Opfer von Zug-Amok Simon S. (†27) erlitt schwerste Verbrennungen Melissa (†17) ist tot

Der Amoklauf in einem Zug bei Salez SG hat ein weiteres Todesopfer gefordert: Melissa ist gestern Nacht gestorben.

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Mehrere Wochen lang kämpfte sie ums Überleben – nun ist sie ihren Verletzungen erlegen. Die 17-Jährige Melissa B.* ist eines der Opfer des Amoklaufs von Simon S. (†27) im Zug bei Salez SG (BLICK berichtete).

Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, ist der Teenager vergangene Nacht gestorben. Die junge Frau hatte beim Amoklauf schwerste Verbrennungen erlitten und schwebte seitdem in Lebensgefahr (BLICK berichtete). Ihre Überlebenschancen waren minim: 75 Prozent ihrer Hautoberfläche wurden beim Angriff verbrannt.

Die Todesursache: Zur falschen Zeit am falschen Ort

Am Samstagnachmittag vom 13. August war Melissa im gleichen Zug wie Simon S. in Richtung Sennwald unterwegs – ein tödlicher Zufall: Kurz vor dem Bahnhof Salez attackierte er mit Brennsprit und Messer Menschen im Zug. Neben Melissa verletzt der Amokläufer Janja S.* (†34), ein sechsjähriges Mädchen, eine weitere Frau (43) und zwei Männer im Alter von 17 und 50 Jahren.

Am Tag darauf erliegen Janja S.* und der Täter selbst ihren schweren Verletzungen – nun kostete der Amoklauf auch Melissa das Leben.

«Sie wollte eigentlich nur eine Kollegin besuchen», meint ein Bekannter, «sie fuhr diese Strecke sonst nie mit dem Zug.»

In ihrer Heimat im liechtensteinischen Triesenberg ist Melissa als aufgestellte, junge Frau bekannt. Sie machte eine Lehre im Bereich Zahntechnik und war in der Harmoniemusik Mitglied – Der Teenie wurde mitten aus dem Leben gerissen. (kra)

* Namen der Redaktion bekannt

Publiziert am 31.08.2016 | Aktualisiert am 30.09.2016
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14 Kommentare
  • Jürg  Brechbühl aus Eggiwil
    01.09.2016
    Zwingend: Jeder gutbelumundete, mündige Schweizerbürger soll das Recht haben, jederzeit, überall, offen oder verdeckt eine Schusswaffe seiner Wahl zu tragen. Nur so ist es möglich, in der Notwehr und Notwehrhilfe Passantinnen wie diese Melissa wirkungsvoll zu schützen. Die Polizei kann gar nichts dazu beitragen.
  • Susanne  Reich 31.08.2016
    Schrecklich, was dieser jungen Frau angetan wurde. So jung, mitten aus dem Leben gerissen und dann noch auf solch schreckliche - und unnötige - Weise. Doch auf eine Seite bin ich froh, dass Melissa jetzt gehen durfte. Welches Leben hätte sie erwartet? Nicht, dass es nicht lebenswert gewesen wäre, doch entstellt, mit evtl. ständigen Schmerzen, Beeinträchtigungen. So oder so, doch spez. in der heutigen oberflächlichen Zeit nicht einfach. Ich wünschte ihr, dass sie ein neues, schönes Leben erhält.
  • Roger  Iseli 31.08.2016
    Ich bin sprachlos und erschüttert, hatte immer noch Hoffnung für Melissa. Den Angehörigen mein tiefstes und aufrichtiges Beileid.
  • Zocker  730 31.08.2016
    Der Tod von so jungen Menschen trifft mich immer am Meisten. Bin selbst auch in den Alter und zeigt mir wie schnell es eben vorbei sein könnte.
  • Adrian  Müller 31.08.2016
    Mein herzliches Beileid an die Familie und alle die sie kannten. Ich hoffe dass der Schmerz irgendwann nachlässt. Für Blick finde ich ein wenig mehr Zurückhaltung. Ohne Erlaubnis der Eltern sollten niemand erfahren, wie sie aussah oder wo sie gespielt hat, da dies nur zu Gaffer führen kann und ich mir denken könnte, dass sie gerade jetzt ihr Ruhe brauchen. Ausserdem sollte man nicht immer wieder diesen abscheulichen Kerl sein Gesicht zeigen.
    • Rolf  Winkler 31.08.2016
      @Adrian, meine Worte. Seien es die Morde in Rupperswil oder jetzt hier. Die Medienschaffenden geilen sich und einen Teil ihrer Leser mit immer noch mehr Details über Täter und deren Leben auf - nur um die Auflagen zu stärken.
      In den USA wo ich lebe wurden z.B. Bilder des Täters vom Anschlag im Gay-Club in Orlando/FL nur 1x gezeigt. Danach verschwinden deren Namen und es werden nur noch Namen und Bilder der Opfer gezeigt.
      Darum sage ich unsere Medien sind Mitschuldig an all den Gräueln.