Thomas N. wurde in seiner Zelle überwacht Mörder von Rupperswil war suizidgefährdet

Wegen Selbstmordgefahr wurde Thomas N., der Vierfachmörder von Rupperswil, über Monate Tag und Nacht überwacht. Bei seiner Einlieferung war die Suizidgefahr als sehr hoch eingestuft worden.

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Wie der Regionalsender «Tele M1» berichtet, wurde der Thomas N. (33) im Zentralgefängnis in Lenzburg von Polizisten und Sicherheitsleuten ständig überwacht. Bei seiner Einlieferung war die Suizidgefahr als sehr hoch eingestuft worden.

Von Mitte Mai bis Ende September wurde der Vierfachmörder von Rupperswil deshalb Tag und Nacht videoüberwacht. Polizisten und externe Sicherheitsleute beobachteten ihn aus einem Nebenraum. Wie die «Aargauer Zeitung» schreibt, soll man ihm zudem spezielle Kleidung abgegeben haben, die einen Suizid verunmöglicht oder zumindest erschwert.

Höchste Sicherheitsstufe

Wie Hans-Peter Fricker, Generalsekretär des für den Strafvollzug zuständigen Departements Volkswirtschaft und Inneres (DVI), bestätigt der Zeitung die strenge Observation: «Der Gefangene wurde auf der höchsten Sicherheitsstufe überwacht, wobei zwei Personen jeweils gleichzeitig die Überwachungsaufgaben aus einem Nebenraum der Zelle des Gefangenen wahrgenommen haben.»

Anfang Oktober wurde die 24-Stundenüberwachung durch die Polizei und den Sicherheitsdienst aufgehoben. Pro Monat kostete die Überwachung 50'000 Franken. Der Vierfachmörder befindet sich in Untersuchungshaft. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag geben.

Am 21. Dezember 2015 hat Thomas N. Davin Schauer (†13) missbraucht und ihm, seiner Mutter Carla (†48), Bruder Dion (†19) sowie dessen Freundin Simona (†21) die Kehle durchgeschnitten. Dann zündete er die Körper an. (gru)

Publiziert am 15.10.2016 | Aktualisiert am 15.10.2016
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30 Kommentare
  • Steinle  Jeannette 15.10.2016
    So viel Aufwand für dieses Monster? Die DNA hat bewiesen dass er der Mörder ist und er hat gestanden. Wieso gibt man ihm nicht einen Strick? Würde den Hinterbliebenen und dem Steuerzahler nur entgegen kommen.
    • Peter  Aufdermauer , via Facebook 16.10.2016
      Gratuliere zu ihren Bericht, sehr es auch so. Warum so viel Aufwand nur wegen den Menschenrecht Organisationen, denn diese könnten ja eine Anzeige machen. Unglaublich wie viel ein Mörder wert sein soll.
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    15.10.2016
    Man kann sich selbst das Leben nehmen mit etwas Übung und ohne dass es die Überwacher merken. Okay, es braucht ein wenig Training, aber es geht relativ gut, nämlich, seine eigene Zunge verschlucken.
  • Ines Maria  Giezendanner aus Viganello
    15.10.2016
    Warum die Überwachung ? Soll der Steuerzahler auch noch zur Kasse kommen für einen Mehrfach-Mörder ? Lasst ihn machen und spart euch einige hundertausend Franken, die sonst noch für diesen schlimmen Verbrecher ausgegeben werden müssten in den nächsten Jahrzehnten.
  • Toni  Lötscher 15.10.2016
    Ich weiss, dass meine Meinung wieder viele Gegner haben wird aber bitte, wir wissen jetzt was eine gute Ueberwachung kosten kann. Darum, wenn jemand selber gehen will und dies ganz still in der Zellle, dann soll er doch!
  • Detlef  Gröllheimer aus Dättwil
    15.10.2016
    In vielen Bundestaaten der USA würde dieser
    Täter zum Tode verurteilt,hier in der Schweiz
    wird er noch für 50000 Franken im Monat
    überwacht ! Unglaublich..!!
    • Sven  Hauser aus Zürich
      15.10.2016
      Er würde, bis die Untersuchung abgeschlossen ist, auch in den USA überwacht werden, sollte er Suizidgefährdet sein. Nicht zuletzt darum, weil man ein Verbrechen möglichst Lückenlos aufklären möchte, was absolut nachvollziehbar ist. Übrigens werden in den USA sogar Todesurteilskandidaten möglichst daran gehindert, Suizid zu begehen, weil der Staat es sein möchte, der das Urteil vollstreckt und zwar auf die Weise, wie er es für richtig hält...Und vor Zeugen.