Rahel K. (30) in Aarau von Asylbewerber brutal überfallen: «Ich bin froh, dass ich noch lebe»

In der Nacht auf letzten Mittwoch wurde Rahel K. (30) von einem Asylbewerber aus Eritrea verfolgt und angegriffen. Ein herannahender Autofahrer konnte jedoch weitere Attacken verhindern. Die Verletzte wurde vom Vater ins Spital gebracht. Der Täter sitzt in U-Haft.

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Rahel K.* (30) steht zum ersten Mal wieder dort, wo sie brutal überfallen wurde. «Da kommt alles wieder hoch», sagt die Kauffrau und Wirtschaftsingenieur-Studentin. Fassungslos hält sie sich die Hand vor ihren Mund. «Ich bin so froh, dass ich noch lebe.»

Passiert ist die Attacke in der Nacht auf letzten Mittwoch. Rahel K. fährt mit dem Zug von einem Geschäftsanlass in Zürich nach Aarau. Es ist kurz vor ein Uhr. Sie will bei ihren Eltern schlafen, weil sie gerade zügelt.

«Am Bahnhof hatte es wie immer komische Gestalten», sagt sie. «Ich gehe darum immer möglichst nur auf beleuchteten Wegen.» Durch die Altstadt bis zur Kettenbrücke geht alles gut. «Dort hatte ich das Gefühl, dass mir jemand folgt», sagt die junge Frau. «Ich blickte zurück und sah eine Gestalt mit schwarzer Kapuze.» Nach der Brücke wechselt Rahel K. auf die linke Strassenseite. Die Gestalt folgt.

Rahel K. wechselt erneut die Strassenseite, überquert beim Kreisel den Fussgängerstreifen. Sie ist fast daheim. Da steht plötzlich ein Schwarzer vor ihr. «Er fragte auf Englisch, ob ich Englisch spreche. Ich antwortete auf Deutsch, dass ich Deutsch spreche.»

Sie will weiter, ihr ist nicht wohl. «Ich wollte darum mit dem Handy jemanden anrufen. Da versuchte der Typ, es mir aus der Hand zu reissen und schlug mir mit der flachen Hand mitten ins Gesicht!» Ihre Brille fällt zu Boden. Es kommt zum Handgemenge. Der Mann schlägt sie vier, fünf Mal ins Gesicht. Und beisst sie sogar in die Hand!

Täter: Du bist eine sexy Frau

Er reisst sie an den Haaren und drückt sie zu Boden, sagt, sie sei eine sexy Frau. «Ich war völlig perplex, habe nicht mal geschrien. Ich dachte, der prügelt mich bewusstlos, vergewaltigt mich, zückt ein Messer!» Der Täter steht gerade über ihr, da kommt ein Auto. «Er erschrak durch das Licht, schaute wie ein Tier, das beim Essen gestört wird – und flüchtete.»

Rahel K. packt Brille und Tasche und rennt los, stürzt dem nächsten Auto praktisch vor die Kühlerhaube. Als der Lenker ihre blutige Unter­lippe sieht, lässt er sie einsteigen und ruft die Kantonspolizei. Es ist 1.07 Uhr. Kurz darauf wird der Täter in der Altstadt verhaftet: Es ist ein Eritreer (24) aus einem Asylzentrum.

Rahel K. hat Schürfungen und Prellungen erlitten, ihr Vater fährt sie ins Spital. «Ich finde es schlimm, dass man nachts nicht mehr sicher heimgehen kann. Ich habe jetzt immer das Gefühl, verfolgt zu werden.» Sie fordert: «Es muss mehr für die Sicherheit der Fussgänger getan werden!» Ihre grösste Angst ist, dass der Täter bald wieder freikommt. Aber der sitzt in U-Haft, für mindestens drei Monate.

*Name der Red. bekannt

Publiziert am 07.10.2014 | Aktualisiert am 07.10.2014
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277 Kommentare
  • Rolf  Wittwer 07.10.2014
    Nachts wird es in vielen Orten in unserem Land richtig ungemütlich und unheimlich, sich von irgendwo nach Hause zu bewegen.
    Solche Typen werden noch vermehrt und in Banden organisiert unser Land heimsuchen.
    Der tagsüber arbeitende Steuerzahler darf sich erfreuen, Teile seines oft hart verdienten Scherflein dem Staat abzuliefern, damit dieser den o.e. Gruppen entgegenkommt und sich sozial verhält.
    Politisch korrekt wird auch unser Land sukzessive vor die Hunde gehen.
    Wie die meisten Europas.
  • Paul  Entlebucher 07.10.2014
    Was schlimm ist: da wird ein schwerer Fall wieder bagatellisiert. Asylbewerber, welche kriminell werden, gehören ausgeschafft, denn sie haben unsere Gastfreundschaft aufs Gröbste missbraucht.
  • Stephanie  Ehrsam 07.10.2014
    sry.. aber diese Fotos lassen an der Glaubwürdigkeit dieser Geschichte echt zweifeln..Frau K. ist eine Dramaqueen, die offenbar die Aufmerksamkeit geniesst.. Ich finde es ja recht und gut, dass man darüber aufmerksam gemacht wird, dass solche Fälle immer wieder passieren.. aber jetzt mal echt.. solche Überfälle häufen sich nicht erst seit einigen Monaten oder Jahren, sondern sind seit Menschengedenken allgegenwärtig und machen vor keiner Gesellschaft halt.
  • Regula  Hiltebrand aus Au
    07.10.2014
    Es kann nicht sein, dass man Angst haben muss in der Schweiz. Dies hatten wir früher nie. Gegen diese rasante Zunahme der Kriminalität und Verbrecher muss jetzt subito etwas unternommen werden. Sonst wächst die Wut auf unsere unfähigen Politiker. Das Volk hat nämlich schon lange abgestimmt und kundgetan, was zu machen ist.
  • Regula  Hiltebrand aus Au
    07.10.2014
    Wann kommt endlich die 2. Ausschaffungsinitiative, dass wir solche Kriminelle subito ausweisen können. Die haben in der Schweiz nichts zu suchen.