Zu viel Promille an Silvester Schlägereien und sexuelle Übergriffe in Zürich

Am Zürcher Hauptbahnhof kam es in der Neujahrsnacht zu mehreren grundlosen Schlägereien. Mehrere junge Ausländer gingen besoffen aufeinander los.

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Am Zürcher Hauptbahnhof kam es zu Schlägereien. TOINI LINDROOS

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In der Stadt Zürich ist die Stimmung zum Jahreswechsel nicht durchwegs feierlich gewesen. Laut der Kantonspolizei herrschte im Hauptbahnhof eine aggressive Stimmung. Auch die Stadtpolizei rückte diverse Male aus, unter anderem wegen sexueller Übergriffe.

Viele Menschen, meist junge Männer aus afrikanischen Staaten oder dem Nahen Osten, hätten die Silvesternacht im Hauptbahnhof verbracht, teilte die Kantonspolizei am Sonntag mit. Die Stimmung sei aggressiv gewesen, und Polizisten hätten wegen Schlägereien und Handgreiflichkeiten immer wieder einschreiten müssen.

Laut den Einsatzkräften war übermässiger Alkoholkonsum Grund für die Streitereien. Bei jeder Gelegenheit und oft grundlos seien Schlägereien angezettelt worden. Schwer verletzt wurde dabei niemand. Mehrmals mussten Polizisten Rettungssanitäter bei der Arbeit schützen.

Ermittlungen wegen sexuellen Übergriffen

Elf Männer wurden verhaftet. Sie stammen Guinea, Irak, Italien , Marokko, Tunesien und der Schweiz. Sieben wohnen in der Schweiz, zwei im Ausland und zwei haben keinen festen Wohnsitz. Sie werden wegen Raufhandels, Hinderung einer Amtshandlung oder Tätlichkeiten angezeigt. Auf dem Posten im Bahnhof gingen nur wenige Anzeigen ein.

Für die Sicherheit im Hauptbahnhof ist die Kantonspolizei zuständig. Ausserhalb der Stadt Zürich gab es laut Kantonspolizei keine nennenswerten Probleme in der Silvesternacht.

Der weitaus grösste Teil der Besucher des Silvesterzaubers rutschte friedlich und fröhlich ins neue Jahr, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte. Ganz vereinzelt kam es jedoch zu sexuellen Übergriffen, Tätlichkeiten, Körperverletzungen, Taschendiebstählen und Angriffen gegen die Einsatzkräfte.

Afghane belästigte Spanierin

Vom Bereich des Festgeländes um das Seebecken gingen bei der Einsatzzentrale drei Meldungen über sexuelle Nötigung oder Belästigungen durch Antanzen und Grabschen ein. Allfällige weitere eingehende Anzeigen werden in den kommenden Tagen ausgewertet.

Gegen 2.20 Uhr meldeten Passanten am Bürkliplatz einen Mann, der eine Frau belästige. Beim Eintreffen der Polizei lag ein 20-jähriger Afghane auf einer 45-jährigen Spanierin. Der Mann wurde verhaftet und der Staatsanwaltschaft zugeführt.

Um 4.10 Uhr ging die Meldung über mehrere verletzte Personen nach einer Schlägerei vor einem Fussball-Fanlokal im Kreis 5 ein. Die Einsatzkräfte mussten vier Verletzte vor Ort betreuen und zur ambulanten Behandlung in umliegende Spitäler bringen.

Fussballfans griffen Polizisten an

Eine grössere Gruppe mutmasslicher Fussballfans zündete beim Kanzleiareal Feuerwerk. Mehrere Polizistinnen und Polizisten wurden aus dem Umfeld dieser Gruppe mit geworfenen Flaschen und mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Schliesslich gelang es den Einsatzkräften, die Situation zu beruhigen.

Die Stadtpolizei Zürich musste im Verlaufe der Nacht wiederholt wegen weiterer Tätlichkeiten und Schlägereien ausrücken. Auch bei diesen Auseinandersetzungen wurden mehrere Personen verletzt. Meldungen über schwerere Verletzungen liegen bisher keine vor.

Ausserdem wurden zwei mutmassliche Taschendiebe, ein 18-jähriger Marokkaner und ein 34-jähriger Algerier, in der Nähe des Bellevues verhaftet, wie die Stadtpolizei Zürich weiter mitteilte. (SDA)

Publiziert am 01.01.2017 | Aktualisiert am 15.01.2017
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42 Kommentare
  • Anna  Rusch 02.01.2017
    @Reich: Wenigstens verlangen Sie hier nicht Einsicht in das Polizeiprotokoll, wie Ihre Forderung um Einsicht in den Obduktionsbericht der verstorbenen Mutter einer jungen Frau!!
  • Markus  Hufschmid aus Dänikon
    02.01.2017
    Lieber Blick, bitte prüft mal die Anzahl Daumen auf ihre Echtheit, das kann so nicht stimmen. Fast 50000Daumen nach unten bei A. DelbPiero, er sagt die Einsatzkosten steigen, was ja zu 100 Prozent zu trifft.
  • Markus  Hufschmid aus Dänikon
    02.01.2017
    Die viel grössere Zahl der Daumen nach unten sind gefaked. Denn die grosse Zahl entsteht innert Sekunden das kann nicht sein. Warum wohl?
  • Hans-Peter  Brechbühl 02.01.2017
    Es geht nicht mehr lange und die Schweiz ist in den
    Händen von Fremden, aber an den Daumen nach
    unten wird alles verharmlost, verschönert und die
    Personen die etwas dagegen unternehmen wollen
    werden noch für Dumm gehalten.
  • Thomas  Forler 02.01.2017
    So schlimm können die Flüchtlinge doch nicht sein, wie von den Rechtsextremen andauernd behauptet wird. In der Schweiz wurden weniger als 20 verhaftet, es gab nur zwei Vorfälle. Und wie viele Flüchtlinge sind im Land? über 30000? Und Schlägereien gab es in der Schweiz an Sylvester schon seit ich auf der Welt bin. Ist ja auch nicht wirklich neu.
    • Paul  Meier aus Bergdietikon
      02.01.2017
      Es ist halt leider immer die Minderheit die die Mehrheit ins Mitleid zerrt. Das sollte aber nicht dazu führen, die Situation zu beschönigen, lieber Herr Forler! Die schlechten Aepfel gilt es aus dem Verkehr, resp aus dem Korb zu ziehen! Bei diesen muss ein Exempel statuiert werden!
    • Aegerter   Fritz aus Luzern
      02.01.2017
      Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ihr Beitrag ironisch gemeint ist. Wenn ich lese, woher all die Straftäter kommen, Guinea, Irak, Italien , Marokko, Tunesien, ja da haben wir wirklich kein Problem.
      Ausserdem gibt es bei den saubannerzügen der linken durch die Städte, bei denen massive Straftaten erfolgen, jeweils auch keine Verhaftungen. Weil, die Polizisten werden durch ihre Chefs zu Zuschauern degradiert. Also ist die Anzahl Verhaftungen kein Mass.