Schiesserei in Zürcher Moschee Der Tote unter der Gessnerbrücke ist der Täter

ZÜRICH - Die Kantonspolizei gibt um 14 Uhr mehr Details zur Schiesserei in einem muslimischen Gebetsraum in Zürich bekannt. Klar ist: Der gestern unter der Zürcher Gessnerbrücke tot aufgefundene Mann steht mit der Tat in Verbindung.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Günstiger und umweltfreundlicher Zürich will Bus mit Batterie testen
2 Verunfallte Schlittler Rega flog am Üetliberg zwei Einsätze
3 Über 50 Diebstähle in Winterthur Teenie-Räuberbande im Skills-Park...

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

Es war ein brutales Bild gestern Abend: Unter der Zürcher Gessnerbrücke am Sihlufer, ganz in der Nähe des Hauptbahnhofes, stand ein weisses Leichen-Zelt, an der Wand Blutspritzer, am Boden lag eine Pistole.

Hier hatten Polizisten die Leiche eines Mannes gefunden. Kurz zuvor, um 17.30 Uhr, hatte ein etwa 30-jähriger Mann im Islamzentrum an der Eisgasse im Zürcher Kreis 4 wahllos auf betende Muslime geschossen. Drei Männer im Alter von 30, 35 und 56 Jahren wurden zum Teil schwer verletzt. Der Täter trug laut ersten Zeugenaussagen bei der Tat dunkle Kleidung sowie eine dunkle Wollmütze.

Heute Morgen weiss die Kantonspolizei, dass es sich beim Toten mit aller Wahrscheinlichkeit um den Schützen im Gebetsraum handelt. In einer Medienmitteilung schreibt sie: «Nachdem ein unbekannter Mann am Montagabend in einem islamischen Zentrum mehrere Schüsse abgegeben und drei Personen zum Teil schwer verletzt hatte, wurde umgehend eine Grossfahndung nach dem flüchtigen Täter eingeleitet. Eine in der Nähe des Tatorts verstorben aufgefundene Person konnte in der Zwischenzeit mit der Tat in Verbindung gebracht werden. Die Fahndung wurde eingestellt.»

Nach der Tat hatte die Polizei gestern eine Grossfahndung ausgelöst. Heute kommunizierte die Kantonspolizei zudem, dass keine Hinweise auf eine Verbindung des Täters zum IS entdeckt wurden.

Die Gessnerbrücke ist rund 400 Meter von der Moschee an der Eisgasse entfernt: Hier unterhalb der Rio-Bar hat sich der Schütze an der Sihl wohl selbst gerichtet. play

Die Gessnerbrücke ist rund 400 Meter von der Moschee an der Eisgasse entfernt: Hier unterhalb der Rio-Bar hat sich der Schütze an der Sihl wohl selbst gerichtet.

GoogleMaps

  

Heute im 14 Uhr gibt die Polizei weitere Informationen an einer Pressekonferenz bekannt.

Publiziert am 20.12.2016 | Aktualisiert am 20.12.2016
teilen
teilen
0 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

5 Kommentare
  • Sonja  Zwicker 20.12.2016
    Der gefundene Tote soll anscheinend auch der Täter gewesen sein - ein Schweizer mit Ghanischen Wurzeln? Soviel zum ständigen Thema der erleichterten Einbürgerung! Die Gesuchsteller sollten noch viel mehr auf ihren Leumund hin überprüft werden, und nicht weniger!
  • Peter  Weber aus Zürich
    20.12.2016
    Und wer oder woher ist der tote Schütze? Ist das noch immer unklar?
  • Hanspeter  Oppliger aus Valencia Philippinen
    20.12.2016
    Wo ist das Problem? Die Politik sieht auch kein Problem. Der Glaubenskrieg hat längst begonnen. Die Muslimische Gemeinschaft dringt immer weiter vor in Europa, bis sie nicht mehr gestoppt werden kann. Das Unheil durch Terror ist vorprogrammiert und häuft sich. Schlussendlich wird es in Europa so sein, dass Autobomben, Bomben im öffentlichen Raum zum Beispiel auf Märkten, in Einkaufsstrassen gezündet werden analog Israel. Ein angstfreies Leben wird in naher Zukunft vorbei sein. Aber kein Problem.
    • Harald  Beutler 20.12.2016
      Yep, nur werden die dafür Verantwortlichen kaum je hin stehen und die Verantwortung für diese unsägliche Entwicklung übernehmen. Sie schaffen es ja nicht mal, endlich einzusehen, dass ihre rosa Ideologie-Elefanten nichts ein Wunschtraum, basierend auf einem weltfremden Weltbild sind.
  • Eugen  Inauen 20.12.2016
    Jetzt hat das Abschlachten auch bei uns begonnen und
    das kurz vor Weihnachten, jetzt werden wir in der
    Schweiz Truebsal haben und keine Festtage.