Schulen schlagen Alarm Balkan-Buben machen Mädchen die Schule zur Hölle

ST. GALLEN - Sie nennen sie «Fotze» und greifen ihnen an die Brüste. Vor allem Buben aus dem Balkan erniedrigen ihre Mitschülerinnen. Die Balkan-Machos sind ein Problem.

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«Die Kinder lernen daheim, dass die Mutter nichts wert ist. Entsprechend gehen die Buben mit den Mädchen um», sagt der Schulleiter einer Ostschweizer Schule zur «Sonntagszeitung».

Die Folge: Die Jungs demütigen, bedrohen und schikanieren die Mädchen. Sie decken sie mit üblen Schimpfwörtern ein: Nutte, Fotze, Schlampe. Sie greifen den Mädchen gegen ihren Willen zwischen die Beine, an den Hintern, an die Brüste.

Ein Schüler sagte einer Lehrerin im Schulzimmer, dass Frauen nur zum Putzen und Ficken gut seien, «und nach dem Ficken geben wir sie weiter.» Es sei doch klar, dass die Männer befehlen.

Für die Lehrerin ist klar: Das ist ein Migrations- und Unterschichtenproblem. Buben aus bildungsfernen Schichten, vor allem aus Familien aus dem Balkan, erlebten daheim ein äusserst konservatives Rollenmuster, das sie in die Schule mitbringen. Sie können sich im Gegensatz zu den Mädchen alles erlauben und nützen dies aus, sagt sie zur «Sonntagszeitung».

Das bestätigt auch Beat Zemp, der oberste Lehrer der Schweiz. Die Macho-Kultur von Buben aus dem Balkan sei ein Problem. «Es ist kein Zufall, dass diese Buben entweder Mädchen sexuell verunglimpfen oder Buben, die ihnen nicht passen, als schwul bezeichnen. Das ist unsäglich und da muss sofort eingegriffen werden.»

Barbara Giason tut etwas dagegen. Sie bietet Selbstverteidigungskurse an. Ihr Ziel ist es, das Selbstbewusstsein von Mädchen zu stärken und vor allem, dass sie etwas von Gleichberechtigung mitbekomen. Denn viele Mädchen würden sich gar nicht wehren, wenn sie mit Schimpfwörtern eingedeckt und erniedrigt werden.

Auch junge Männer gehen zu ihr in den Kurs. Einigen von ihnen ist die derbe Sprache gegen Mädchen auch zuwider, doch sie machen unter Gruppendruck mit, damit sie nicht als schwul verlacht werden.

Die erwähnte Schule in der Ostschweiz greift auch ein. «Wir müssen ausbessern, was sie von daheim nicht mitbekommen. Wir versuchen sie zu stärken. Wenn wir das nicht tun, tut es niemand und dann kommt es gar nicht gut», sagt der Schulleiter zu Sonntagszeitung.

Den Schüler, der behauptete, dass Frauen nur zum Putzen und Ficken da seien, stellte die Lehrerin vor die Entscheidung, ob er ein Hinterwäldler bleiben oder ein moderner Mann werden wolle. Er hat kurz nachgedacht und gesagt: Modern tönt besser. (sas)

Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Sei es als Opfer, Mitschüler, Lehrer oder Eltern, melden Sie sich auf 8989@blick.ch.

Publiziert am 22.03.2015 | Aktualisiert am 22.03.2015
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107 Kommentare
  • marcel  klaus 23.03.2015
    Sie sind nur da um noch mehr zu zeugen und zu einkassieren. Etwas anderes haben die gar nicht im Sinn. Gibts ein Problem in der Schule wird das Messer gezogen, plus die Alten die sich hier verkriechen wie Hunde, abgerichtet von den Urahnen. Profitieren und immer im Recht sein. Die Dreckspolitik und Justiz Schweiz ist eine reine Verleumdung für das Volk.
  • marcel  klaus 23.03.2015
    Kunststück, dass es immer schlimmer wird. Niemand hilft dem Anderen solange es nicht mein Kind ist. Niemand unternimmt rein gar nichts, statt sich endlich zusammen tun ohne dessen Eltern . Verweigert die Schule alle miteinander bis diese Kerle mal so heftig rankommen inkl. Eltern. Zusammen tun.
  • marcel  klaus 23.03.2015
    Neukölln lässt grüssen.
  • Thomas  Klotz , via Facebook 23.03.2015
    Den jungen Bubis muss ihr Fehlverhalten so lange erklärt werden, bis einem die Handfläche weh tut. Und den Eltern, welche ihren Kindern dieses Verhalten antrainieren und mit auf den Weg geben, gleich mit.
  • Peter  Reimann 23.03.2015
    Und was sagt Sommeruga dazu??
    • Willi  Meier-Jucker 23.03.2015
      Nichts,gar nichts und wenn was kommt-dann Schrot
    • marcel  klaus 23.03.2015
      Man muss sie halt integrieren wird ihr Satz sein, den man kaum mehr hören kann. Sie ist und hat die grössten Fehler des Jahrhunderts gemacht.