Das nächste Fascho-Konzert in der Schweiz Jetzt kommen die Nazis aus Frankreich

Der nächste Nazi-Event findet im Waadtland statt. Das am 5. November 2016 in der Nähe von Lausanne. Mit dabei sind Braune aus der Schweiz, Frankreich und Italien. Die Behörden sind informiert.

Nächstes Neonazi-Konzert: Braune aus Frankreich & Italien im Waadtland play
Frakass ist die bekannteste rechtsextreme Band Frankreichs.

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Allmählich häufen sich die rechtsextremen Anlässe in der Schweiz. Nach Unterwasser und Rapperswil findet der nächste Event nun am Samstag, 5. November in der Nähe von Lausanne statt.

Organisiert wird die «Conférence sur le Nationalisme» von der Partie Nationaliste Suisse (PNS) unter der Führung von Philippe Georges Brennenstuhl.Der ist kein unbeschriebenes Blatt. 2002 wurde Brennenstuhl zu drei Monaten Gefängnis unbedingt verurteilt wegen Rassendiskriminierung. 

Zwei international bekannte Gäste

Als Gastredner eingeladen hat die PNS Daniel Conversano und Sébastien de Boëldieu. Ersterer ist ein französischer Autor, bekennender Antisemit, der in seinen Youtube-Videos öfters ein vollkommen weisses Europa fordert.

Sébastien de Boëldieu, auch unter dem Namen Sebastien Magnificat bekannt, ist Anhänger der italienischen Organisation CasaPound, einem Verein, dessen Mitglieder sich selbst «Faschisten des dritten Millenniums» nennen. 

Und auch die Band ist ein Begriff

Musikalische Begleitung erhalten die Faschisten durch die Band Frakass. Die berühmteste rechtsextreme Band Frankreichs wird im Rahmen eines Akustik-Konzertes Balladen zum Besten geben, die unter anderem «Blitzkrieg» oder «Meine Ehre heisst Treue» - der Wahlspruch der Schutzstaffel (SS) - heissen.

Die zuständigen Behörden im Kanton Waadt sind über die mögliche Durchführung des Anlasses informiert, wie die Kommunikationsverantwortliche des Sicherheitsdepartements des Kanton Waadts, Laurence Jobin, auf Anfrage mitteilt. Man werde die Situation nun in Zusammenarbeit mit den Nachbarkantonen sowie dem Nachrichtendienst des Bundes (NDB) analysieren und gegebenenfalls Massnahmen ergreifen. Mehr könne man in diesem Stadium aus Sicherheitsgründen nicht sagen.

Publiziert am 28.10.2016 | Aktualisiert am 07.11.2016
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11 Kommentare
  • Dani  Rosso 28.10.2016
    Die nächste 1. Mai Demo ist in Zürich.... die Behörden sind vorgewarnt... auch internationale Gäste sind vor Ort...
  • Matthias  Etter aus Ebikon
    28.10.2016
    Wenn unterm Hammer & Sichel gesungen wir, wird das auch berichtet?

    Freiheit ist etwas, wenn mans mal weggibt, kriegt mans nicht mehr zurück
  • peter  ziegler 28.10.2016
    Wir sind doch ein neutrales Land. Sowohl links wie rechts ist es doch gegönnt ein Konzert zu veranstalten. Nur, die Unterschiede sind Gewaltig ! Die einen Feiern und bleiben Friedlich, die anderen Feuern und sind Gewalttätig mit Freude an Schäden fremden Eigentums ohne irgend ein Medien Bashing ! Super Schweiz, weit sind wir gekommen hier......
  • Mark  Natusch , via Facebook 28.10.2016
    Die Schweiz ist ein neutrales Land, also gibt man extrem rechts wie auch extrem links die Möglichkeit sich darzustellen bzw. Veranstaltungen abzuhalten. Alles andere wäre doch Diskriminierung, oder versteh ich da was falsch.
    • Hugo  Stiglitz aus Frankreich
      28.10.2016
      Ja, da verstehen Sie etwas falsch. Neutral, aber mit Regeln und Gesetzen..
  • Sonja  Zwicker 28.10.2016
    Der Rechtsextremismus wird noch zunehmen, liebe Politiker! Nehmt euch an der eigenen Nase!