BLICK war bei der Lotto-Ziehung gestern Abend live dabei Jetzt müssen die Kugeln heiss baden!

Wieder einmal hat niemand den Lotto-Jackpot geknackt. Aber wie werden die Kugeln eigentlich gezogen? BLICK hat sich das Prozedere gestern im SRF-Studio genau angeschaut.

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Es ist wie verhext! Zum 48. Mal in Folge konnte der Schweizer Lotto-Jackpot nicht geknackt werden – und steigt damit auf 70 Millionen Franken. «So lange hat in der Geschichte noch kein Schweizer Lotto-Jackpot überlebt», sagt Spielleiter Olivier Brun (51) dazu.

Olivier Brun drückt den Startknopf. play
Olivier Brun drückt den Startknopf. Stefan Bohrer

 

Er ist die vielleicht unscheinbarste Glücksfee der Welt. Er reiste gestern extra von Lausanne in ein kleines Nebenstudio im SRF-Hochhaus, nur, um den Knopf zu drücken, der das Mischen und Ziehen in Gang setzt. Zu sehen ist er bei der TV-Übertragung keine Sekunde!

An ihm liege es sicher nicht, dass der Hauptgewinn einfach nicht fallen will: «Ich fasse die Kugeln nur mit weissen Handschuhen an, damit ja kein Fett von meiner Haut daran kleben bleibt.»

«Bescheissen ist schlicht nicht möglich»

Auch die Maschine selber sei – statistisch gesehen – nicht geiziger als ihre drei Vorgängerinnen. Trotzdem würden sämtliche Kugeln heute sicherheitshalber gebadet und mit einer speziellen Flüssigkeit poliert. Alles unter strenger Aufsicht. Vielleicht nützt es ja etwas.

Überwacht wird die Ziehung von Thomas Zeller (56), Stadtammann im Zürcher Kreis 5. «Obwohl wir immer wieder mit Verschwörungstheorien konfrontiert werden, kann ich sagen: Bescheissen ist schlicht unmöglich!»

Thomas Zeller, Stadtammann im Zürcher Kreis 5, ist die Aufsichtsperson im Studio. play
Thomas Zeller, Stadtammann im Zürcher Kreis 5, ist die Aufsichtsperson im Studio. Stefan Bohrer

 

Die Sicherheit sei dermassen hoch, dass er sogar selber mitspielen dürfe – und das auch getan hat: «Sollte ich gewinnen, wäre das für Swisslos aber wohl der Super-GAU», witzelt er.Für Swisslos bedeutet der Mega-Jackpot sowieso hauptsächlich eines: viel Arbeit beim Abgleichen der Zahlen.

Die nächste Ziehung ist am Samstag. Vielleicht sind die Kugeln nach einem heissen Bad ja endlich spendabel!

 

Publiziert am 15.12.2016 | Aktualisiert am 16.12.2016
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7 Kommentare
  • Camille  LaFontaine aus Bern
    15.12.2016
    Der Pöbel hat seine helle Freude am Lotto! Damit fällt das arbeiten leichter, und man hat neben Krankheit und Wetter wieder mal ein neues Thema. Und wenns nix wird mit dem Sechser dann halt ins Kolloseum Io senza te schauen gehen.
  • Angelo  Rizzi 15.12.2016
    Je mehr angekreuzte Felder es braucht um zu gewinnen, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, alle richtig zu haben. Anstatt 70 Personen beispielsweise eine Million gewinnen, gewinnt nun 1 Person 70 Millionen. Das ist irgendwie dekadent. Sollte man ändern.
    • Oli  Garch 15.12.2016
      Gute Idee. Wenn Sie die 70 Mio gewinnen, wählen Sie 69 Personen aus und verteilen Sie den Bazen. Wenn nicht, wären Sie - gemäss Ihren Worten - dekadent. Und das wollen wir doch nicht, oder :-)
  • Patrick  Walker aus Buchrain
    15.12.2016
    Die Gewinnchancen sind ja auch massiv gesunken mit den Neuerungen. Und für einen 5er gibt es lächerliche Fr. 1000.- Brutto. Mit einem 6er 1Million, pardon 650000.-
    Dann lieber Euromillions.
  • Thomas  Zürcher 15.12.2016
    Eines ist klar je höher der Jackpot steigt, desto mehr Menschen spielen mit. Obwohl mit zunehmender Teilnehmerzahl die Chance sinkt, das Geld ganz allein zu gewinnen.Aber macht soviel Geld überhaupt glücklich?Geld ist Fluch und Segen zugleich.Das Entscheidende ist, man muss auf dem Boden bleiben leichter gesagt als getan.Tatsächlich könnte ein Gewinn in der Dimension das Glück sogar schmälern. Familie, Freunde,Gesundheit, Arbeit und Umgebung sind wesentlich wichtiger für ein zufriedenes Leben.
    • Fabienne  Müller 15.12.2016
      ... und für jede Gewinnerin / jeden Gewinner einer grossen Geldsumme sollte es auch eine Selbstverständlichkeit sein, etwas zu spenden, etwas Gutes zu tun. Dies macht übrigens glücklich!
  • Vanessa  Meier 15.12.2016
    Die Aufsichtsperson darf also selber auch Mitspielen. Sehr skurril.