Alles Humbug – oder ist doch was dran? Die Ufo-Akten unserer Armee

Fliegende Untertassen, geheimnisvolle Feuerbälle und Lichtdreiecke. Unglaublich, womit sich das Militär befassen muss!

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Marco Visetti (54) spielte gerade Karten, als über dem Zürcher Hardwald ein Feuerball auftauchte. «Er verwandelte sich in ein ellipsenförmiges Flugobjekt von mindestens 25 Meter Durchmesser», erinnert er sich. Das «Ding» habe ausgesehen «wie ein flach gedrückter Hut, samt vielen kleinen Lämpchen». Ein Nachbar Visettis, Kommandant in der Schweizer Armee, stellt Nachforschungen an – doch sie laufen ins Leere.

Eine Begegnung der dritten Art will auch ein Ex-Chef der militärischen Luftraumüberwachung gehabt haben. Bei Dübendorf ZH beobachtete er mehrere Sekunden lang ein riesiges Dreieck aus Lichtpunkten. Dieses sei «praktisch geräuschlos» über seinen Kopf geschwebt, hält er später fest.

Es sind genau solche Geschichten, die Ufo-Experte Luc Bürgin (44) elektrisieren. Er hat für sein neustes Buch mit über 500 Personen gesprochen, die Ufos gesehen haben wollen. «Wegen ihrer Schilderungen werden sie oft als Spinner abgestempelt», sagt der Basler Autor, der sich in seinen Büchern («Der Urzeit-Code» oder «Mystery. Neue Beweise für das Unerklärliche») mit dem Unerklärlichen befasst. Auch Bürgin wurde schon belächelt. «Zu Unrecht», ist er überzeugt. «Im Schweizer Luftraum tummeln sich seit Jahrzehnten unidentifizierbare Eindringlinge. Das Militär verschweigt und vertuscht das seit Jahrzehnten.»

Kann das wirklich sein?

25 Jahre investierte Luc Bürgin, um dies nachzuweisen. Er hat 140 vertrauliche Akten gesichtet und jetzt im Buch «Geheimdossier Ufos» zusammengestellt. «An das geheime Material kam ich durch Insider im Militär.» Und durch intensive Recherchen im Bundesarchiv. Dort fand Bürgin 2013 sieben Aktenmappen der Armee, allesamt zum Thema Ufo.

In den Dokumenten schildert ein Oberleutnant die Sichtung eines «unbekannten Flugobjekts». Mehrere Beamte der Luzerner Polizei sahen laut Rapport minutenlang eine «metallisch glänzende Scheibe». Das Schweizer Grenzwachtkorps verfolgte «zwei unbekannte Flugkörper» über Riehen BS. Auch ein Hauptmann schreibt nach einem Nachtflug, dass sich ein «sehr heller Lichtpunkt» im Zickzack in die Höhe bewegt habe.

Hinzu kommen Dutzende Radaraufnahmen, die ein ranghoher Spezialist in der Einsatzzentrale der Luftwaffe in Dübendorf ZH gesichert hat. «Immer wieder stellte er auf dem Radar unbekannte Objekte fest, die auch nach mehrfacher Überprüfung der Geräte nicht verschwanden.»

Was die Augenzeugen gesehen haben, kann laut Bürgin ausserirdisch sein. «Oder es handelt sich um eine irdische Macht, die unbefugt in den Schweizer Luftraum eindringt.» Für Bürgin ist klar, weshalb die Armee jede Kenntnis darüber von sich weist: «Dann müssten die Verantwortlichen zugeben, dass sie den Luftraum nicht unter Kontrolle haben.»

Und was sagt das Militär? Man bestreitet konsequent, Ufo-Sichtungen zu registrieren. «Wir führen kein diesbezügliches Archiv», lassen die Behörden seit den 80er-Jahren verlauten. Auch heute sagt Armeesprecher Christoph Brunner: «Angebliche Ufo-Sichtungen sind kein Thema für die Sicherheitspolitik, es werden keine Mittel für Nachforschungen in diesem Bereich eingesetzt.»

Publiziert am 24.05.2015 | Aktualisiert am 24.05.2015
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Autor Luc Bürgin (44) sammelte 25 Jahre lang Akten.   play

Autor Luc Bürgin (44) sammelte 25 Jahre lang Akten.

 

ZVG
Rosetta-Verschwörung: Sind das Ufos auf Tschuri?

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21 Kommentare
  • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
    24.05.2015
    Der UFO-Hype entstand um 1947 in den USA. Man experimentierte mit dem in Deutschland erbeuteten Horten H IX - Jet, einem Nurflügler. Zusammen mit einem unzuverlässigen Prototyp eines Deltaflüglers von Northrop versetzten sie die Einwohner im Südwesten der USA in Angst und Schrecken. Danach verschwand alles in den Hangars bis 1989 Northrop den B2-Stealth-Bomber auslieferte. Die UFO-Hysterie war eine willkommene Tarnung während der Erprobung neuer Nurflügler bis die B2 fertig war.
  • Klick  Michweg 24.05.2015
    Und was ist, wenn sich unser ganzes Universum in einem Reagenzglas in einem Labor von Aliens befindet und wir für diese Alliens nur unter dem Mikroskop sichtbar sind?
  • Zwahlen  Reto 24.05.2015
    Zeitreisende? Aliens? Geheime Nasa Projekte? Wer sich schon mal ein bisschen mit den Mayas, Inkas oder den Ägypter beschäftigt hat, darf Aliens nicht ausschliessen. Da wurde offensichtlich durch etwas/jemand nachgeholfen, wie man an der perfekten Bauweise und präzision erkennen kann. Wie können Völker, die angeblich nie miteinander in Kontakt standen, gleiche Absichten gehabt haben und erzählen vergleichbare Geschichten von fliegenden Göttern die vom Himmel kamen? eines Tages kehren sie zurück.
  • Adrian  Hostettler 24.05.2015
    Alle Regierungen weltweit, auch die Schweizerische wissen, dass verschiedenste ausserirdische Rassen seit langer Zeit die Erde beobachten und teils intensive Kontakte hatten oder haben. Nur wurde das konsequent verheimlicht. Hinter den Kulissen wird aber eifrig gefeilscht, wie dies Offenlegung stattfinden könnte. Die verschiedenen Regierungen sträuben sich, weil dann auskommt, dass sie uns auch in vielen anderen Bereichen gigantisch belogen haben. Aber der Tag der Wahrheit kommt bald!
  • Ha  Meier aus Zürich
    24.05.2015
    Viele Armeen in der westlichen Welt haben sich mit UFOs beschäftigt. Siehe Schweden, England, Kanada usw.