Wegen Mordversuchs in Österreich verhaftet Schweizer Rocker stechen Türsteher nieder

LUSTENAU (Ö) - An der Grenze zur Schweiz hat die österreichische Polizei gestern am frühen Morgen vier Rocker festgenommen. Die Männer hatten zuvor vor einem Nachtclub einen Türsteher lebensgefährlich verletzt.

Vor dem Nachtclub «Sender» in Lustenau kams zum brutalen Angriff. play

Vor dem Nachtclub «Sender» in Lustenau kams zum brutalen Angriff.

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Vier Rocker aus der Schweiz haben in einem Nachtclub im österreichischen Lustenau in der Nacht auf gestern zwei Türsteher attackiert. Einer der Security-Mitarbeiter bekam einen Schlag auf dem Kopf. Anschliessend gingen die Rocker im Eingangsbereich des Clubs mit Fäusten und Füssen auf seinen Kollegen los. Einer der Angreifer stach, als der Mann bereits am Boden lag, mit einem Messer mehrfach auf ihn ein. Dann machten sich die Rocker im Auto davon.

Der 47-jährige Türsteher wurde beim Angriff schwer verletzt und musste notoperiert werden, teilt die Polizei Vorarlberg mit. Er befinde sich inzwischen in stabilem Zustand. 

Die Behörde wertet den Angriff als Mordversuch. Die vier mutmasslichen Täter konnten verhaftet werden, als sie sich nach der Tat in die Schweiz hatten absetzen wollen. Kurz vor dem Grenzübergang konnte das Auto von Mitgliedern des Sondereinsatzkommandos Cobra angehalten werden. 

Die Männer im Alter von 22 bis 37 Jahren seien nicht geständig, schreibt die Polizei. Weshalb es zur blutigen Auseinandersetzung kam, ist noch nicht geklärt. Laut den «Vorarlberger Nachrichten» war den Männern der Eintritt in den Club verwehrt worden. «Es dürfte sich um eine spontane Tat gehandelt haben», sagt ein Sprecher der Landespolizeidirektion zu BLICK. «Von einem Rockerkrieg gehen wir nicht aus.» (lha)

Publiziert am 07.03.2016 | Aktualisiert am 07.03.2016
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7 Kommentare
  • tamara  spielhofer aus buochs
    07.03.2016
    Sie wohnen in der Schweiz.....soll aber nicht heissen das es Schweizer waren!!
    • Fritz  Frigorr 07.03.2016
      Ganz klar, Schweizer machen so etwas nicht......... Ironie aus.
  • Adrian  Rüst , via Facebook 07.03.2016
    Genau Francesco, vielleicht hatten sie ja einen italienischen Hintergrund. Echte Schweizer, also Eidgenossen, können es ja nicht gewesen sein. Die stehen als Supermenschen über solchen Taten.
  • Bruno  Füchslin aus Richterswil
    07.03.2016
    Da könnte ja die FPÖ ein Plakat à la SVP machen: "Schweizer Rocker schlitzen Österreicher auf" oder so ähnlich. Das sind doch Brüder im Geiste ...!?!!!!!
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    07.03.2016
    Rocker fahren immer oefters mit Autos vor. Sie sollten besser bleiben wo der Pfeffer waechst und an ihren Motorraedern schrauben und die Ketten oelen, denn bald beginnt die Moppet Saison wieder, Jungs.