Sascha S. (31) steht heute für seine unfassbaren Taten vor Gericht Stieftöchter missbraucht – und alles gefilmt!

LENZBURG AG - Sascha S. (31) soll seine beiden Stieftöchter (damals 6 und 7) über Jahre hinweg sexuell missbraucht und dabei teilweise auch noch gefilmt haben. Der Vater (41) der geschändeten Mädchen ist fassungslos, dass S. heute als freier Mann ins Gericht darf.

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Sascha S.* (31). zVg

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Entweder albert Sascha S.* (31) im Internet auf Fotos herum – oder blickt bitterböse drein. Der Aargauer scheint zwei Gesichter zu haben. Die dunkle Seite fliegt vor zwei Jahren auf: S. soll seine beiden Stieftöchter (6 und 7 Jahre alt) sexuell missbraucht und dabei teils gefilmt haben. Dafür steht der Arbeiter heute in Lenzburg AG vor Gericht. Anklage: Sexuelle Handlungen mit Kindern, versuchte Vergewaltigung, teilweise versuchte sexuelle Nötigung, Schändung und Pornografie – alles mehrfach.

Die Übergriffe zogen sich über Jahre hin

Die Taten beginnen laut BLICK-Recherchen im Februar 2009 gegenüber der jüngeren Stieftochter. Er streichelt sie im Intimbereich, das Mädchen muss seinen Penis anfassen. Später zieht er ihre Hosen runter, berührt sie, macht Bilder davon.

Schon bald hat es S. auf die ältere Stieftochter abgesehen. Mit ihr geht er in den folgenden fünf, sechs Jahren noch weiter: Stimulieren mit der Hand, Oralverkehr, Aneinanderreiben der Geschlechtsorgane. 

Abhängigkeitsverhältnis ausgenutzt

Als er mit ihr schlafen will, klagt das Mädchen über Schmerzen. Erst dann hört er auf, der psychische Druck bleibt. Sascha S. nutzt das Abhängigkeitsverhältnis aus. Sie ist ein Trennungskind, er ihr Ersatzvater.

Pikant: S. soll dem Mädchen auch Kinderpornos gezeigt haben. Mit dem Hinweis: Er wisse, dass er sich strafbar mache. Sie solle niemandem davon erzählen. Teils dokumentiert S. die Übergriffe, stellt insgesamt 390 Bilder und 22 Filme ins Internet. Australische Ermittler kommen seinem Treiben schliesslich auf die Schliche.

Auf seinem PC: 130'000 kinderpornografische Bilder, 180 Filme

Ende November 2014 wird S. verhaftet. Auf dem PC: 130'000 kinderpornografische Bilder und 180 Filme. Nach wenigen Monaten kommt er aus der U-Haft. «Ich kann nicht verstehen, dass der immer noch frei rumläuft», sagt der Vater (41) der Mädchen zu BLICK. «Ich wünsche mir, dass er beim Prozess verhaftet und für immer weggesperrt wird.» Die Staatsanwaltschaft will Sascha S. für acht Jahre hinter Gitter bringen.

* Name der Red. bekannt

Publiziert am 15.12.2016 | Aktualisiert am 18.12.2016
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19 Kommentare
  • Max  Mettler 15.12.2016
    Ich frage mich immer wieder, wie solche Urteile zu Stande kommen. Was sind das für Richter? Würde gerne wissen, was passiert, wenn es ein Kind eines Richters gewesen wäre. Es leider eine Tatsache, dass es in unserem Land nur eine Verbrechersorte gibt, der Autofahrer!
    • Marco  Weber 15.12.2016
      Nein Herr Mettler gibt es nicht, aber die Autofahrer sind am einfachsten zu fassen! Dort gibt es Bilder und und und! Und die Autofahrer sind eine Gute einnahmequelle weil es diese häufig auch nicht so ernst nehmen mit dem Gesetz!
    • Roland  Buehler , via Facebook 15.12.2016
      @@ M A X b eruhigern ise sihc ma erst die staatsanwaltschaft hat den 8 jahre antrag gestellt nicht der richter , bei einem shculd spruch ist e s sofern ich Weiss dem richter uebrlassen eine haertere strafe zu entrichten, naemlich 2x 20 jahre zu lebenszeit d.h. keine fruehentlassung, also soist es wenigstens in USA der richter kann das sehr wohl veranlassen u es wurde n keinhjn urteil gesrochen tee drinken MAx
  • Tinu  Rösch 15.12.2016
    Nicht nur die Gesetzgebung ist total lächerlich, nein das gaze Land ist es!!!
  • Jane  Blond 15.12.2016
    Werner Ferrari wurde für den heimtückischen Mord an Daniel (10 J.) nach 5 Jahren Haft frei gelassen. Dann ermordete er 5 weitere Kinder. Ich kann unsere Justiz nicht verstehen - das beschäftigt mich bis heute
  • Alessandro  Richner 15.12.2016
    8 Jahre für 2 zerstörte Leben? Das ist nicht nur lächerlich sondern ein Hohn für diese 2 Kinder. Darf auch gefragt werden wo die Mutter war? Was Mama für eine Beziehung zu Ihren Kindern hat? Der Vater vielleicht wie es sich gehört aus der Familie entfernt und nur noch zum Zahlpapa degradiert? Wäre es vielleicht an der Zeit endlich mal diese ganze Familienpolitik zu hinterfragen? Fragen über Fragen, was bleibt ist nur Sprachlosigkeit, Wut und Traurigkeit...
    •   , via Facebook 15.12.2016
      Ich kann ihnen gerne sagen wo die mutter wahr! Bei der arbeit sie wuste nichts von dem was dieser mensch tat. Sie wahren verheiratet da denkt man nicht darüber nach das der mensch den man liebt zu solcher schand bereit ist. Die mutter macht sich heute immer noch vorwürfe weil sie ni was gemerkt hatt. Ich kenne die mutter und finde eine solche aussage wo war die mutter unter aller würde!
  • Marco  Weber 15.12.2016
    Ich weis nicht wie ich als leiblicher Vater reagieren würde, aber auf jedenfall wäre ich dann als Sascha S. froh wenn ich ins Lebenslang ins Gefängniss müsste denn das Leben in Freiheit könnte er nicht geniessen dafür würde ich schon sorgen........