«Tagesschau»-Blackout: Das sagt Cornelia Boesch zu ihrem Zusammenbruch

Die 19.30-Uhr-Tagesschau des Schweizer Fernsehens musste wegen eines Zwischenfalls im Studio abgebrochen werden. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Tagesschau, dass die Sendung nicht zu Ende geführt werden kann.

Tagesschau-Lady Cornelia Boesch wird übel

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Weil «Tagesschau»-Sprecherin Cornelia Boesch plötzlich erkrankte, musste die 19.30-Uhr-Nachrichtensendung des Schweizer Fernsehens gestern abgebrochen werden.

«Ihr wurde plötzlich schlecht und schwarz vor Augen», sagt SRF-Sprecher Stefan Wyss zu Blick.ch. «Sie konnte die Sendung einfach nicht weitermoderieren.»

Boesch hatte die Sendung wie üblich eröffnet. Während einer Schaltung zu Griechenland-Korrespondent Werner van Gent verschwand die Moderatorin nach rund zehn Minuten Sendung jedoch unvermittelt von Schirm.

Nach einer Antwort des Korrespondenten erschien statt Sprecherin Boesch plötzlich Sportmoderator Sascha Ruefer und beendete die «Tagesschau» nach den vorgezogenen Sportnachrichten vorzeitig.

Mittlerweile hat sich die 39-Jährige erholt. «Das bisschen Fieber steck' ich weg, dachte ich. Doch dann wurde es plötzlich dunkel», schreibt Boesch auf Twitter.

Kollege Sascha Ruefer nahms locker. «Keine Ursache. Hauptsache, es geht Dir wieder besser. Mit Dir ist's halt nie langweilig :-)», antwortete er Boesch via Tweet.

Es ist das erste Mal in der Geschichte der Sendung, dass die SRF-«Tagesschau» nicht zu Ende geführt werden kann. SRF-Sprecher Wyss: «Wir entschuldigen uns bei den Zuschauern dafür.» Und auch Tristan Brenn, Chefredaktor TV von SRF, bat um Verzeihung. Mittlerweile gehe es der plötzlich Erkrankten allerdings schon wieder besser.

(eg/zeb/lha)

Publiziert am 25.01.2015 | Aktualisiert am 26.01.2015
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Sprecherin Cornelia Boesch eröffnete die Sendung wie gewohnt um 19.30 Uhr. play

Sprecherin Cornelia Boesch eröffnete die Sendung wie gewohnt um 19.30 Uhr.

Screenshot SRF

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65 Kommentare
  • Marlisa  Schmid aus Rebstein
    26.01.2015
    Erstaunlich, dass in solchen Fällen nicht ein Ersatzmoderator zur Verfügung steht, der einspringen könnte. Das könnte sogar De Weck oder ein anderer der zufällig Anwesenden sein. Der Text ist meines Wissens von einem Teleprompter ablesbar, und somit keine Hexerei, und sogar von einem nicht ausgebildeten Moderator zu bewältigen. Wichtig ist ja, dass die Inhalte übermittelt werden, und diese sind ja in den eingespielten Berichten detailliert und tellerfertig aufgearbeitet.
  • Heidi  Keller aus Zürich
    26.01.2015
    Das war der angenehmste Sonntagabend seit langem. Endlich einmal keine schlechten oder schlicht langweiligen Nachrichten. Bin dafür, das Experiment gelegentlich zu wiederholen. Denn ich glaube, nur am Leutschenbach denkt man, das Leben würde stillstehen, wenn wir nicht alle paar Stunden mit Gräueltaten bombardiert werden.
  • delapierre  monika 26.01.2015
    Und dabei gerade noch eine neue Sendung erfunden:
    Moderator fällt weg und xy übernimmt.
  • Greg  Dusky , via Facebook 26.01.2015
    warum mach tman jetzt deswegen ein soclhes Theater? Ihr geht es wieder gut, hoffentlich. Und das SRF einen bereit stehenden Moderator in aussergewöhnlichen Fällen nicht das Screening ablesen lassen kann zeigt höchstens dass die SRF es nicht im Griff hat - aber das wissen wir ja schon
  • Christian  Dürig aus Bern
    26.01.2015
    Aufruf zu Notvorräten, Notmaßnahmen, Notsituationen, ... und dann ist nicht einmal das SF vorbereitet auf einen kleinen Zwischenfall.
    Im Notfall erhalten wir nur noch den Black Out !
    Prof. Beta Stadler warnt deutlich all die Vegetarier.
    Ein Schluck Coca Cola hilft immer !
    On the Doming Day I will drink a Coke.