Drogenschnelltest hat in der Ostschweiz ausgedient Polizisten entscheiden über Fahrfähigkeit

ST.GALLEN - In der Ostschweiz werden die Verkehrsteilnehmer zukünftig nicht mehr durch einen Schnelltest auf Drogen getestet, sondern durch ausgebildete Polizisten.

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Beamte der Kantonspolizei St. Gallen anstatt ein Drogenschnelltest sollen neu über die Fahrfähigkeit entscheiden. (Archivbild) GIAN EHRENZELLER

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Der Drogenschnelltest wird im Ostschweizer Polizeikonkordat abgeschafft: Er wird durch Polizisten ersetzt. Diese sollen neu darüber entscheiden, ob ein Lenker fahrunfähig ist oder noch weiterfahren darf. 

Der Polizist kann so aufgrund von Feststellungen einen Fahrausweis für 24 Stunden entziehen, berichtet das Regionaljournal von SRF. Nach Urin- und Blutproben des Fahrers folgt der medizinische Nachweis. Werden keine Spuren von Drogen oder Medikamenten gefunden, bekommt der Lenker den Ausweis ohne Verfahren zurück.

Die Eigenverantwortung der Polizisten steigt dadurch enorm – doch der ursprüngliche Drogentest wurde als ungenau eingestuft: Er reagierte nicht auf alle Medikamente und Drogen, schreibt die «Südostschweiz». Und in der Versuchsphase lag die Fehleinschätzung mit der neuen Methode bei geringen fünf Prozent. 

Die Kantonspolizei Zürich arbeitet bereits mit der neuen Methode, hinzu kommt nun auch das Ostschweizer Polizeikonkordat mit den Kantonen Appenzell, Glarus, Graubünden, St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen und den assoziierten Mitgliedern die Stadtpolizeien St. Gallen und Chur, sowie die Landespolizei des Fürstentums Liechtensteins. (kra)

Publiziert am 29.11.2016 | Aktualisiert am 03.12.2016
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24 Kommentare
  • Rüedu  Hegu , via Facebook 30.11.2016
    Es gibt nur eines, die Schweiz verlassen und vorher keine Steuern mehr bezahlen, alles Geld nach Nirwana verschieben etc. ade untergehende Schweiz mit unfähigen Juristen, Staatsverzögerungen usw.
  • Schweizer  Hans aus Bern
    30.11.2016
    Naja wenn man bedenkt was für ein Bildungsniveau uniformierte Verkehrspolizisten haben, ist dieser Entscheid ziemlich fragwürdig.
  • Andreas  Inderbitzin aus Brunnen
    30.11.2016
    Seit Via Sicura ist im Strassenverkehr der Staats-Willkür Tür und Tor geöffnet worden. In keinem anderen Lebensbereich sind wir derart dem Staat ausgeliefert wie im Strassenverkehr. Nun sollen auch noch Polizisten zu Ärzten und Psychologen gemacht werden. Da tun mir die Polizisten, aber auch die Autofahrer jetzt schon leid. Der nächste Schritt wird wohl sein, Radarkontrollen durch die Geschwindigkeits-Beurteilung von Polizisten zu ersetzen, wie es schon in Österreich gemacht wird..
  • Daniel  Evans 30.11.2016
    Die Erfolgsquote liegt bei 95 Prozent, was def. genug hoch ist. Und bei Streitfällen wird ja lediglich die Weiterfahrt verweigert und die Auswertung der Rechtsmedizin nicht abgewartet.
    Zudem wird nicht über Drogenkonsum, sondern über die Fahrfähigkeit allgemein geurteilt. Auch Krankheiten, Medikamente, besondere psychische Zustände können zum Verlust der Fahrfähigkeit führen. Und es ist erfreulich, dass hier Hand angelegt wird und jene Lenker aus den Verlehr gezogen werden.
  • Henri  Steinlin aus Courchavon JU
    30.11.2016
    Jeder Arbeitgeber haftet solidarisch für Fehler seiner Angestellten. Es dürfte doch logisch sein dass somit der Steuerzahler die Kosten bei Fehlentscheiden (negativer Labornachweis) der Polizisten übernehmen muss. Weiterhin wäre es auch logisch dass der Polizist bei einer solchen Fehlleistung von seinem Arbeitgeber entsprechend sanktioniert werden müsste.