexus: 0,49
  • Google Pixel: 0,33
  • Samsung Galaxy S7: 0,41
  • One Plus 3: 0,394

Publiziert am 25.11.2016 | Aktualisiert am 30.11.2016
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21 Kommentare
  • Gygax  Ricco aus Zürich
    25.11.2016
    Und wie stehts denn beim Hodensack mit dem iPhone7 im Hosensack?
    Nun gut, werde mir da wohl zweimal überlegen ob ich nächsten Sommer nicht besser erstmal auf 6S statt 7 zu wechseln... Diese Zahlen sind, vor allem im Vergleich zu Samsung, durchaus bedenkenswert.
  • Nadine  Wagner 25.11.2016
    Ich hatte jahrelang immer ein iPhone und hatte nach jedem noch so kurzen Telefonat Kopfschmerzen und Schwindel. Keine Ahnung, was der Grund dafür ist, erhöhte Durchblutung?? Ich bin wegen dem höhen SAR-Wert auf Samsung umgestiegen und die Kopfschmerzen kommen bei den seltenen und kurzen Gesprächen nicht mehr. Glauben tut mir dies natürlich niemand ;-)...
  • Thomas  Zürcher 25.11.2016
    ....übrigens Handystrahlen sind auch für das ungeborene Leben ein Risiko.Viele Frauen vergessen das ständiges telefonieren oder aber auch das Rauchen während der Schwangerschaft die Gesundheit ihres Kindes gefährden und sogar strukturelle Veränderungen in den Gehirnen von Föten verursachen.Die Zunahme von Verhaltensstörungen bei Kindern wie ADHS ist ein weiterer Indiz dafür.
  • Silvio  Mayer , via Facebook 25.11.2016
    Die iPhone Modelle strahlen schon seit Generationen immer stärker wie vergleichbare Mitbewerber. Wenn man noch bedenkt, dass die Verbindungsqualität oft mangelhaft ist, dann fragt man sich schon, für was man das iPhone überhaupt brauchen kann. Zum Anschauen und Angeben etwa?
  • Urs  Schaad aus Zürich
    25.11.2016
    Wir bedanken uns herzlich bei den Mobilefunk-Antennengegner, welche natürlich auch ein Handy haben, welche vor allem so stark strahlt, weil es diese Leistung zur Verbindung an eine Antenne in den Pampas braucht, statt dass man die Antennen dort aufstellen könnte, wo sie der Sache auch dienen würden.
    • Chris  Indermaur 25.11.2016
      Falsch! Weil wir in der Schweiz tiefe Strahlungsgrenzwerte haben, haben wir mehr Antennen und dadurch tiefere Leistungen. Übrigens auch dank den Bestrebungen der "Antennengegner", wie Sie diese Verantwortungsvollen Menschen benennen.