Wetterchaos statt Badespass: Zweithöchste Alarmstufe in Spanien ausgerufen!

SITGES - Das «Sonnenland» Spanien wird von einer Kältewelle überrollt. Mehrere Provinzen lösten einen Wetteralarm aus, nachdem der starke Wind sogar Palmen und Strassenlampen aus der Erde reisst. Der Zivilschutz rät von längeren, unnötigen Fahrten mit dem Pkw ab.

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Top 3

1 Lehrerin (†34) stirbt am Mount Everest Sie wollte beweisen, dass Veganer...
2 «Wir werden dieses Flugzeug runterholen» Schock-Graffiti auf der...
3 So konservativ is(s)t der neue türkische Regierungschef Yildirims...

Ausland

teilen
teilen
16 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

Eine Kältewelle hat mehrere Regionen Spaniens in weiss gehüllt. Die Schneegrenze ging am Samstag zum Teil auf 200 Meter herunter, wie das Meteorologische Institut Aemet mitteilte.

Schnee im Vorort von Madrid

Die Bewohner von Segovia rund 70 Kilometer nordwestlich von Madrid wurden zum Beispiel schon beim Aufwachen von einer zehn Zentimeter dicken Schneeschicht überrascht. Auch in anderen etwas höher gelegenen Städten und Gemeinden mussten die Behörden tonnenweise Salz, Streufahrzeuge und auch Schaufelbagger einsetzen, um die Strassen von Schnee und Eis zu befreien.

Palmen und Strassenlaternen fliegen weg

Im Nobelbadeort Sitges rund 30 Kilometer südwestlich von Barcelona riss eine Wasserhose unterdessen am Samstag einige Palmen und Strassenlaternen aus der Erde. Für 25 der 50 Provinzen des Landes wurde Wetteralarm der zweithöchsten Stufe «Orange» ausgerufen, der zunächst bis Montag gilt.

Trotzdem: Wer Ferien gebucht hat, wird sich wohl oder übel mit den unerwarteten Wetterzuständen arrangieren müssen.

Der Zivilschutz riet von längeren, unnötigen Fahrten mit dem Pkw ab. Gewarnt wurde vor Unwetter mit Schnee- und Regenfällen, kräftigen Winden sowie hohem Wellengang(SDA/kra)

Publiziert am 27.02.2016 | Aktualisiert am 27.02.2016
teilen
teilen
16 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

5 Kommentare
  • Annemarie   Setz 28.02.2016
    Schnee hat es vor vielen Jahren auch hier in Calpe an der Costa Blanca gegeben, dies auch im Februar nach einem vorher sommerlichen Winter. Also auch ohne Klimawandel möglich.
  • Dieter  Neth aus Trimbach
    28.02.2016
    Schnee in Spanien ist nichts Besonderes.Schon mal was von den Pyrenäen gehört?Dort sieht es aus wie in den Alpen.Und soviel ich weiss, ist an den Küsten kein Schnee gefallen.Spanien liegt eben recht hoch. Die spanische Meseta besteht überdies aus mehreren bis 2000 m hohen Gebirgen, und die andalusische Sierra Nevada heisst nicht erst seit dem Klimawandel so. In diesem Winter hat es übrigens auch in Mexiko mehr geschneit als hier - und selbst das ist nicht ungewöhnlich. El Niño lässt grüssen!
  • pedro  agudo 28.02.2016
    Solche Wintereinbrüche gibt es immer wieder, in den späten fünfziger Jahren waren in Santa Pola (Alicante) 30 cm Schnee gefallen wie einïge Fotos aus der Epoche in einem Restaurant beim Fischerhafen von Santa Pola bezeugen. Nur nebenbei letztes Jahr im Norden von Spanien hatte es weit mehr Schnee und dies schon im Januar zur freude der Skistazionen in Aragon & Pirinäen
  • Marianne  Marti , via Facebook 27.02.2016
    Wollen uns solche Wetterkapriolen etwa daran erinnern, dass wir sorgfältiger mit unserer Natur umgehen sollten ? Mir tun die Leute in südlichen Ländern schon leid, die sind doch nicht eingerichtet für solche Schneefälle und Stürme. Das Wetter spielt gleich verrückt wie die Menschheit !
  • Thomas  Zürcher 27.02.2016
    Der Klimawandel lässt grüssen.An solch extreme Wetterverhältnisse werden wir uns in Zukunft gewöhnen müssen.