Luxus-Fast-Food am Zürcher Weihnachtsmarkt Dieser Hotdog kostet 250 Franken!

ZÜRICH - Der dänische «Heissihønd»-Stand provoziert am Weihnachtsmarkt in Zürich: Hier gibts einen Hotdog für unglaubliche 250 Franken.

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Einen Hotdog für 250 Franken – den gibt es am Stand Heissihønd im Weihnachtsdorf auf dem Zürcher Sechseläutenplatz zu kaufen. Was ist so speziell an dem Brötchen mit Wurst? «Es ist das Fleisch», sagt Jasmin Feierabend, Mitinhaberin des dänischen Fünf-Sterne-Streetfood-Stands. «Die Wurst ist aus Kobe-Rindfleisch, eine japanische Delikatesse, und deshalb so teuer.»

Die restlichen Zutaten des Hotdogs tönen simpel: Brot, Ketchup, Senf, dänische Remoulade, Zwiebeln frisch und getrocknet und die eingelegte Gurke mit einem Pfefferkorn. Auf Wunsch kommen Koriander und Chili dazu. Ein bisschen Luxus hat es dann aber trotzdem noch im Brötchen. «Weisser Albatrüffel und Cristal-Roederer-Champagner geben der Wurst das gewisse Etwas.» Serviert wird er mit einem grossen pinkfarbenen Lätzchen. «Es ist unmöglich, ihn ohne kleckern zu essen, deshalb haben wir extra dieses Lätzchen kreiert.»

40 Minuten warten auf die Gourmet-Wurst

Ganz einfach bestellen lässt sich der Hotdog aber nicht. «Wir machen ihn ganz frisch. Das heisst, er wird direkt aus unserer Stamm-Metzgerei in Wettingen zum Weihnachtsdorf gebracht.» Der Kunde muss deshalb rund 40 Minuten auf den teuren Gaumenschmaus warten. «Man kann ihn aber auch auf Facebook vorbestellen», sagt Feierabend.

Pro Saison verkauft das Team von Heissihønd rund 30 solcher Luxus-Hotdogs. «Wir servieren ihn auf Bestellung auch im Büro zum Mittagessen oder liefern ihn nach Hause», erklärt Feierabend.

Für das kleine Portemonnaie gibt es am dänischen Streetfood-Stand aber auch etwas: zum Beispiel den Mini-Hotdog namens «Scheisserchen» für sechs Franken.

Publiziert am 25.11.2016 | Aktualisiert am 25.11.2016
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17 Kommentare
  • Sonja  Zwicker 26.11.2016
    Es ist beschämend! Während besonders zur Weihnachtszeit überall gesammelt wird für die Armen und Hungernden, blöfft Zürich mit einem Luxus-Fast-Food am Weihnachtsmarkt :-( Mir würde jeder Bissen im Halse stecken bleiben! Was für eine kranke Gesellschaft...
  • Gustav  Broennimann , via Facebook 26.11.2016
    Wird denn jemand gezwungen diesen dänischen "Lukus-Dog" zu kaufen? Es ist eh nur eine Show damit man in den Zeitungen erscheint. Ziel erreicht möchte ich meinen. Wenn einer wirklich den teuren Snack will, kann er ihn ja bestellen. Hoffentlich kriegt er auch was ihm versprochen wurde.
  • Thomas  Huber 25.11.2016
    Es ist wirklich lächerlich. 250 Franken an einem Stand an einem Weihnachtsmarkt für einen Hot Dog. Da zahle ich weniger wenn ich bei Stefan Wiesner das grosse Menü esse und habe mit Sicherheit das wesentlich grösser Erlebnis.

    Hier geht es nur darum möglichste teure Produkte zusammen zu würfeln. Das ist weder schwierig, noch kreativ.

    Und nein, mit Neid hat das nichts zu tun.
  • fabian  boerlin aus liestal
    25.11.2016
    ich finds cool...ich würd allein wegen der hübschen Dänin dort hin... :-) -ist schon teuer...aber jeder kann sein geld ausgeben, wie er mag...
    • Sonja  Zwicker 26.11.2016
      Wie oberflächlich... Sicher kann jeder sein Geld ausgeben wie er mag! Aber Jeder, der dort ein Herz hat, wo andere einen Stein haben, könnte diesen Burger nicht geniessen!
    • Sonja  Zwicker 26.11.2016
      Wenn ich stattdessen einem Armen eine Bratwurst kaufe, fühle ich mich 1000 Mal wohler!
  • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
    25.11.2016
    Jede einzelne Zutat hat Charakter aber die ganze Durchmischung macht kulinarisch keinen Sinn und geht an den Geschmacksensoren ohne Sensation vorbei und wird so zu einem teuren Einheitsbrei der sich schämt.
    CHF 250.- kann in Einzelteilen als Preis gerechtfertigt sein aber nie und nimmer als kulinarischer Sonderschmaus. Protzer mit zu leicht verdientem Geld würden wohl auch CHF 350.- oder mehr dafür zahlen weil es ja nur ums protzen geht das dringendst mit dem Preis bestraft werden muss.