Messerattacke nahe Einsiedelei bei Sitten VS Ist der Tote auch der Täter?

SION - Ein Toter im Bach und drei Verletzte mit Schnittwunden: In der Nähe einer Einsiedelei bei Sitten hat sich gestern wohl eine Familientragödie zugetragen.

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Die Ermitage de Longeborgne bei Sion.

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In der Nähe der Einsiedelei Longeborgne in Bramois VS hat die Polizei am Weihnachtsmorgen nach einer Messerattacke einen Toten und drei Verletzte gefunden. Die Hintergründe sind noch ungeklärt.

Kurz vor 9 Uhr meldete sich am Weihnachtsmorgen eine Frau um die 70 Jahre mit Schnittverletzungen beim Notfall des Spitals in Sitten. Gestützt auf die Äusserungen der verletzten Frau begab sich die Kantonspolizei nach Bramois.

Dort traf sie auf zwei Männer im Alter von 70 und 40 Jahren, die ebenfalls Schnittverletzungen aufwiesen. Der schwer verletzte 40-Jährige wurde mit einem Helikopter ins Spital von Sitten transportiert.

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Im Anschluss sperrte die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit der Gemeindepolizei von Sitten das Gebiet weiträumig ab. Bei einer Nachsuche in der gesicherten Zone entdeckten die Beamten um 15.30 Uhr im Bachbett der Borgne einen toten Mann.

Da der Tote mit dem schwer verletzten 40-jährigen Mann verwandt ist, schliesst die Polizei derzeit nicht aus, dass es sich dabei um den Täter handeln könnte.

Die Tat geschah auf dem Weg zur Ermitage de Longeborgne, einer Einsiedelei am Fusse einer Felswand in der Schlucht Borgne. Bei drohender Gefahr brachten sich hier früher die Bewohner der Umgebung in Sicherheit.

Laut Polizei gibt es jedoch keinen Hinweis auf einen religiösen Hintergrund. «Es hat nichts mit Islamismus zu tun», sagte Mediensprecher Markus Rieder auf Anfrage von BLICK. Es handle sich wohl eher um eine Familientragödie.

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Zwar lasse sich nicht ganz ausschliessen, dass noch eine Drittperson involviert war, sagte Rieder. Doch sei dies in dem Fall eher unwahrscheinlich. Jedenfalls sei derzeit keine «potenziell gefährliche Person auf freiem Fuss.» Daher werde auch vorerst nicht nach einem Täter gefahndet.

Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein. Personen, die sachdienliche Hinweise machen können, werden gebeten, sich bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei, Tel. 027 326 56 56 zu melden.

Publiziert am 25.12.2016 | Aktualisiert am 27.12.2016
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14 Kommentare
  • Jürg  Brechbühl aus Eggiwil
    26.12.2016
    Man nennt das "Dichtestress", wenn die Leute am Schluss nicht mehr ein noch aus wissen und sich zu solchen Taten hinreissen lassen. Der Druck kann gelindert werden, indem wir die Masseneinwanderung unterbrechen, das Personenfreizügigkeitsabkommen kündigen.
  • mathias  harnisch aus subingen
    26.12.2016
    Heimatschutz ist das Wort des Jahres. Es wird noch viele Leute geben die durchdrehen. In Zukunft noch mehr, da bin ich mir Sicher.
  • kurt  schlup aus Holziken
    26.12.2016
    Es geht in der Schweiz auch los das die Medien immer mehr die Abstammungen der Menschen zu verheimlichen suchen und die Glaubensrichtungen. ich habe schon lange den Verdacht das die Medien die Wahren Gründe zu vertuschen zu suchen.
  • Adrian  Züger 26.12.2016
    Es ist an der Zeit dass die Justizministerin sich über ihre Politik Gedanken machen muss...
    • Fridolin  Glarner-Walker aus Genf
      26.12.2016
      Ist denn die Justizministerin für alle Irren und Straftäter in diesem Land verantwortlich? Gesetze werden vom Parlament beschlossen und wie sie dann angewandt und umgesetzt werden hängt meistens von den Richtern ab.
    • Peter  Hubacher 26.12.2016
      Was genau hat jetzt die Politik der Justizministerin damit zu tun?
    • Roger  Hausherr 26.12.2016
      Herr Züger, kein Bundesrat hat allein soviel Macht, um die Politik zu bestimmen. Fünf Bundesräte sind politisch rechts. Es wäre schwach, könnten die sich nicht durchsetzen. Ansonsten ist die Politik vom Gesamtbundesrat und Parlament getragen. Alles andere sind persönliche Angriffe und Antipathie.
  • Daniel  Leuenberger aus Chisinau
    26.12.2016
    Religionsfreiheit oder die Freiheit keiner Religion zu folgen, ist fest im Gesetz verankert. Und egal ob man Atheist, Muslim, Christ oder Spaghetti Monster Fan ist, soll man seinem Herzen folgen koennen - und zwar ohne Furcht, aus welchem Grund auch immer, abgeschlachtet zu werden, in welcher Richtung auch immer.
    • Toni  Brunner aus Dasmarinas/Cavite/Philippines
      26.12.2016
      Man sollte als Mutter eines Baby und eines Kleinkindes auf dem Trottoir gehen dürfen, ohne von einem Autofahrer totgefahren zu werden.
      Das ist ebenfalls in einem Gesetz festgeschrieben, das sich Strassenverkehrsgesetz nennt.
      Dort steht auch, dass man mit 1,92 Promille kein Fahrzeug führen darf, selbst wenn man DER Partei angehört, die die Schweizer/Innen vor allem ausländischen Übel bewahren will.
      Was genau wollten sie uns eigentlich mitteilen...? Habe die Botschaft nicht ganz verstanden.