Fünf Tote bei Anschlag in Mogadischu: Der Somalia-Terrorist kam aus der Schweiz

MOGADISCHU - Am Donnerstag starben in der somalischen Hauptstadt Mogadischu fünf Menschen bei einem Selbstmord-Attentat. Jetzt kommt raus: Der Attentäter lebte zuvor in der Schweiz und war Mitglied von Al-Shabaab.

Top 3

1 Nach den heissen Temperaturen Gewitterfront wütet übers Mittelland
2 Handschlag-Affäre von Therwil BL Schüler verweigern den Händedruck...
3 Prominente diskutieren kontrovers über Familien in der Schweiz ...

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
76 shares
7 Kommentare
Fehler
Melden

Der Attentäter kam mit dem Auto. Am Donnerstag raste er mit seinem Fahrzeug auf die Absperrung des Hotels «SYL» in Mogadischu. Danach habe es eine «riesige Explosion, Rauch und Granatsplitter» gegeben, sagte ein Augenzeuge.

Beim Selbstmord-Anschlag kamen mindestens fünf Menschen ums Leben. Unter den Toten seien drei Wachmänner, sagte Polizeisprecher Mohammed Adan.

Nun berichtet das somalische Online-Portal «Geeska»: Der Attentäter lebte bis vor einem Jahr in der Schweiz. Laut dem somalischen Geheimdienst NISA hiess er Mohamud Osman J.* und war seit 2013 Mitglied der Terrororganisation Al-Shabaab.

Zuvor sei J. ein Führer der Union islamischer Gerichte gewesen, die bis 2006 in weiten Teilen Somalias das Justizsystem kontrollierte. Danach sei J. via Libyen und Mittelmeer nach Europa gelangt. Eine Bestätigung des Departements für Auswärtige Angelegenheiten EDA steht allerdings noch aus.

Al-Shabaab bekannte sich nach dem Anschlag zur Tat. Sie stand im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Besuch des türkischen Präsidenten Erdogan. Man habe ihm zeigen wollen, dass Mogadischu nicht sicher sei. (sas)

* Name bekannt

Publiziert am 25.01.2015 | Aktualisiert am 25.01.2015
teilen
teilen
76 shares
7 Kommentare
Fehler
Melden

7 Kommentare
  • Wilhelm  Hess 25.01.2015
    Nun hat die Schweiz doch endlich auch einer von den Terroristen bis jetzt wurde nur immer davon gesprochen es könnte ja mal vorkommen. Nun sind wir auch dabei . Ein Glück für die Angstmacher.
  • Rolf  Stüssi , via Facebook 25.01.2015
    Aha, sollen wir Bundesbern immer noch glauben, dass wir in der Schweiz kein Problem haben. Wir werden doch wieder mal ragenschwarz angelogen.
  • Salomon  Rittergold aus Lausanne
    25.01.2015
    Hat die Schweiz auch einen Geheimdienst und um was kümmert der sich?
    • Mike  Studer 25.01.2015
      Klar hat die Schweiz einen Geheimdienst aber dank den Linken dürfen die kaum was überwachen...
    • marcel  meuler aus Regensdorf
      25.01.2015
      der Geheimdienst arbeitet wie unsere Flugwaffe vermutlich nur zu Bürozeiten. Anstelle die Gelder für Militär und Sicherheit jetzt zu erhöhen bekämpfen die SP und Grünen jegliche Weiterentwicklung und riskieren dadurch die Sicherheit der Bürger.
  • Roland  Wyss aus Zürich
    25.01.2015
    Das wird wohl nicht der einzige sein der sich dank unserer oberschwachen Politik sich hier eingenistet hat. Unsere Hollywood Regierung würde wohl mit Abstand die sogenannt "goldene Erdbeere" abholen.
  • Lichtenhagen  Peter aus Adliswil
    25.01.2015
    Oha lätz. Da schliefen aber viele Stellen. Liebe BundehausbewohnerInnen ist die Schweiz immer noch sicher? Ist es immer noch nicht nötig etwas härter gegen die Islamisten vorzugehen? Nein wir sind sicher. LIeber gestehen wir denen noch einen Kindergarten zu. Appeasamentpolitk vom feinsten. Das es nicht funktioniert sollten die Geschichtsbücher aufzeigen. Siehe vor ca. 80 Jahren!