Politiker empört über Porno-Sekretärin «Sie gibt das Bundeshaus dem Spott preis!»

Nackt-Selfies aus dem Bundeshaus? Nationalrätinnen und Nationalräte reagieren auf die frivolen Fotos an «ihrem Arbeitsort». SVP-Politiker Lukas Reimann (31) fordert sogar, die Sekretärin zu entlassen.

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Sie ist jung, sie ist hübsch, sie ist offenherzig: Eine Sekretärin der Bundesverwaltung dreht Amateur-Pornos, postet anzügliche Bilder im Internet (Blick.ch berichtete). Und das nicht von zu Hause aus sondern aus dem Bundeshaus, wo sie gemäss NZZ arbeitet. Für Lukas Reimann ist klar: «Es geht ganz sicher nicht, während der Arbeitszeit Nacktbilder ins Internet zu stellen. Wenn eine Sekretärin derart unterbeschäftigt ist, dann sollte ihre Stelle gestrichen und damit der Steuerzahler entlastet werden.»

FDP-Nationalrat Andrea Caroni (34) gilt als aufgeklärter und liberaler Geist. Die Bilder sind aber auch ihm zu viel. «Ich bin überhaupt nicht prüde - aber das geht nicht», sagt er. «Die Dame stellt so ihren Arbeitsplatz öffentlich in einen frivolen Zusammenhang und gibt ihn dem Spott preis.» Bei einer öffentlichen Institution wie dem Bundeshaus störe das besonders. Entlassen würde Caroni die Sekretärin aber nicht. «Als ihr Arbeitgeber würde ich sie verwarnen und ihr das verbieten. Es gibt unendlich viele neutralere Orte, wenn man denn schon Nacktbilder von sich machen will.»

Etwas entspannter sieht es SVP-Nationalrätin Natalie Rickli (37): «Ich finde es grundsätzlich fragwürdig, wenn jemand von sich Nacktfotos postet. Aber schlussendlich muss das im Privatleben jeder für sich selber wissen. Von Angestellten des Bundes darf der Steuerzahler hingegen erwarten, dass sie im Büro arbeiten, statt Nacktbilder von sich zu posten.»

Ihr Parteikollege Oskar Freysinger (54) spottet über den Vorfall: «Wahrscheinlich ist das die neue Form von Transparenz der Bundesverwaltung: man sieht die Kleider nicht mehr. Demnächst wird auch die Arbeit unsichtbar gemacht.»

Welche Konsequenzen der frivolen Sekretärin drohen, ist noch unklar. Das Eidgenössische Personalamt bezog laut «NZZ» zum konkreten Fall keine Stellung. Jede Verwaltungseinheit hätte eigene Regeln für den Umgang mit Social Media. Das Amt verwies aber auf den Verhaltenskodex der Bundesverwaltung, in dem steht, dass Angestellte «auch im Privatleben» darauf achten sollen, «den guten Ruf, das Ansehen und die Glaubwürdigkeit des Bundes nicht zu beeinträchtigen».

Publiziert am 06.08.2014 | Aktualisiert am 08.08.2014
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44 Kommentare
  • Markus  Immer aus Anse aux Pins
    06.08.2014
    Eine attraktive Frau die stolz auf ihren Körper ist - leider eine seltene Spezies. Die falschen Nummern von Moralisten möchten sich doch gerne auf ihre Arbeit konzentrieren - ich meine die Arbeit für den Bürger!
  • Daniel  Weilenmann aus Zürich
    06.08.2014
    "Sie gibt das Bundeshaus dem Spott preis!" Ja, schon klar, dass die Politiker das lieber unter den Teppich gekehrt hätten. Wenn wir Stimmbürger alles wissen würden, was unter diesem Teppich schon lagert, würde es uns wahrscheinlich schlecht!
  • Christian  Arnet 06.08.2014
    Wir haben wohl keine grösseren Probleme! Was mich stört an der Diskussion ist jedoch das Schlechtmachen der Schweiz, der Politiker und auch der Wirtschaft. Trotz allen Problemen mit der EU, Asylsuchenden usw. geht es der Schweiz gut. Die kleine Schweiz ist in vielen Ranglisten vorne mit dabei. Das war vor 100 Jahren nicht so!! Fazit: weniger motzen
  • Olivier  Schneiter aus Hägendorf
    06.08.2014
    Es gibt glaube ich andere sachen die mann im Bundeshaus Diskutieren Sollte, es hat ja fast jeder irgndwo "Dreck" am Stecken... Es heisst ja nicht vergeblich, eine Krawatte verdeckt nur das halbe Ar........ Nehmt euch an der Nase und schaut besser zu das wieder Friede auf der Welt ist,sich über so eine Bagatelle in den Medien zu Wälzen und Arbeitnehmern ins Privatleben zu Pfuschen
  • Colette  Rudin aus Frenkendorf
    06.08.2014
    Wieso entlassen?? Das Bundeshaus hat noch viele Mitarbeiter die man entlassen müsste. aber nicht wegen Fotos die dort niemand sehen will!!