Staatsanwältin Pamela Pedretti (32) Sie klopfte den Tessiner Krimi-Killer weich

STABIO TI - Nach stundenlangen Verhören im Luganeser Knast La Farera, gestand Michele E. (42) den Mord an Schwägerin Nadia A. (†35). Dank der jungen Staatsanwältin Pamela Pedretti (32).

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Die Ermittlungen im Fall der Tessinerin Nadia A. (†35), deren Leiche vergangenen Sonntag in einem Waldstück nahe der Schweizer Grenze gefunden wurde, schreiten mit Meilenstiefeln voran. Auch dank einer jungen ehrgeizigen Tessiner Staatsanwältin.

Über Stunden verhört Pamela Pedretti (32) den Verdächtigen Michele E. (42) im Luganeser Gefängnis La Farera. Das meldet die RSI.  Ihre Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Die anfängliche Version des Informatikers und Hobby-Krimiautors bröckelt zusehends. 

Erst behauptet Michele E., er habe nichts mit dem Tod seiner Schwägerin zu tun. Dann sagt er aus, die Leiche in ihrer Wohnung nur gefunden zu haben. Da auch A.s Mutter dort wohne, habe er die Eltern vom grausigen Anblick verschonen wollen. 

E-Mail liess an Aussage zweifeln

Dagegen allerdings spricht eine E-Mail vom Handy der Toten, geschickt nach ihrem Verschwinden am Freitagabend. Sie sollte offenbar vortäuschen, dass das Opfer noch lebte. Schliesslich beginnt der Tessiner auch die Gewalttat zu gestehen. 

Nur Stunden nach dem Geständnis von Schwager Michele E. eröffnet auch die italienische Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Mordes. Ein Grund dafür: Es gibt die Vermutung, die Primarlehrerin Nadia A. sei nicht – wie anfangs angenommen – in ihrer Wohnung in Stabio TI getötet worden, sondern in Italien.

Staatsanwältin Pamela Pedretti: Bringt Tessiner-Mörder zum Geständnis play
Michele E. (42) gab den Mord an Nadia A. (35) jetzt zu.

 

Im Schulterschluss mit ihrem italienischen Kollegen Massimo Astori will die schöne Tessiner Staatsanwältin den Mord so bald wie möglich klären. 

Nadia A. war in einem Wald im italienischen Grenzgebiet gefunden worden. Ihre Leiche wurde in Como I obduziert. Dort wartet man nun auf die Ergebnisse des italienischen Labors. Die sollen klären, ob Nadia A. mit einem Gift getötet oder mit einer Plastiktüte über dem Kopf erstickt wurde.

Publiziert am 21.10.2016 | Aktualisiert am 13.11.2016
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6 Kommentare
  • Pete  Schwarzenegger 21.10.2016
    Die Staatsanwältin ist wirklich hübsch, lieber Blick... Aber in dieser Angelegenheit absolut unrelevant!
  • Hans  Scheidegger 21.10.2016
    Ich gratuliere der ermittelnden Staatsanwaltschaft und der Polizei für den sehr schnellen Fahndungserfolg. Gut, dass dieser infame Verbrecher nun hinter Schloss und Riegel ist. Den Angehörigen von Nadia wünsche ich viel innere Kraft.
  • Pascal  M. 21.10.2016
    Hert Valentino, das stimmt nicht. Es gibt einen männlichen Politiker in der CH der regelmässig mit Richard Gere verglichen wird - nur heult deswegen niemand rum.
    Es ist Zeit für einen entsprechenden Kalender :).
  • Silvio  Valentino aus Winterthur
    21.10.2016
    Sehen Sie, das ist ein schönes Beispiel für Sexismus: "... will die schöne tessiner Staatsanwältin so bald wie möglich klären". Bei einem Mann wäre dieses sich rein auf das Äusserliche beziehende Adjektiv undenkbar, vielmehr würde eventuell eines verwendet, welches die professionelle Eignung hervorhebt (tüchtig, dynamisch etc.). Das ist genau der alltägliche Sexismus, unter dem die Frauen leiden und gegen den sie sich berechtigterweise wehren. Gut gemeint? Möglich, trotzdem schlecht.
    • Walter-René  Gigli aus Thun
      21.10.2016
      Da wird ein Mensch ermordet, aber das Problem von ein paar hier ist: Sexismus und Umsätze für Kosmetika. Ich staune nur noch.
    • Jürg  Brechbühl aus Eggiwil
      21.10.2016
      Voll einverstanden. Aber dann sagt man auch nicht "Staatsanwältin" sondern Frau Staatsanwalt. Denn das beharren auf der weiblichen Form für eine reine Funktionsbezeichnung ist ebenfalls sexistisch. Auch würde ien Mann nie damit davonkommen, wenn er sein Hemd bis zum Bauchnabel hinunter offen lässt. Bei einer Frau scheint das zu den Themen gehören, die man politisch korrekt und antisexistisch dem Schein nach übersieht.