Satiriker Thiel erklärt sein Islam-Bashing Darum darf ich Mohammed Kinderschänder nennen

Andreas Thiel nimmt Stellung zu seinem umstrittenen Beitrag in der «Weltwoche». Leid tun ihm seine Aussagen nicht, das Buch habe ihn entsetzt. Er habe gänzlich auf Polemik verzichtet und sich lediglich an die Fakten gehalten.

Andreas Thiel (Archivbild) erhält den Deutschen Kabarettpreis play
Der Satiriker Thiel bekommt Drohungen nach einer «Streitschrift» gegen den Islam. Keystone

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Der Koran sei eine «Bibel der Gewalt», ein Sammelwerk der «Hasstiraden Mohammeds». Der Satiriker Andreas Thiel hat sich mit der Titelgeschichte in der aktuellen Ausgabe der «Weltwoche» so viele Feinde gemacht, dass er bedroht und beschimpft wird.

Auch das Magazin könnte das Ziel einer Attacke werden. Gestern legten Hacker die Website lahm. Zum Schutz gegen nicht-digitale Angriffe patrouillierte am Freitag vor dem «Weltwoche»-Eingang sogar ein privater Sicherheitsdienst.

Sex mit Kindern, Sklaven und Krieg

Thiel bereut die Veröffentlichung seines Beitrags nicht. Davon, dass er sich für eine billige Provokation hergegeben hat, will er nichts hören.

«Wer die Verurteilung von Sex mit Kindern, Sklavenhaltung und Kriegshetzte als billige Provokation abtut, sollte sich einmal mit Opfern von Vergewaltigung, Missbrauch und Verstümmelung unterhalten», sagt er im Interview mit «Schweiz am Sonntag». Im «Weltwoche»-Text hatte er Mohammed als Kinderschänder bezeichnet.

Beim Lesen des Korans sei er entsetzt gewesen. «Wenn Islamwissenschafter behaupten, radikale Islamisten hätten den Koran bloss falsch ausgelegt, dann muss ich sagen: Da bin ich ganz anderer Meinung.» Auch das Alte Testament berichte zwar von Mord und Totschlag, der Koran rufe aber dazu auf. «Finden Sie den Unterschied!»

Thiel wird nicht zum ersten Mal bedroht

Er habe nicht nur drei Ausgaben des Korans gelesen, sondern auch Teile der Haditha und die Biografie Mohammeds - «Recherche ist die Grundlage der Satire». Deswegen stehe ihm auch zu, den Islam zu kritisieren, ausserdem gelte in der Schweiz die Meinungsfreiheit. «Angesichts der Brisanz des Themas in der Weltwoche habe ich auf Polemik verzichtet und mich an die Fakten gehalten», sagt Thiel.

Zu den erhaltenen Drohungen äussert er sich nicht. Neuland sind sie für ihn allerdings nicht: «Für mich ist es nicht das erste Mal.» (lex)

Publiziert am 30.11.2014 | Aktualisiert am 30.11.2014
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33 Kommentare
  • Bernhard  Zueger aus Altendorf
    01.12.2014
    Ich bin momentan im Ausland, bin Abonnent der Weltwoche. Es ist seit einer Woche nicht mehr möglich, die Webseite der Weltwoche aufzurufen..nicht verfügbar.
    In England ist der beliebteste Bubenname Mohamed.
    Alles Zufall oder was?




  • Fredy  Wymann , via Facebook 30.11.2014
    Das Magazin die Weltwoche wird bedroht und könnte Ziel einer Attacke sein. Normalerweise werden Personen, die von der Weltwoche angegriffene werden, danach mit dem Leben bedroht. Hoffentlich lernt die Weltwoche daraus, und verzichtet künftig auf ihre perfiden Angriffe gegen Persönlichkeiten, um denen die Beschimpfungen, Morddrohungen und grossen Investitionen in ihre Sicherheit zu ersparen.
  • Roland  Rutishauser , via Facebook 30.11.2014
    Danke Herr Thil, dass sie aussprechen was sehr viele denken! Danke!
  • Antonia  Walde 30.11.2014
    Es gibt im Moment wohl keine zweite Religion, welche so häufig als Rechtfertigung von Greueltaten herangezogen wird, wie der Islam. Dennoch: Mit Begriffen wie "Kinderschänder" sollte man vorsichtig umgehen, weil man damit auch die religiösen Gefühle von Muslimen angreift, die ihren Glauben ohne Radikalität leben. Wenn man nun diese schweigende Mehrheit zur allgemeinen Belustigung demütigt, so finde ich das auch als Nicht-Muslim völlig daneben.
  • Peter  Hustler aus Pratteln
    30.11.2014
    Habt genau so viel Ahnung wie Herr Thil ihr habt gar nichts gelesen und stellt so Behptungen. Ich pers. habe den Koran gelesen und da steht: Das töten eine Sünde ist. Genau so die grösste Sünde ist Selbstmord begehen. So für euch gebildeten ich glaube die in z.b Afgahnistan aufwachsen,können nicht alle lesen und schreiben erklärt mir dann,wie sie den Koran lesen können, wenn dann ein Taliban ihnen sagt du solltest dies machen um ins Paradies kommen zudürfen.Wegen des nicht wissens macht er es.
    • Xaver  Perte 30.11.2014
      Ja ja, immer der gleiche Argumentationstrik. Im Koran steht eben beides: einerseits wird Mord als Sünde bezeichnet, anderseits wird zum Mord an Ungläubigen aufgerufen. Was gilt nun? Es gilt das, was dem Propheten Mohammed später offenbart wurde, in dem Fall also der Aufruf zum Mord.
      PS: Ich habe den Koran, die Hadithen und den Lebenslauf Mohammeds gelesen. Wenn ich das alles glauben würde müsste ich logischerweise zum Islam konvertieren. Das tue ich aber garantiert nie!