Die Welt lacht sich krank über Schneider-Ammanns Rede - das sagen die Berater «Wir spürten: Ein heikles Unterfangen!»

Mit seiner bitterernsten Ansprache übers Lachen am Tag der Kranken hat es Johann Schneider-Ammann sogar in die US-Klatschspalten geschafft. Jetzt nimmt sein Kommunikationsstab erstmals Stellung.

Das Ausland lacht über unseren Bundespräsidenten

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Er sprach übers Lachen – und wurde unfreiwillig selbst zur Lachnummer: Seit seinem Fernsehauftritt vom Sonntag sind Johann Schneider-Ammanns Kommunikationskünste in aller Munde.

Respekt! Johann Schneider-Ammann schaffte es in die grosse US-Zeitung «Washington Post». play
Respekt! Johann Schneider-Ammann schaffte es in die grosse US-Zeitung «Washington Post».

Sogar die Amerikaner spotten über unseren Bundespräsidenten. «Awkwardly solemn» – unbehaglich ernst – sei seine Rede vom Sonntag gewesen, kommentierte die «Washington Post».

Wie konnten die Berater sowas durchwinken?

Dass es Schneider-Ammanns Auftritt sogar in die Klatschspalten jenseits des Atlantik geschafft hat, wirft alles andere als ein gutes Licht auf dessen Kommunikationsstab.

Unweigerlich drängt sich die Frage auf: Wie konnten seine Berater ein solches Video durchwinken? 

Gestern nahm Schneider-Ammanns Entourage nun erstmals Stellung zum Vorfall: «Wir hätten strenger sein sollen», räumte eine Mitarbeiterin in einem Interview mit RTS ein.

«Wir spürten, dass es ein heikles Unterfangen werden könnte», fügte ein anderer Mitarbeiter an. Schliesslich sei das Thema Lachen für Politiker nie einfach.

Teleprompter statt Inhalt

Erschwerend sei wohl hinzugekommen, dass Schneider-Ammann die französische Sprache nicht perfekt beherrscht und sich daher mehr auf den Text, den er von einem Teleprompter ablesen musste, als auf dessen Inhalt konzentrierte.

Bis zum Medienrummel am Montag sei die Diskrepanz zwischen Inhalt und Form dann unbemerkt geblieben. Nun geloben die Berater Besserung: Man habe die Lektion gelernt und werde in Zukunft genauer hinsehen. (gr)

Publiziert am 10.03.2016 | Aktualisiert am 11.03.2016
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Schneider-Ammann zum Tag der Kranken

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22 Kommentare
  • Michael  Rudolf 10.03.2016
    «Wir hätten strenger sein sollen», räumte eine Mitarbeiterin in einem Interview ein. So, noch ein Nachtrag zur Lachnummer ... wie wenn die Rede nicht schon genug streng gewesen wäre.
  • alexander  geser aus oberengstringen
    10.03.2016
    Herr BR Schneider Ammann wurde gewählt, unser BR wählt sich ja selber aus. Wenn 7 Eier dortsitzen, werden diese einfach in andere Departemente verteilt. Wie soll denn ein solch veraltetes System heute noch funktionieren ? Ausser Spesen nichts gewesen, so etwa. Alle schützen sich gegeneinander, alle sind nicht unsere Vertreter, oder wenn diese Regierung einmal reagiert, dann nur unter Druck der EU oder USA. Brauchen wir so etwas heute noch ? Oder eben doch eine Neuordnung der Verfassung - endlich
  • Marco  Köhl aus Chur
    10.03.2016
    Nicht nur die Welt Lacht über BR J.S.A das Schweizer Volk staunt und Lacht über BR J.S.A mit dieser Ansprache hat er eindeutig den Bock abgeschossen. Damit BR J.S.A nicht noch größeren Schaden anrichtet, sollte man im das Bundespräsidentenamt 2016 sofort wegnehmen. Das beste wäre für die Schweiz wie dem ansehen vom gesamt Bundesrat das man BR J.S.A per sofort aus dem BR Gremium ausschließt.
  • Abbas  Schumacher , via Facebook 10.03.2016
    Na ja, die Berater sollten sich auch einmal beraten lassen...
  • Stefan  Hostettler 10.03.2016
    In jedem anderen Unternehmen würde man so jemand nicht als Sprachrohr einsetzen. Eventuell gar nicht anstellen. Oder einen Job geben wo er ja nicht spricht oder denkt. Das Schneider das selber nicht merkt ist ernsthaft tragisch. Das zeigt alles. Der hat jeglichen Verlust verloren sich selber einzuschätzen. Tragisch Sorry. Aber zeigt die Schweiz perfekt. So wird gearbeitet. Es stinkt eben am Kopf und zieht sich durch. Solche Leute machen Verträge für die Schweiz. Leute im ernst!!!