Unglück in Andermatt Junger Urner stirbt in Lawine

Drei junge Urner gerieten gestern in eine Lawine ob Andermatt. Einer konnte nur noch tot geborgen werden.

Der Unfall passierte am Gemsstock ob Andermatt. play
Der Unfall passierte am Gemsstock ob Andermatt.

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Fünf Jugendliche waren gestern gegen 15 Uhr abseits der Piste am Gemsstock unterwegs. Während der Abfahrt löste sich im Gebiet Lutersee/oberer Geisberg (2400 Meter über Meer) eine Lawine, riss drei der Skifahrer mit sich und verschüttete sie teilweise.

Die zwei Unverletzten begannen sofort mit der Bergung ihrer Kollegen. Sie konnten sie ausgraben und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte betreuen, wie die Kantonspolizei Uri schreibt.

Einer der Jugendlichen hingegen konnte nur noch leblos geborgen werden – trotz Reanimation. «Er starb mit grösster Wahrscheinlichkeit bereits während des Absturzes», sagt Pikett-Offizier Stefan Simmen zu BLICK.

Die beiden Verletzten wurden mit der Rega in umliegende Spitäler geflogen. Sie sind ausser Lebensgefahr.

Am Gemsstock herrschte gestern laut Simmen Lawinengefahrenstufe «erheblich», sprich Stufe 3 von 5. Es habe zwar nicht «massenhaft» Schnee, jedoch viele Schneeverwehungen. Wieso sich die Lawine löste, sei aber noch Gegenstand der Untersuchungen.

Die fünf Jugendlichen kommen aus dem Urner Oberland, jedoch nicht aus Andermatt selber. (sas)

Publiziert am 08.01.2017 | Aktualisiert um 09:31 Uhr
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4 Kommentare
  • Manfred  Schnyder aus Wanzwil
    08.01.2017
    Dank der Sperrung von BR Ueli Mauerer, wird die Wahrheit erst in 80 Jahren an das Tageslicht kommen. Die Verhinderung der grössten Lawinen- Katastrophe in der Armee über 138 Personen. (1993)
  • Harry  Kant , via Facebook 08.01.2017
    Als ich abseits der Piste gelesen hab war mir klar was los war... Ich hoffe dass die anderen zwei etwas gelernt haben!
  • Yvonne  Henz-Kleger , via Facebook 08.01.2017
    kaum hat es Schnee geht das Theater neben den Pisten wieder los!
  • Bruno  Waldvogel aus Interlaken
    08.01.2017
    Mein Beileid an die Hinterbliebenen des Opfers.
    Aber:Immer wieder warnen die verschiedenen Medien vor dem Fahren abseits der markierten Pisten,und denken nicht daran,dass die Bergretter dabei Ihr Leben auf`s Spiel setzen,und leider weiter auf auf`s Spiel setzen werden.
    Und das nur wegen ein paar wenigen Adrenalin-Junkies.
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