Wegen Moslems und Juden Speck und Wurst in Schulbüchern verboten!

OXFORD (GB) - Muslime und Juden finden den Entscheid saukomisch. Einer der weltweit grössten Lehrmittelverlage will alles, was mit Schwein zu tun hat, aus den Schulbüchern verbannen.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Nackt-Schwimmer erwischt Fischer angelt sich einen Penis
2 Am Strand von Nizza Polizei zwingt Frau zum Burkini-Strip
3 Papa ist stolz auf ihren ersten Abschuss Junge Jägerin (8) beisst in...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
222 shares
15 Kommentare
Fehler
Melden

Keine Sau schafft es in britische Lehrbücher. Auch Speck und Wurst sind verboten.

Oxford University Press (OUP), einer der weltweit grössten Lehrmittelverlage, ermahnt seine Autoren, künftig auf alles, was mit Schwein in Verbindung gebracht werden kann, zu verzichten.

Zu viel politische Korrektheit

Der Grund: Man will keine Juden und Muslime vor den Kopf stossen.

Der Brief an die Autoren wurde nach den Attentaten von Paris verfasst und verschickt.

«Unser Unterrichtsmaterial wird in über 150 Länder verkauft», rechtfertigt ein Sprecher von OUP den Entscheid. «Als solches muss es Empfindlichkeiten berücksichtigen und einer Reihe kultureller Unterschiede genügen.» 

Die Autoren schütteln über so viel politische Korrektheit den Kopf. Sie zweifeln daran, dass sich jemand durch eine Szene auf dem Bauernhof beleidigt fühlen kann.

Und auch Muslime und Juden finden den Entscheid saukomisch. Für Khalid Mahmood, ein muslimisches Mitglied der Labour Party, ist er einfach nur «unsinnig».

Aus Schweinchen werden Welpen

Und ein Sprecher des Jüdischen Führungsrates ergänzt gegenüber «Daily Mail»: «Das Gesetz verbietet uns Schwein zu essen, nicht Schwein zu sagen.»

Es ist nicht die erste Aktion, mit der die Briten vor lauter Rücksichtsnahme übers Ziel hinausschiessen.

2005 verbannten zwei Grossbanken Sparschweine aus der Werbung und den Gebäuden, um keine Muslime zu beleidigen.

Und 2007 wurde bei einer Schulaufführung in West Yorkshirke das Stück «Drei kleine Schweinchen» vom Programm gestrichen. Stattdessen wurde «Drei kleine Welpen» aufgeführt. (mad)

Publiziert am 16.01.2015 | Aktualisiert am 17.01.2015
teilen
teilen
222 shares
15 Kommentare
Fehler
Melden

15 Kommentare
  • Kurt  Imhof aus Romanshorn
    17.01.2015
    Und wie lange wird es noch dauern, bis unsere Kirchen in Moscheen umfunktioniert werden?
  • willy  telli aus brügg
    17.01.2015
    Also jetzt geht es zu weit finde ich! Das kann es doch nicht sein, dass eine Tierart "gestrichen" wird. Dann müsste man die Kühe für die Hindus auch als heilig sehen. Warum wird immer nach gegeben gegenüber den Muslimen? Das Schwein gehört seit tausende Jahren zu unserem Bild.
    • Sabri  Kciku , via Facebook 17.01.2015
      Die Welt entwickelt sich, Herr Altmann, sie bleibt nicht stehen. Es gibt immer mehr Muslime, ob Sie das wollen oder nicht. In England kommen in Krankenhäusern mit Abstand am meisten Muslimische Babys auf die Welt. Weltweit konventieren am meisten Menschen zum Islam, die werden übrigens von niemandem gezwungen. Es gibt immer mehr Muslime und die sind nicht alle Radikal wie uns überall vorgehalten wird. Tja die Engländer haben das wohl auch bemerkt und gehen mit der Zeit.
  • D.  Schweizer 17.01.2015
    Frauen kommen darun auch nicht mehr vor, oder dann nur verschleiert....
  • Pad  Gloor , via Facebook 17.01.2015
    Herr P.Müller, ich bin durch und durch Schweizer, wieso aber ein Kreuz in eine Schule gehören sollte ist mir schleierhaft...
    • Tamara  Bachmann , via Facebook 17.01.2015
      Ähm, vielleicht weil wir in einem christlichen Land leben? Und dies unsere Landeskirche ist??? Es ist dann noch jedem selber überlassen, was er glauben will!
    • Eugen  Dubeli aus St.Gallen
      17.01.2015
      Einverstanden: Keine Kreuze in der Schule, dann aber auch keine Gebetssäume.
    • Sabri  Kciku , via Facebook 17.01.2015
      Herr Dubeli, seit wann gibt es in Schulen Gebetsräume? Sie müssen ja nicht in diese Gebetsräume aber in die Schule müssen alle Kids.
  • Pierre  Müller aus Winterthur
    17.01.2015
    Soweit sollte es in der Schweiz gar nie kommen. Weihnachten, Ostern, Räbeliechtli und andere heidische oder christliche Gebräuche sollten nicht verschwinden. Genau so wenig Jesu Christi am Kreuz in der Schule oder in einer Beiz. Die Schweiz und andere europäische Ländern müssen sich nicht an andersgläubigen anpassen. Sondern andersgläubige müssen sich der Schweiz anpassen, wenn Sie denn hier arbeiten und leben wollen. Dasselbe gilt für andere Länder und auch für uns, wenn wir verreisen.