Rechtsstreit um «Trump University» Trump zahlt 25 Millionen an Studenten

NEW YORK (USA) - Rechtsstreit um die «Trump University»: Der künftige US-Präsident Donald Trump zahlt 25 Millionen US-Dollar im Rahmen einer aussergerichtlichen Einigung.

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Der künftige US-Präsident Donald Trump hat einen Rechtsstreit um dubiose Geschäftspraktiken seiner «Trump University» mit einem Millionenvergleich beigelegt. Er erklärte sich zu einer Zahlung von 25 Millionen US-Dollar im Rahmen einer aussergerichtlichen Einigung bereit.

Das teilte der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman am Freitag mit.Trump wurde in Sammelklagen und einem von Schneiderman angestrengten Verfahren beschuldigt, tausende Studenten mit falschen Versprechen geprellt und um 40 Millionen Dollar gebracht zu haben. Trump selbst habe daran fünf Millionen Dollar verdient, so der Vorwurf Schneidermans.

Die «Trump University» warb damit, Studenten zu erfolgreichen Immobilienprofis und Geschäftsleuten auszubilden. Es handelte sich aber nicht um eine echte Universität mit anerkannten Abschlüssen, weshalb der Name geändert werden musste. Die Einrichtung wurde von 2005 bis 2010 betrieben und nach Betrugsvorwürfen geschlossen.

Der Fall hatte bereits im Wahlkampf für Schlagzeilen gesorgt, weil Trump dem zuständigen Richter Gonzalo Curiel wegen dessen mexikanischer Wurzeln Befangenheit vorgeworfen hatte.

Ein Vergleich galt als eine radikale Kehrtwende von Trumps bisherigem Kurs. Bislang hatte er die Anschuldigungen zurückgewiesen und noch im Juni angekündigt, die «Trump University» wieder zu öffnen, «nachdem der Fall gewonnen ist". (SDA)

Publiziert am 18.11.2016 | Aktualisiert am 03.12.2016
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5 Kommentare
  • Melissa  Baumann 19.11.2016
    Wo sind die hier zu Lande Republikaner, die das immer noch nicht glauben, das er so ein Lügner und Betrüger sei. Ich habe Yahoo USA gelesen und verstehe warum Demokraten auf die Palme gehen. Da war kein gutes Wort über Hillary und Bill, aber Trump ist ja schliesslich der beste, er macht nichts falsch, wird die USA wieder gross machen. Tja, es fängt schon gut an; er ist nur Presiden-elect, was kommt dann noch, wo ein X-Anzahl lawsuits immer noch auf ihn warten.
  • Werner  Klee aus Kindhausen
    19.11.2016
    Mr. elected-president :
    Schuldig des Betrugs
    Wiedergutmachung kostet ihn 25 Mio $
    Zum Vergleich Trumps Ankündigung im Vorfeld der Wahlen :
    keine Zahlungen, Wiederöffnung der Trump-University.

    Kreditverpflichtungen Trumps in Russland, der Türkei, China und bei der deutschen Bank, die ihrerseits eine Milliarden schwere Stafzahlung an die USA erwartet wegen faulen Hypothekengeschäften (Immobilien-Krise). Muss Trump bald auch Strafzahlungen an das eigene Land leisten ?
  • Hans  Imhof 19.11.2016
    Herr Trump scheint ja wirklich der Prototyp der modernen Polit- und Wirtschaftselite zu sein. Traurig ist ja, dass diese Leute grosse Macht haben. Eine Macht, die ihnen vom Volk (Aktionäre und Wähler) gegeben wird. Dieses Volk macht mir echt Sorge, dass es eine solche Elite zulässt und fördert. Lasst uns nicht vergessen, dass wir Teil vom Volk sind und jeder einzelne von uns entscheidet, und durch sein Handel manifestiert, wohin die Reise dieser Welt geht. Das Volk ist in der Mehrheit? Trump
  • beat  sigrist aus Manila
    19.11.2016
    Ich denke der Titel -Trump bezahlt Studenten 25 Millionen - ist total falsch, es sollte heissen Trump bezahlt 25 Millionen an Schulden zurück an die Studenten welche er mit über 40 Millionen betrogen und arglistig beschiessen hat !
  • Heinrich  Zimmermann aus Fulenbach
    19.11.2016
    Anscheinend haben sich gewisse Medien noch nicht mit dem Wahlerfolg abgefunden. Die Wundschleckerei würde ich meinem Hund verbieten. Anstatt sich auf die kommenden Eigenarten, jedem normal denkenden sich zu offenbaren ist man zu feige, eine klare Position zu nehmen.