Jetzt spricht die Frau des Tierquälers «Ich wollte die Hunde loswerden»

AARBURG AG - Ein Portugiese (36) hat bei Aarburg AG die beiden Hunde seiner Ehefrau mit einem Gewicht beschwert und in der Aare ertränkt. Heute erklärte seine Frau gegenüber Tele M1, warum er dies getan hat.

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Ein Portugiese (36) hat am Samstagabend in der Aare bei Aarburg AG zwei Hunde ertränkt (BLICK berichtete). Der Mann wurde festgenommen und soll drei Monate in Untersuchungshaft. Die Tiere waren mit einer Leine verbunden und mit einer Metallstange beschwert.

Heute sprach seine Ehefrau mit Tele M1 und erklärte, wieso ihr Mann das Unglaubliche getan habe. «Ich bin im fünften Monat schwanger», sagt Carla S.* zum TV-Sender. «Ich vermisse meinen Mann und warte, dass er so schnell wie möglich wieder nach Hause kommt.»

Nachbarn beschwerten sich über Rehpinscher-Gestank

Dass er die beiden Rehpinscher ertränkt habe, sei eigentlich ihre Schuld. Es habe in letzter Zeit immer mehr Beschwerden von Nachbarn gegeben, weil es in der Wohnung gestunken habe. Deshalb habe sie die Hunde loswerden wollen.

Warum das Ehepaar die Hunde nicht ins Tierheim brachte, bleibt unklar. S. rechtfertigt sich: «Ich weiss nicht genau, wie das in der Schweiz mit den Tierheimen läuft.» Sie habe auch Kollegen gefragt, die ihr aber nicht hätten weiterhelfen können. 

Der Entscheid des Massnahmengerichts wird derweil für morgen Mittwoch erwartet. (stj)

* Name der Redaktion bekannt

Publiziert am 27.09.2016 | Aktualisiert am 24.10.2016
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29 Kommentare
  • Ruedi  Hess aus Willisau
    29.09.2016
    Ich bin überzeugt, dass diese beiden ungebildeten Hilfsarbeiter und künftig potenzielle Sozialhilfeempfänger auch den obligatorischen Hundeführerkurs besucht haben. Sie haben diesen bestimmt mit Bravour gemeistert und alle Zertifikate und Auszeichnungen für verantwortungsvolle Hundehalter erhalten. Bestimmt hat dabei auch ein staatlich subentionierter Dolmetscher bei der Übersetzung geholfen.
  • Ruedi  Hess aus Willisau
    29.09.2016
    Solche Bastarde müssen sofort aus der Schweiz ausgewiesen werden. Sie hätten die Tiere ohne Weiteres in ein Tierheim bringen oder von einem Tierarzt einschläfern lassen können. Die Ausreden dieser portugiesischen Kulturvertreter sind nicht nur dumm sondern zeugen von Faulheit, sich mit unseren Gepflogenheiten auseinanderzusetzen und sich zu informieren. Fast jedes Dorf hat eine Gemeindeverwaltung, die weiterhilft. Auf solche EU-Bürger wie diese Portugiesen können wir getrost verzichten.
  • Vera  Lüdi aus Lotzwil
    28.09.2016
    Ein Lebewesen, sei es ein Hund oder ein anderes, hat es verdient, mit Respekt behandelt zu werden. Dieser Tierquäler erhält Gott sei Dank eine Strafe, in meinen Augen eine viel zu milde Strafe! Hätte er das Gleiche mit Menschen getan, käme er in den nächsten 20 Jahren nicht mehr aus dem Gefängnis. Der Tathergang ist so abscheulich grausam, und wird so mild bestraft. Daumen hoch!
  • Schmid  Edi 28.09.2016
    Leider bestätigt es sich immer wieder. Gibt solche, die sollten nie Tiere haben. Oder man hat z.B. ein Hund, nein man hat gleich sieben oder noch mehr. Wenn genügend Platz vorhanden und die Aufsicht gewährleistet ist, dann geht es ja noch, aber meistens ist dies auch nicht der Fall. Katastrophal, was da manchmal abgeht. Will das Tier nicht mehr, dann ersäuf ich es, oder binde es an einen Pfosten. Leider sind die Strafen so gering, dass es die "Täter" nicht sonderlich beeindruckt.
  • Silvie  Vetter , via Facebook 28.09.2016
    Wenn ich mir vorstelle wie diese Hunde gelitten haben (offenbar auch schon vor) dann wird mir schlecht. Aber wenn diese Geschichte so wirklich stimmt wie die Frau sagte, dann wurden auf Kosten der Hunde sehr viele Fehler gemacht. Warum hat niemand der Nachbarn wirklich etwas unternommen um die Hunde da raus zu holen? Warum hat niemand diese Frau über die Möglichkeit einer Unterbringung im Tierheim aufmerksam gemacht? Warum wurden die Tiere nicht einfach nachts bei einem Tierheim "angebunden")