Nach BLICK-Bericht über Rassisten-Video SVP-Klambaur sagt Sorry für «Scheiss-Neger»

Ein auf Facebook veröffentlichtes Video hat dem SVP-Politiker Christian Klambaur heftige Kritik eingebracht. An gleicher Stelle versucht der Zürcher nun, sich zu entschuldigen.

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Der BLICK-Bericht über ein diskriminierendes Youtube-Video auf der öffentlichen Facebook-Seite des SVP-Politikers Christian Klambaur sorgt für heftige Reaktionen.

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Das mit Dialekt-Stimme unterlegte Video will die Flüchtling-Problematik thematisieren. Im derben Text dazu heisst es unter anderem:  «Asyl? Aber sicher nicht in Bubikon, du Scheiss-Neger.»

In der Folge muss sich das Vorstandsmitglied der SVP Rüti gegen Rassismus-Vorwürfe wehren und kommt dabei in Erklärungsnot.

Noch am Vormittag erklärte Klambaur, er habe das Video nicht selber auf Facebook gestellt. Wirklich einsichtig zeigte er sich aber auch da noch nicht: «Ich finde das witzig, man darf doch auch mal über ein ernstes Thema ein Gschpässli machen.»

Nun ist das Video von Klambaurs Seite verschwunden und an seiner Stelle ist jetzt eine Entschuldigung aufgeschaltet.

Die Veröffentlichung des Videos sei ein Missgeschick gewesen, schreibt der Politiker via Facebook. «Falls ich damit Menschen verletzt habe, tut mir das unendlich leid. Ich distanziere mich von jeglichem rassistischen Inhalt.»

Postby

Den meisten genügt diese Stellungnahme von Klambaur aber anscheinend nicht, wie ein Blick in die Kommentarspalten zum Text zeigt. Für viele der Nutzer auf Facebook hat sich Klambaur mit dem Vorfall selbst disqualifiziert.

«Treten sie zurück und beleidigen sie die Schweiz nicht weiter mit ihrem traurigen Auftritt.» Oder: «Von einem Politiker verlange ich ein gewisses Format, Anstand, Respekt und dass er seine privaten sowie öffentlichen Handlungen wohl überlegt ausführt. Ist das zuviel verlangt?» (cat)

Publiziert am 05.01.2017 | Aktualisiert am 08.01.2017
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