Basler Polizei jetzt auch noch im Sex-Sumpf Ein Skandal jagt den nächsten

Die Kapo Basel-Stadt wird von einem Sex-Skandal erschüttert. Es ist nicht die einzige aufsehenerregende Story. Die Basler Polizei kommt aus den Schlagzeilen kaum heraus.

Polizei Basel-Landschaft: Zu viele Skandale erschüttern das Image play

Ein Polizist der Kantonspolizei Basel-Stadt (Symbolbild).

KEYSTONE/Georgios Kefalas

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Ein Verkehrspolizist der Kapo Basel-Stadt soll eine Arbeitskollegin bei einem Ausflug sexuell missbraucht haben, während ein dritter gefilmt hat. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Schändung. Angesichts der speziellen Vorbildfunktion von Polizisten kommt das nicht gut an. «Solche Fälle können für die Polizei vorübergehend einen Imageschaden darstellen», sagt Max Hofmann, Generalsekretär des Verbands Schweizerischer Polizeibeamter.

Die Neuigkeit kommt für die Kantonspolizei zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt: Sie ist in den letzten Wochen gleich durch mehrere Skandale aufgefallen.

Polizei Basel-Landschaft: Zu viele Skandale erschüttern das Image play
Ein Polizist der Kantonspolizei-Basel steht unter Missbrauchs-Verdacht: Es ist nur der letzte von einer Reihe von Skandalen. GEORGIOS KEFALAS

 

Nach dem Europa-League-Finale zwischen Sevilla und Liverpool im Mai etwa feierten Offiziere des Polizeikaders gleich zwei kostspielige Partys, inklusive einem Flug mit dem Oldtimer-Flugzeug. 

Illegale Dienstwagen und Taxi-Dienste

Eine Kleinigkeit im Vergleich dazu, was die «Basler Zeitung» im Sommer publik machte: Demnach konnten Dienstoffiziere ihre Pikettfahrzeuge über Jahre hinweg nach eigenen Wünschen aussuchen und ausrüsten lassen. Sie nutzten diese Fahrzeuge auch privat – das ist illegal. Ein Offizier etwa legte für seinen Arbeitsweg jeden Tag 90 Kilometer mit seinem Dienstfahrzeug zurück.

Wenig später wurde bekannt, wie sehr einige Offiziere ihre Privilegien ausreizten: Sie liessen sich die Fahrzeuge teils von Mitarbeitern nach Hause oder an den Flughafen fahren, wenn sie aus den Ferien zurückkamen.

Damit nicht genug: Die Dienstfahrzeuge, die für den Arbeitsweg gratis genutzt wurden, sind Lohnbestandteile, die auf den Lohnausweisen hätten ausgewiesen werden müssen. Dies wurde nicht gemacht. Will heissen: Der Zusatzlohn wurde nicht versteuert.

Mit dem Geschäfts-Töff zur Prüfung

Baschi Dürr, der Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt, verkündete nach der Affäre öffentlich, den Kader-Privilegien bei der Polizei ein Ende zu setzen.

So richtig ruhig werden will es in seinem Departement jedoch nicht: Heute berichtet die «Basler Zeitung», dass sich der Vize-Kommandant der Basler Rettung ein Dienst-Motorrad für die praktische Fahrprüfung benutzt hat und mit ebendiesem an die Prüfung gegangen ist. (rey)

Publiziert am 12.10.2016 | Aktualisiert am 01.11.2016
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5 Kommentare
  • walo  thoenen 12.10.2016
    die gleiche polizei, die mir als invaliden mal eine dicke busse aufbrummte, weil mein auto verkehrt rum stand. es behinderte weder den rollenden verkehr noch die fussgänger und die geschäfte waren auch geschlossen....bravo
    seither war ich nicht mehr in basel und beim namen schild habe ich übles aufstossen...
  • Jürg  Handschin , via Facebook 12.10.2016
    Wer nix ist, ist Polizist - so fertig Basler Tschugger mit solchen Kindereien, ran an eure Arbeit - oder gibts einfach nix zu tun? Aber: hier sehr deutlich: der Fisch stinkt vom Kopf her (Kader, und 1/2-Tags-Angestellter Baschi Dürr..!). Steuer geld-verschwender .. oha lätz !
  • Willy  Bald 12.10.2016
    Das gibt es nicht nur in Basel ! Vor vielen Jahren wurde ich durch einen Polizisten der Stadt-Polizei Zürich, morgens um 05 Uhr auf der Waldegg, außerhalb Zürich angehalten, in dem er mich mit seinem Privat-Fahrzeug überholte und mich an der Weiter-Fahrt hinderte. In Zivil, mit der aufgesetzter Polizei-Mütze befahl er mir aus zusteigen ! Er verlangte von mir Fr. 60 .- für zu schnelles Fahren, ohne jegliche Beweisgrundlage. Ich bezahlte, weil ich Alkohol getrunken hatte !
  • Thomas  Hager aus Luzern
    12.10.2016
    Die wollen uns Luzernern den Spitzenplatz an Anzahl Polizeiskandalen abjagen aber wir führen noch. Fehlt nur noch dass das ein Corps die Verfehlungen des Anderen untersucht aber das kommt noch.
  • Roland  Buehler , via Facebook 12.10.2016
    @@ erster SATZ+ Ein Verkehrspolizist der Kapo Basel-Stadt soll eine Arbeitskollegin bei einem Ausflug sexuell missbraucht haben, während ein dritter gefilmt hat

    laut dem sind es 2 polizai maenner die eine frau vergealtigen waerend dem ein dritter mann fillmte ,,
    oder ist die frau fuer dies a ction mitbeteiligte d,h, sie ist damit einverstanden uhm soory zu lange in USA joh