Weltstar David Larible (59) verhaftet Knie-Clown unter Pädo-Verdacht

ZÜRICH/LUGANO - Der verhaftete Clown des Circus Knie ist der Weltstar David Larible (59). Die Vorwürfe gegen ihn sind happig. Der Clown soll sich an Minderjährigen vergriffen haben!

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Man nennt ihn den «Clown der Clowns». Der Italiener David Larible (59) gehört zu den berühmtesten und erfolgreichsten Zirkus-Artisten überhaupt, spielte auf der ganzen Welt. Ausserhalb der Manege hat der Profi-Spassmacher aber momentan nichts zu lachen.

Am letzten Sonntag wurde der 59-Jährige direkt nach der letzten Saison-Vorstellung des Circus Knie in Lugano TI verhaftet. Die Beamten warteten mit dem Zugriff, bis die Zuschauer das Zelt verlassen hatten. Dann klickten die Handschellen. «Seine beiden Kinder standen bei ihm. Sie waren total unter Schock, es flossen viele Tränen», sagt ein Insider zu BLICK.

Von der Polizei nach Zürich gebracht

Laribles Tochter Shirley (27) und ihr Bruder David jun. (19) waren ebenfalls Teil des Knie-Programms «Smile». Sie als Artistin, er als Jongleur. Ihre Mutter kochte für die Familie im Wohnwagen. Am Sonntag mussten sie nun vorübergehend von ihrem Vater und Gatten im Tessin Abschied nehmen, der Weltstar wurde von der Polizei nach Zürich gebracht.

Dort legte die Staatsanwaltschaft umgehend den Schleier des Schweigens über die Affäre. Was dem Preisträger des Goldenen Clowns vom Internationalen ­Circusfestival von Monte Carlo vorgeworfen wird? Kein Kommentar! BLICK kennt die Hintergründe: David Larible soll sich – ausgerechnet – an seinen kleinsten Fans vergriffen haben. Der konkrete Vorwurf: Sexuelle Handlungen mit Minderjährigen! Eine entsprechende Anzeige wurde in Zürich eingereicht. Unklar bleibt das genaue Alter des oder der Kinder, und ob es sich um Buben oder Mädchen handelt. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

Das Verfahren läuft

Der Circus Knie kommunizierte rasch, einen Zusammenhang zwischen ihm und der Verhaftung gebe es nicht. Nach BLICK-Informationen hat sich der Vorfall im Kanton Zürich ereignet – laut «Ticino online» im vergangenen Mai, als der Circus Knie auf dem Zürcher Sechseläutenplatz gastierte.

Larible wurde nach seiner Befragung wieder auf freien Fuss gesetzt und reiste unbehelligt in seine Heimat Italien. Das könnte zwar ein Hinweis darauf sein, dass sich die Vorwürfe als falsch erwiesen haben. Aber die Staatsanwaltschaft sagt: «Das Verfahren läuft noch immer.»

Larible schweigt

Die wichtigsten Fragen bleiben jedoch unbeantwortet. Warum erfolgte der Zugriff erst ein halbes Jahr nach der mutmasslichen Tat? Warum die Geheimniskrämerei der Staatsanwaltschaft? Und wieso setzt man den Clown wieder auf freien Fuss? Die Tessiner Presse vermutet: Larible könnte dank seines Promi-­Status eine Vorzugsbehandlung geniessen!

BLICK hat wiederholt versucht, David Larible zu kontaktieren. Doch er liess sämtliche Anfragen unbeantwortet. Auch die Pressestelle des Circus Knie hilft nicht weiter: Man bleibe dabei, dass der Vorfall nichts mit dem Zirkus zu tun habe, hiess es gestern lediglich.

Publiziert am 23.11.2016 | Aktualisiert am 03.12.2016
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