US-Vorwahlen Jetzt ist alles klar: Trump oder Clinton!

WASHINGTON - Bei den Vorwahlen in fünf grossen US-Bundesstaaten haben diese Nacht Hillary Clinton (68) bei den Demokraten und Donald Trump (69) bei den Republikanern die Führung ausgebaut. Es scheint klar: Einer von ihnen wird neuer US-Präsident! Marco Rubio hat aufgegeben. Gewählt wurde in Ohio, Illinois, Missouri, North Carolina und im Sonnenstaat Florida.

Clinton und Trump sind die Gewinner der jüngsten Vorwahlen

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Bei den US-Vorwahlen in fünf Bundesstaaten am Dienstag haben Hillary Clinton mindestens vier und Donald Trump mindestens drei Staaten für sich entschieden. John Kasich konnte Trump viele Delegiertenstimmen streitig machen.

Clinton fuhr sehr wichtige Siege in Florida und Ohio ein, ausserdem gewann sie in North Carolina und Illinois. Das sichert ihr eine grosse Zahl weiterer Delegierter auf dem Weg zur Präsidentschaftskandidatur. In Missouri wurde ihr vom Sender NBC ebenfalls der Sieg zugerechnet, doch lag sie dort kurz vor Schluss der Auszählung fast gleichauf mit ihrem Rivalen Bernie Sanders.

«Wir kommen näher, uns die Nominierung der Demokratischen Partei zu sichern und diese Wahlen im November zu gewinnen», sagte die frühere Aussenministerin vor Anhängern.

Clinton liegt nicht nur bei den an Vorwahlergebnisse gebundenen Delegierten klar vor Sanders, sondern hat auch die überwältigende Unterstützung der sogenannten Superdelegierten - ranghohe Parteivertreter, die automatisch ein Wahlrecht auf dem Parteitag haben.

Trump-Siegeszug nur in Ohio gebremst

Bei den Republikanern gewann der umstrittene Quereinsteiger Trump Florida, Illinois und North Carolina. Er verlor aber den zweiten Alles-oder-Nichts-Staat Ohio an dessen Gouverneur John Kasich.

«Wir werden den ganzen Weg bis nach Cleveland gehen und uns die republikanische Nominierung sichern», sagte Kasich. In der Stadt in Ohio findet im Juli der Nominierungsparteitag der Republikaner statt.

Kasich verspricht sich von seinem Triumph im Heimatstaat zwar neuen Schwung für seine Kampagne: «Viele Menschen schliessen sich uns an», verkündete er. Doch de facto hat der Gouverneur keine Chance mehr, Trump im Vorwahlrennen einzuholen. Was er und Ted Cruz hingegen womöglich schaffen könnten: den umstrittenen Immobilienmagnaten daran zu hindern, die nötige Delegiertenzahl für seine Nominierung zusammenzubringen.

Trump hat nun rund die Hälfte der 1237 Delegiertenstimmen zusammen, die er beim Parteitag im Juli für die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten braucht. «Dies war ein unglaublicher Abend», rief Trump in seiner Siegesrede in Palm Beach in Florida aus.

«Wir werden gewinnen, gewinnen, gewinnen, und wir bleiben nicht stehen.» Auch bei den Republikanern gab es in Missouri ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der Sender NBC sah Trump als Sieger.

Da warens nur noch drei

Floridas Senator Marco Rubio zog noch am Abend die Konsequenz aus der Niederlage in seinem Heimatstaat. Er beendete seinen Wahlkampf. «Es ist nicht Gottes Wille, dass ich 2016 Präsident werde - vielleicht niemals», sagte Rubio bei seinem Abschied von der Wahlkampfbühne. «Wir sind zwar auf der richtigen Seite, aber wir werden dieses Jahr nicht auf der Seite der Gewinner sein», sagte er.

Das Feld der Republikaner hat sich damit von einst 17 auf nur noch drei Bewerber reduziert. Neben den Führenden Trump und Cruz ist nur noch der Gouverneur von Ohio, John Kasich, im Rennen.

Die Mathematik der Delegiertenzählung bei den Vorwahlen ist sehr kompliziert. Bei den Republikanern sind eine Kampfabstimmung auf dem Parteitag in Cleveland im Juli und ein zähes Rennen bis dahin immer wahrscheinlicher. (SDA)

Publiziert am 16.03.2016 | Aktualisiert am 16.03.2016
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13 Kommentare
  • Simon  Troxler , via Facebook 16.03.2016
    Klar ist jetzt nur, dass Blick keine Ahnung von Politik hat! Clinton ist wohl als Kandidatin gesetzt, denn Sie wird die nötigen Stimmen schaffen. Trump hingegen hat gestern den Staat Ohio gegen den Gouvernor John Kasich verloren und wird somit die absolute Mehrheit nicht erreichen!
    Es wird sich also erst im Juli am Parteitag der Republikaner entscheiden wer sls Kandidat gegen Clinton antritt, auch hier hat John Kasich die besten Chancen, denn in Unfragen liegt er gegen Clinton vorne!!!
  • Walter  Iten aus Jona
    16.03.2016
    Das heisst also das die Amerikaner nur noch zwischen Cholera und Pest wählen können. Armes Amerika oder Welt.
  • marcel  meuler aus Regensdorf
    16.03.2016
    Man kann sich nur schämen für ein Land wie Amerika. Kein vernünftiger Politiker wurde als Präsidentschaftskandidat aufgestellt. Wenn Trump Präsident wird, dann empfehle ich ihm die Rede von Schneider Amman in Youtube anzuschauen und sich zu mässigen.
  • Roberto  Grissini aus Chur
    16.03.2016
    Toll finde ich , dass beide Kandidaten in einem frischen Alter sind.
  • Eugen  Inauen 16.03.2016
    Laut Daniels biblischer Prophezeihung ist der 44 President
    Obama der Letzte, es wird anderst kommen als es
    sich die Leute jetzt vorstellen werden. Nicht
    vergessen Queen Elizabeth hat auch
    gesagt an Weihnachten 2015
    es koennte die letzte sein.
    Ja sogar der Papst
    Franziskus hat
    sowas gesagt.