Korb für Unternehmer an der CeBIT: Angela Merkel verschmäht Schweizer Geschenk

HANNOVER - An der Technikmesse CeBIT in Hannover beweisen die Schweiz und Deutschland ihre gegenseitige Freundschaft. Dennoch verweigerte die deutsche Kanzlerin die Annahme eines schweizerischen Geschenks.

Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht CeBit 15 03 2016 Hannover Niedersachsen Bundeskanzlerin play
Angela Merkel und Johann Schneider-Ammann begutachten die neueste Technik an der CEBit. Imago

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Bundespräsident Johann Schneider-Ammann hat am Dienstag die deutsche Kanzlerin Angela Merkel auf dem traditionellen Rundgang durch die Hallen der Computermesse CeBIT in Hannover begleitet. Die Schweiz ist erstmals Partnerland dieser grössten Computermesse der Welt.

Merkel besuchte zusammen mit Schneider-Ammann unter anderem den Stand der ETH Zürich. Auch drei Schweizer Start-ups stellten Merkel ihre Ideen vor. Einer der Firmengründer sagte laut dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» zur Kanzlerin: «Stellen Sie sich vor, Frau Bundeskanzlerin, Sie wechseln einmal ihren Beruf und arbeiten in einem Hotel.»

Da nickte Merkel noch zustimmend.

Abweisend wurde der hohe Gast hingegen, als ihr der Unternehmer ein Geschenk überreichen wollte. Nicht irgendein Geschenk, sondern einen Schweiz-Anstecker!

Merkel verschmähte laut «Der Spiegel» das Schweizer Geschenk mit den Worten: «Das möchte ich nicht, aber nur, weil ich das nicht mag.»

Der Unternehmer war zwar etwas enttäuscht, darf sich aber trösten. Denn es war nicht das einzige Geschenk an der CeBIT, das Angela Merkel ablehnte. Kurz darauf wollte ihr ein Bub ein Bündel Ballone überreichen, die mit einer App für Flüchtlinge bedruckt waren. Merkel lief einfach am enttäuschten Buben vorbei: Sie habe keine Zeit dafür. (gf)

Publiziert am 16.03.2016 | Aktualisiert am 16.03.2016
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Schweiz ist Partnerland der Computermesse Johann Schneider-Ammann begleitet Merkel durch die CeBIT

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131 Kommentare
  • Giovanni  Masotti 16.03.2016
    Was soll Frau Merkel den Geschenke aus der Schweiz annehmen wenn sie tausende aus Syrien bekommen hat. Sie hat doch mit ihren Flüchtlingen mehr als ein Geschenk.
    • Sven  Hauser aus Zürich
      16.03.2016
      Versuchen Sie Lustig zu sein, Sepp Matter? Wenn ja, erklären Sie mir doch ganz kurz, wo ich den Witz hinter, oder in Ihrem Kommentar finden kann. Vielleicht überlassen Sie das Witze machen doch lieber dem Herrn Schneider-Ammann...über den kann man wenigstens lachen.
  • Hubert  Schoch 16.03.2016
    ich würde mich über einen Deutschland-Pin auch nicht wirklich freuen. Ich verstehe Angela Merkel
  • Philipp  Bloecker 16.03.2016
    Wie doch die Kleingartenpatrioten hier erwartungsgemäß zetern und giften, ob der gefühlten Schmach. Und gleich eine passende Begründung parat haben: Neid, die EU und der restliche übliche Quark.
    Wenn man über den doch recht simpel gestrickten Nationalstolz-Tellerrand hinausblicken könnte, so würde man auch nicht jede Geste so völlig übertrieben auf die Goldwaage legen. Es war lediglich ein Giveaway auf Merkels PR-Rundgang – Schweizerkreuz hin oder her. Und daraus macht man hier eine Staataffäre.
  • Sascha  Klanke aus Pr. Oldendorf
    16.03.2016
    Was soll eine deutsche Kanzerlin mit einem Schweiz-Anstecker? Politiker tragen nunmal die Anstecker Ihres eigenen Landes. Wohl eher eine selbstverliebte Borniertheit, ihr sowas anzubieten.
    @Dornauer: Um zu verstehen, was das mit Demokratie oder nicht zu tun haben soll, bleibt wohl Ihr Geheimniss. Aber wahrscheinlich sind das dann doch nur Komplexe.
  • Hermann  Dornauer aus Bishkek
    16.03.2016
    Ich kann Angela Merkel gut verstehen, es würde sie laufend daran erinnern was Demokratie beduetet und wie sie funktioniert. Kein Wunder dass ein EU-Vertreter sowas absolut nicht mag.
    • Fritz  Frigorr 16.03.2016
      Würde sie wohl eher daran erinnern, dass es ein Nachbarland gibt, in dem eine Partei mitregiert, die noch demokratiefeindlicher ist, als die AFD.