Die jüngste Cockpit-Besatzung der Welt Easyjet fliegt mit «Kinderpiloten»

LONDON - Diese Crew kommt zusammen gerade mal auf 45 Jahre. Die 26-jährige Pilotin und ihr 19-jähriger Co-Pilot fliegen diese Woche hunderte Passagiere – und sorgen für Schlagzeilen.

Easyjet fliegt mit der weltweit jüngsten weiblichen Pilotin play
Die 26-jährige Kate McWilliams und ihr 19-jähriger Co-Pilot Luke Elsworth fliegen gemeinsam hunderte von Passagieren. ZVG

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An Altersbeschwerden leiden diese Piloten ganz bestimmt nicht: Die 26-jährige Pilotin und ihr 19-jähriger Co-Pilot fliegen diese Woche hunderte Easyjet-Passagiere an ihre Destination.

Die junge Crew flog bereits erfolgreich von London nach Malta. Kurz davor stieg Kate McWilliams zum Rang eines Kapitäns auf, was normalerweise erst viel ältere Piloten erreichen.

Die Britin sei nun der weltweit jüngste Flugkapitän, sagte ein Easyjet-Sprecher zu «Daily Mail». Und erst noch eine Frau. Laut der Billig-Airline sind nur fünf Prozent aller Linienpiloten weiblich. 

Täglich werde sie von Passagieren und Flugbegleitern nach ihrem Alter gefragt, sagt sie gegenüber der Zeitung. Die meisten seien dann beeindruckt. «Persönlich glaube ich aber nicht, dass das Alter eine Rolle spielt. Ich habe die selben Kurse und Trainings durchgemacht wie jeder andere Pilot.»

Der erste Looping mit 15

Ihren ersten Looping flog McWilliams bereits mit 15, ein Jahr später absolvierte sie den ersten Alleinflug. Seit 2011 arbeitet sie nun für Easyjet. Mit den Flugzeugen Airbus A319 and A320 steuert sie weltweit 100 verschiedene Destinationen an.

Schlagzeilen machte aber auch ihr Co-Pilot, der 19-jährige Luke Elsworth. Er wurde dieses Jahr als Grossbritanniens jüngster Linienpilot gefeiert. (bsh)

Publiziert am 27.09.2016 | Aktualisiert am 15.11.2016
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20 Kommentare
  • Annemarie   Setz 28.09.2016
    Was mir nicht gefällt ist die Ueberschrift in der Zeitung. Die Pilotin und der Pilot sind sicher keine Kinder mehr. Sie haben ihre Ausbildung offensichtlich mit Erfolg abgeschlossen und sind sicher gesundheitlich in Form und persönlich verantwortungsbewusst. Ich wünsche den beiden jedenfalls einen guten Start in ihren anspruchsvollen Beruf.
  • Jens  Goldmann 28.09.2016
    Finde es super, dass man mal jungen Menchen die all diese Prüfungen bestanden haben die Gelegenheit gibt, sich in der Praxis zu bewähren. Denke sie wissen sehr genau was für eine Verantwortung sie tragen. Neid ist hier fehl am Platz. Wünsche sen beiden und den kommenden jungen Piloten allzeit guten Flug und immer dichte Luft unter den Tragflächen.
  • Ihr   Pilot aus Wangen
    28.09.2016
    @Herr Schneider: so ist es. Harte Selektion, das war einmal... Heute fliegt nicht mehr unbedingt, wer dazu auserwählt wurde, sondern wer bereit ist für die Ausbildung selbst in die Tasche zu greifen und den Airlines noch Geld bezahlt, um die ersten paar hundert Stunden zu fliegen. Pay-to-Fly heisst das auch bei europäischen Airlines verbreitete System.
    Sie können davon ausgehen, dass bei Ihrem nächsten Billigflug der Copilot am Knüppel mit Abstand am meisten für sein Ticket zahlt. Gut Flug!
  • Ihr   Pilot aus Wangen
    28.09.2016
    @Herr Schneider: so ist es. Harte Selektion, das war einmal... Heute fliegt, nicht mehr unbedingt, der dazu auserwählt wurde, sondern wer bereit ist für die Ausbildung selbst in die Tasche zu greifen und den Airlines noch Geld bezahlt, um die ersten paar hundert Stunden zu fliegen. Pay-to-Fly heisst das auch bei europäischen Airlines verbreitete System.
    Sie können davon ausgehen, dass bei Ihrem nächsten Billigflug der Copilot am Knüppel mit Abstand am meisten für sein Ticket zahlt. Gut Flug!
  • peter  schneiter 28.09.2016
    Hier wird einmal mehr der Pilotenberuf hochgejubelt. Ist aber nicht mehr so und schon gar nicht mehr ein Traumjob. Die Anforderungen sind auch nicht mehr das was sie zu Swissairzeiten waren. Aber es wird eben auch da an Kosten und Löhnen gespart.