Was Rupperswil AG und Birmenstorf AG gemeinsam haben: Erschreckende Parallelen zwischen den Morden!

Sie wollten Geld. Knebelten, fesselten, töteten ihr Opfer und legten am Ende Feuer in dessen Haus. Die Folter-Mörder von Birmenstorf AG. Jetzt, fast acht Jahre später, fallen erschreckende Gemeinsamkeiten zum Vierfach-Mord von Rupperswil AG auf. Mit dem grössten Unterschied: Die Täter im Fall Rupperswil sitzen noch nicht hinter Gittern.

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So berichtete BLICK am 27. Januar 2012 über den Foltermord von Birmenstorf.

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Nach wie vor wird gerätselt, wer die Vierfach-Mörder von Rupperswil AG sind. Ein Blick zurück zeigt: Es gab im Aargau schon mal einen Mord, der erschreckende Parallelen hat.

Er fand 2008 in Birmenstorf AG statt. Bauer Fritz S.* (†65) wurde ebenfalls daheim geknebelt, gefesselt. Und auch da ging es um Geld. Nur: Dort ging ein Täter selber mit der Opfer-Karte zur Bank. Als er mit nur 7000 Franken (in Rupperswil rund 11’000) zurück kam, war sein Komplize enttäuscht.

Die Täter beschlossen, S. zu töten. Mit Pistolen-Schlägen auf den Kopf. Dann holten sie bei einer Tankstelle Benzin, verteilten es. Darauf packten sie alles ein, zündeten das Benzin an und hauten ab.

Carla Schauer (†48) und ihre Söhne (†13 und †19). play
Carla Schauer (†48) und ihre Söhne (†13 und †19). ZVG

Auch in Rupperswil wurde Brandbeschleuniger benutzt und die Tatwaffe - wohl ein Messer - mitgenommen. Aber nur in Birmenstorf erlosch das Feuer nach der Flucht.

DNA-Spuren (auch in Rupperswil) führten später zu den Killern: Den Türken Hüseyin T.* (damals 26) aus Brugg AG und Orhan I.* (31) aus Baden AG. Sie wurden zwei Monate nach der Tat in Strassburg (F) gefasst.

Vor Gericht 2012 kam aus: Die Vorbestraften waren arbeitslos und Kokser. Und: Sie lernten S. über Kollegen kennen, die sagten, er sei reich. Beim zweiten Treffen kam es zum Mord. T. wurde zu 20, I. zu 17 Jahren verurteilt. Davon ist man im Fall Rupperswil noch weit entfernt.

* Namen der Red. bekannt

Publiziert am 24.02.2016 | Aktualisiert am 03.05.2016
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Leitende Staatsanwältin zu den Rätselmorden von Rupperswil «Die Spurensicherung dauert noch an!»

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  • Ben  Weber aus Sargans
    25.02.2016
    @Marco Weber..auch diesen Kommentar kann ich Ihnen beantworten. Vielleicht erinnern Sie sich als Sie mir antworteten: gehen Sie ins Ausland, dort ist es schlimm! Und genau das wollen wir hier in unserer schönen Schweiz nicht! Die DI wird uns sicher nicht von allen Kriminaltouristen (wie sie es sagen) erlösen...aber es ist immerhin ein Anfang zur Besserung! Einfach warten und zahlen bringt nichts! Und auch Sie zahlen jährlich Steuern oder?
  • Nora  Stein 25.02.2016
    Leider ist es so, dass die Ermittler immer
    den Tätern hinter hinken. Präventiv könnten
    schärfere Massnahnen greifen, indem man bei
    solchen Kapitalverbrechen jedem zum Voraus
    klar macht, dass solche Taten unweigerlich
    für längere Zeit in einem Gottardloch endet.
    Zu graben hätten wir ja genug. Schaufel und
    Pickel wären auch schon genügend vorhanden.
  • Peter  Kuster 25.02.2016
    Als ich vor ein paar Tagen einen Hinweis auf das Derogenmillieu machte, hatte ich zig Daumen nach unten. Vielleicht einmal überlegen, bevor man den Daumen nach unten anklickt.
    • Nora  Stein 25.02.2016
      Exakt - so läuft es leider auch bei uns!
  • Ben  Weber aus Sargans
    25.02.2016
    Bin schon mal gespannt wie es bei uns weitergehen wird, wenn die DI abgelehnt wird. Schade dass zuerst immer alles den Bach runter muss, bevor man etwas lernt. Schade aber auch, dass der Schweizer von lauter Goodwill sogar die Kriminellen (und ich rede hier nicht vom Äpfelklauer) unterstützen möchte...Jetzt wäre noch Zeit zu handeln und das kommende Chaos abzuwenden!!
    • Marco  Weber 25.02.2016
      Was genau befürchten Sie denn wenn die DI nicht angenommen wird? Bzw. was erhoffen Sie sich bei einer Annahme? Das es solche Taten nicht mehr gibt? Das solche Taten dank der DI sofort aufgelöst und geklärt werden oder was genau?
  • stefan  Könitzer aus Frauenfeld
    25.02.2016
    Schön, wie dank unserer Zuwanderung die Gefängnisse Hochkonjunktur haben. Oder wie ist der Anteil von 73 Prozent Ausländern in Haftanstalten sonst zu erklären? Ich kann nicht verstehen, wie wir unsere Kriminalsituation so schönreden können, wie das während der aktuellen DI-Debatte der Fall ist. Unabhängig davon, was man stimmt...
    • Marco  Weber 25.02.2016
      Dann erklären Sie mir mal wiso die Meisten der inhaftierten Kriminaltouristen sind welche nicht in der Schweiz wohnhaft sind? Und dann erklären Sie mir was die DI dagegen bewirken soll?
    • Susanne  Reich 26.02.2016
      Wenn man dann noch rechnet - sofern ich mich nicht täusche in meiner Überlegung - wie viele Schweizerbürger es hier hat und wie viele Ausländer, steigt der Prozentsatz der straffällig gewordenen Ausländer noch.