Blackstone-Boss kassiert 810 Millionen Was für ein Lohn!

Stephen Schwarzman durfte sich 2015 über einen Monatslohn von 67,5 Millionen Franken freuen. Er kassierte 17 Prozent mehr als 2014. Schweizer Top-Verdiener müssen da mit weniger auskommen.

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Hat gut lachen: Blackstone-Chef Stephen Schwarzman verdiente letztes Jahr 810 Millionen Franken.

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Über diesen Zahltag freut sich sogar ein Milliardär wie Stephen Schwarzman (69). Der Chef der US-Beteiligungsgesellschaft Blackstone hat im vergangenen Jahr 810 Millionen Franken verdient. Das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Was für eine Lohnerhöhung!

Die New Yorker Private-Equity-Gesellschaft machte 2015 nach einer Reihe lukrativer Deals auf einen Gewinn von 3,8 Milliarden Dollar – ein Plus von einem Viertel. Der Grossteil der Einnahmen US-Milliardärs geht auf Dividendenzahlungen als Aktionär des Unternehmens zurück.

Zum Vergleich: ABB-Konzernchef Ulrich Spiesshofer (51) verdiente 2015 9,1 Millionen Franken. Im Vorjahr musste er sich noch mit 7,58 Millionen Franken begnügen. UBS-CEO Sergio Ermotti (55) erhielt 2014 total 11,16 Millionen Franken Gehalt und Bonus.

Der Chef des Pharmakonzern Novartis Joseph Jimenez (56) hat im Geschäftsjahr 2015 eine Entschädigung von 11,6 Millionen Franken bezogen. 2014 waren es noch 12,6 Millionen.

Blackstone wurde 1985 gegründet und verwaltet Anlagen im Wert von 340 Milliarden Franken. Die Firma ist damit einer der einflussreichsten Investoren an der Wall Street. (sda/pbe)

Publiziert am 27.02.2016 | Aktualisiert am 28.02.2016
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15 Kommentare
  • Urs  Hagen 28.02.2016
    Schön für ihn, mit 69 sollte man eigentlich langsam an anderem Freude haben, hat er ja vielleicht auch, nur das wird nicht geschrieben. Wenn er in 20 Jahren noch etwas hat von seinem Reichtum freuts mich.
  • Sascha  Aregger 28.02.2016
    tragisch wie die Artikel hier gelesen und nicht verstanden werden es geht hier nicht um Lohn oder Verdienst, sondern um die Dividenden! Vielleicht sollte man zuerst alles lesesn bevor wieder die Neidkeule geschwunden wird.
  • Edith  Zellweger , via Facebook 28.02.2016
    Hiermit kündige ich all den tierliebend Reichen folgenden Wunsch an:

    Ich wünsche mir in Costa Rica ein ca. 30 ha grosses Grundstück, damit ich endlich mein geplantes Projekt nach einem Tierrettungshof verwirklichen kann!

    In der Schweiz braucht es dazu leider viele viele Millionen, aber in Costa Rica ist dieses Projekt mit nur 1 Mio. zu verwirklichen!

    Welcher tierliebende Mensch hat Interesse an diesem Projekt?!
  • f.  philipp 28.02.2016
    Es ist Dividende aus seinen Aktien und nicht Lohn. Man beachte den Kurs der Aktie. Der Wertverlust seiner Aktien wird höher sein als die Dividende....wenn auch nur Buchverlust.
  • Thomas  Weber aus Bad Ragaz
    28.02.2016
    Seit wann sind Dividenden Lohn? Hört doch auf mit dieser Art der Berichterstattung. 644.8 Mio waren Dividenden auf seinen 20 Prozent Anteil an Blackstone. 65.5 Mio waren Ausschüttungen von Blackstone Fonds, die er hält, 10.8 Mio waren Steuereffekte resultierend aus dem Börsengang. 89.5 Mio war sein Gehalt, immer noch sehr hoch aber nicht die Schlagzeile wie 810 Mio USD.
    • Harry J.  Heutschi aus Bern
      28.02.2016
      Beinahe jede Institution, jede Bank, Versicherung, Sozialversicherungen wie die AHV, die Krankenkassen, die Lebensmittelgiganten, die Gemeinden, die Kantone, die Nationalbank usw.sind mit diesem Investmentmoloch nicht nur in Verbindung sondern eben auch in dessen Abhängigkeit. Dadurch sind alle Menschen unter dem Diktat der Blackstone-Diktatur. Der ex NB-Präsident Hildebrand arbeitet nach seinem Abgang bei der NB auch bei und für den Schwarzen Stein und verdient wesentlich mehr als bei der NB!!