Wasserschaden auf sieben Etagen Sabotage in künftigem Asylheim

GIFFERS FR - Unbekannte Täter haben das künftige Bundesasylzentrum Guglera in Giffers FR beschädigt. Durch Manipulationen an Wasserhähnen und Lavabos verursachten sie einen Wasserschaden auf sieben Etagen.

Unbekannte beschädigen künftiges Asylheim in Giffers FR: Wasserschaden play
Die Guglera, ehemaliges Internat, wird ab 2017 zum Asylzentrum. guglera.ch

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Der Wasserschaden war beträchtlich, wie die Kantonspolizei Freiburg heute mitteilte. Der Bund erstattete Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Eine Untersuchung sei im Gang, schreibt die Polizei.

Nach ihren Angaben müssen sich die Täter zwischen Freitagabend und Montagmorgen Zutritt zum verschlossenen Gebäude verschafft haben. Sie manipulierten mehrere Verschraubungen von Wasserhähnen und beschädigten Wasserabflüsse von Lavabos. Dadurch konnte sich laufendes Wasser im Gebäude verteilen.

Entdeckt wurde der Schaden am Montagmorgen. Mittlerweile ist die Trocknung der Räumlichkeiten im Gang.

In Giffers will der Bund im Lauf des nächsten Jahres eines der neuen Ausreisezentren für abgewiesene Asylbewerber eröffnen. 250 Plätze sind im ehemaligen Institutsgebäude vorgesehen. Die Pläne stiessen in der 1400-Seelen-Gemeinde im oberen Sensebezirk auf Kritik. (SDA/stj)

Publiziert am 04.10.2016 | Aktualisiert am 30.10.2016
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7 Kommentare
  • Clélia  Morand aus Vernayaz
    04.10.2016
    Ja solche Vorfälle wird es wahrscheinlich noch mehrere geben. Es gibt viele Schweizer die nicht Geld haben um in einem solchen Gebäude zu wohnen.
  • Peter  Leo 04.10.2016
    Absolut verwerfliche Tat. Uebrigens liegt dieses Gebäude weit ausserhalb des Dorfes Giffers. Bitte an die Motzer: Wohin sonst mit diesen Menschen? Die Vandalen überlegen sich wahrscheinlich nicht, dass der Schaden mit Steuergeldern behoben werden muss. Soweit deren Horizont. Die Flüchtlinge werden kaum jemanden belästigen. Ins Dorf sinds ca 1/2 Std zu Fuss. Ausserdem sind sie nur vorübergehend dort. Viel Lärm um wenig.
  • Pollner  Josef 04.10.2016
    Als Ausreisezentrum braucht es nur einen geschützten Platz auf dem Vorfeld der Flughäfen Genf und Kloten, aber kein Hotel am Waldrand mit Weitsicht.
  • Roman  Bachmair aus Naters
    04.10.2016
    Es ist ja natürlich auch wieder sehr fragwürdig, warum man 250 Personen in einem vierzehnhundert Seelen-Dorf unterbringt. Vor allem sind ja das gerade jene, welche man ja sprichwörtlich nicht hier haben möchte.

    So etwas gehört in eine umzäunte und entsprechend bewachte Kaserne und da diese ja eben zur Ausreise vorgesehen sind, kein Ausgang in die entsprechende Gemeinde bzw. Stadt. Sonst tauchen sie ja ohnehin unter.

    Was da unsere Politik wieder studiert hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
  • christian  kobler aus uznach
    04.10.2016
    Wundern tut das wohl niemanden ernsthaft... aber die einzig leidtragenden sind die Handwerker!
    • Fritz  Frigorr 05.10.2016
      Nein, die Handwerker profitieren massiv davon. Denn nun dürfen sie das Ganze noch einmal richten.