Helder A. (36) ertränkte Rocky & Junior in der Aare Der Hundetöter ist wieder frei!

AARBURG - Dieser Entscheid wird wohl nicht nur Tierschützer auf die Palme bringen. Helder A.* (36), der in Aarburg die beiden Hündli seiner Frau in der Aare ertränkt hat, ist bereits wieder auf freiem Fuss.

Glücklich vereint: Hundetöter Helder A. und seine Frau Carla S. play

Glücklich vereint: Hundetöter Helder A. und seine Frau Carla S.

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Das ging schnell: Der zweifache Hundetöter Helder A.* (36) aus Aarburg AG hat gestanden und ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Das bestätigt die Staatsanwaltschaft gegenüber BLICK. Sie hätte ihn gerne noch länger in U-Haft behalten.

Seine Tat ist schrecklich: Am 24. September hat Helder A. die beiden Pinscher seiner Frau Carla S.* (32) an eine ­Metallstange gebunden und in die Aare geworfen. Die beiden Hündli Rocky († 3) und Junior († 7) ertranken qualvoll. Carla S. sagte, dass Nachbarn sich über die Hunde beschwert hätten. Sie habe sie loswerden wollen, aber nicht gewusst, «wie das mit den Tierheimen in der Schweiz läuft». Darum habe sie ihren Mann um Hilfe gebeten. Sie sei schuld.

Die ermordeten Hunde von Aarburg Rocky (schwarz) und Junior (braun). play

Die ermordeten Hunde von Aarburg Rocky (schwarz) und Junior (braun).

«Die Sache interessiert mich nicht mehr»

Ob diese Version stimmt, sagt die Staatsanwaltschaft nicht. Auch zur Aus­sage von Helder A. schweigt sie.

Carla S., die ihren Job im Service verlor, wollte sich gestern nicht mehr äussern. Helder A., der weiter als Schlosser arbeitet, sagt nur: «Die Sache interessiert mich nicht mehr.»

Der Portugiese hatte ein Haftentlassungsgesuch gestellt und kam am Montag frei. Das pos­tete Carla S. am folgenden Tag auf Facebook: Ein Selfie zeigt die im sechsten Monat schwangere Frau und ihren Ehemann vereint.

Die Staatsanwaltschaft wollte Helder A. länger in Untersuchungshaft behalten. Das Zwangsmassnahmengericht aber sah beim Hundetöter keine Kollusionsgefahr mehr. In Freiheit soll er für niemanden eine Gefahr sein.

* Namen der Redaktion bekannt

Publiziert am 22.10.2016 | Aktualisiert am 22.10.2016
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21 Kommentare
  • Rita   Blum aus Rupperswil
    23.10.2016
    Diese beiden sind eine ernstzunehmende Gefahr für ihr eigenes Kind. Ich hoffe die KESB wird einschreiten, bevor die ihren schreienden Nachwuchs in der Aare versenken. Andererseits wird mir schlecht, wenn ich mir vorstelle, wie ein Mensch wohl herauskommt, wenn er mit solchen Eltern aufwächst. Ich hoffe, dazu kommt es nicht.
  • Jack   Hammer aus Rütli
    22.10.2016
    Hoffentlich werden Ihnen die Nachbarn und Leute in der Umgebung eine harte Zeit geben . Solche Menschen haben nichts anderes verdient .
  • Eric  Pudles , via Facebook 22.10.2016
    Seine Frau ist im sechsten Monat schwanger. Was machen die beiden dann wenn ihnen das Kind auf die Nerven geht?
  • Anna  Rusch 22.10.2016
    Bei manchen Frauen fasst man sich nur an den Kopf! Da ertränkt dieser Portugiese diese armen Tiere eil sie bellten und nun wird so einer Vater! Babys schreien auch nächtelang, dass könnte die Nachbarn wieder auf den Plan rufen, was dann?
  • Annemarie   Setz 22.10.2016
    Ich bin selber Hundebesitzerin und kann nicht nachvollziehen wie man zwei Tiere, die man sich angeschafft hat nach einer Weile nicht mehr will und einfach ertränkt. Aber offenbar wirkt das Tierschutzgesetz immer noch zu wenig in der Schweiz. Ein Hund ist ein dem Menschen verbundenes Wesen und kann weiss Gott nicht mit Insekten begriffen werden. Für viele Menschen sind Hunde leider immer noch Ware.