Der Horror-Trip der Winterbergers von Kuba nach Zürich Unser Flug hatte 80 Stunden Verspätung!

Das Schweizer Paar Winterberger wartete zusammen mit 300 Passagieren tagelang auf ihren Rückflug von Kuba in die Schweiz.

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Sonne, Strand und Entspannung: Das Ehepaar Winterberger aus Niederönz (BE) genoss eine Woche Ferien im kubanischen Varadero. Letzten Freitag wollten sie um 17.30 Uhr ihre Rückreise mit der deutschen Eurowings nach Köln antreten. Der Beginn eines Horror-Trips. «Schnell wurde klar, dass der Flieger nicht pünktlich abheben wird», sagt Corinne Winterberger.

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So wartete das Ehepaar gemeinsam mit den 300 anderen Fluggästen bis nachts um drei Uhr. «Es gab keine offizielle Information», sagt Winterberger. Gegen drei Uhr nachts erst, sei jemand vom Bodenpersonal aufgetaucht und hätte ihnen gesagt, dass sie ins Hotel müssten.

So wurden die Fluggäste getrennt und in verschiedene Pensionen untergebracht. «Die Leute wurden wahllos zusammengesteckt.» Die Winterbergers hatten Glück und konnten die Nacht zusammen verbringen. Geschlafen hätten sie jedoch nicht viel. «Das Zimmer war ein Graus. Die Dusche war völlig dreckig und unter der Bettdecke krabbelte das Ungeziefer.»

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Drei Nächte lang mussten sie so logieren. Und immer wieder pilgerten am Tag jeweils zum Flughafen. «Dort gab es kein Wifi. Informiert haben wir uns über Bekannte aus der Schweiz.» Die Telefonrechnung macht Winterberger jetzt schon Bauchweh.

Am dritten Tag endlich konnten sie zusammen mit 25 anderen Schweizern nach Havanna fliegen. Dort sollten sie von der Edelweiss abgeholt und endlich nach Zürich geflogen werden. Gestern landete das Ehepaar endlich in Kloten. «Wir sind überglücklich. Aber auch unglaublich wütend», sagt Winterberger.

Die Winterbergers wollen eine Entschädigung

«Eurowings hat uns als Entschädigung einen Fluggutschein geboten.» Unglaublich, findet dies das Ehepaar. Nie mehr wollen sie mit dieser Gesellschaft in die Luft. Sie haben heute den Rechtsdienst eingeschaltet. «Eurowings muss unsere Extrakosten übernehmen.» Grund für die Maschinenpanne sei ein ungewöhnlicher Geruch gewesen.

Der Airbus A330 von Eurowings fliegt nach Varadero. play
Der Airbus A330 von Eurowings fliegt nach Varadero.

 

Spezialisten hätten deshalb das Flugzeug untersuchen müssen, wie Eurowings, welche wie die Swiss zu Lufthansa gehört, erklärte. Corinne Winterberger glaubt jedoch nicht an diese Begründung. Vielmehr befürchtet sie, dass Gerüchte um streikende Piloten wahr sind.

Publiziert am 13.01.2016 | Aktualisiert am 18.08.2016
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«Ich dachte, ich sterbe» Offene Tür zwingt Passagierflugzeug zur Notlandung

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29 Kommentare
  • Anna  Rusch 14.01.2016
    Oh je, tun Sie mir leid! Wenn man nichts bezahlt, ist der Gegenwert der Dienstleistung auch nichts wert! Geiz ist halt nicht geil!
  • Peter  Brunner 14.01.2016
    Achgott, das ist mir mit der Iberia auch schon auf Kuba passiert. 4 Tage Verspätung,keine Info, in Madrid musste ich selber für einen Anschlussflug schauen. Swissair hat mich damals mitgenommen. Machen Sie doch wegen dem nicht so ein Büro auf.
  • eva  sommerhalder 14.01.2016
    früher flogen die millionäre, heute fliegen millionen...........die preise sind heute so tief, billiger geht es gar nicht mehr aber die passagiere wollen immer noch qualität......das geht einfach nicht.......das hat mit kuba nichts zu tun..man kann qualifizierte leute einsetzen aber diese kosten eben..........
  • Peter  Spelt 14.01.2016
    Niederönz hat gar keine Botschaft in Kuba.
  • Roman  Bachmair aus Naters
    13.01.2016
    Ich kann es nur noch wiederholen: Wen interessiert das denn? Gibt es zu wenig Lawinen-Tote oder Flüchtlingsdramen, als dass man jetzt noch über so einen Mumpitz berichten muss? Ist aus meiner Sicht ja schon fast ein wenig armselig.